Warum bekomme ich wenig Aufträge? 5 mögliche Gründe!

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Sich bewerben, auf die Antwort warten und anschließend eine Ablehnung oder gar keine Antwort bekommen – gerade zum Karrierestart ist dies keine Seltenheit. Die Konkurrenz ist groß und man will schließlich nicht einfach irgendeinen Kleinauftrag bekommen, sondern einen möglichst spannendes und lukratives Projekt an Land ziehen! Wir fassen in diesem Artikel die häufigsten Gründe zusammen, warum Freelancer manchmal nur schwer neue Projekte finden.

1. Unvollständige Profile
Ob es um ein Freelancer-Portal, die eigene Webseite oder ein Social-Media-Profil geht, eine vollständige Beschreibung ihrer Fähigkeiten ist unverzichtbar. Sobald ein Kunde sieht, dass Sie nur wenige Zeilen über sich schreiben, wird er misstraurisch. Zurecht! Schließlich würden Sie auch kein teures Produkt kaufen, wenn sie wenig bis nichts darüber wissen. Lebenslauf, Arbeitsproben, momentane Auslastung – das gehört alles zu einem aussagekräftigen Profil!

2. Fließband-Bewerbungen
Sich immer mit dem gleichen oder ähnlichen Text bewerben – das passiert heutzutage nicht gerade selten. Vor allem, wenn man sich jeden Tag für mehrere Dutzend Jobs bewirbt, ist die Möglichkeit verlockend. Doch schicken Sie nicht immer das gleiche, damit tun Sie sich keinen Gefallen. Es ist sicherlich unzumutbar bei vielen Bewerbungen am Tag immer originell zu sein und das Rad neu zu erfinden. Die Lösung: Anfragen müssen auf die Projekte zugeschnitten sein. Welche Kompetenzen sind für den Arbeitgeber am wichtigsten? Diese sollen den Schwerpunkt Ihrer Bewerbung bilden.

3. Alleskönner vs. Spezialisten
Allrounder, die von allem etwas verstehen aber nirgends wirkliche Spezialisten sind, haben nicht selten schlechtere Chancen beim Auswahlprozess. Kunden suchen häufig nach einigen spezifischen Kompetenzen. Diese müssen aber dann auch zu 100% passen. Darüber hinaus können Behauptungen von Alleskönnern oft unglaubwürdig wirken. Betonen Sie Ihre Kernkompetenzen – Nischenexperten sind oft gefragter als Generalisten.

4. Der Preis stimmt nicht
Wer falsche Preisvorstellungen hat, ist oft zum Scheitern verurteilt – egal ob der Stundensatz zu hoch oder zu niedrig angesetzt ist. Sie sollten sich mit der üblichen Vergütung in Ihrer Branche stets auseinandersetzen. Wenn Sie zu viel verlangen, kann sich der Kunde für eine günstigere Alternative entscheiden. Wenn Sie unter dem eigentlichen Preis anfangen, kann das als Zeichen für schlechte Qualität wahrgenommen werden.

5. Projekt Jobsuche
Wie bei jeder anderen Tätigkeit, gilt auch bei der Suche: Immer systematisch und am besten messbar vorgehen. Wenn man keine Aufträge hat, ist man quasi Vollzeit-Suchender. Das ist nicht immer angenehm. Daraus lässt sich aber vieles lernen. Probieren Sie unterschiedliches aus und analysieren Sie Ihre persönlichen Stärken. Funktioniert bei Ihnen Kaltaquise per Mail oder Telefon, mit welchen Methoden bekommen Sie am schnellsten eine Antwort? Scheuen Sie sich hier auch nicht davor, bei Absagen nach Feedback zu fragen. Klar, eine Rückmeldung werden Sie nicht immer bekommen. Eine einzige Antwort von einem Insider kann aber wichtige Erkenntnisse liefern.

Über den Autor

Viktor Marinov

Viktor Marinov is the voice behind the freelancer magazine at http://www.freelancermap.com. Every week he comes up with helpful hints, checklists and guides for freelancers and independent workers. If you would like to know how to find remote jobs online or how to niche yourself as a freelancer, check out his freelancer tips!

Von Viktor Marinov