6 Tipps für ein professionelles Home Office

27.09.2018

Als Freelancer einen richtigen Arbeitsplatz zu finden, ist gar nicht so leicht. Einigen genügt es, sich mit dem Laptop in ein Café zu setzen, andere mieten sich in einem Co-Working-Büro ein. Doch nicht selten ist die Aussicht darauf, von zu Hause aus arbeiten zu können, ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung, Freelancer zu werden. Gut ein Viertel (26,71%) der Umfrageteilnehmer des Freelancer Kompass 2017 ordnen das Home Office ganz klar den größten Vorteilen des Freelancer-Daseins zu. Mit unseren Tipps holen Sie aus Ihrem heimischen Büro das beste heraus!




Von zu Hause aus zu arbeiten, hat jedoch nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile und kann definitiv zur Herausforderung werden. Für über ein Drittel (34,17%) der Befragten Freelancer ist es eine schwer, Privates und Geschäftliches zu trennen, was durch ein Home Office nicht unbedingt leichter wird. Mit unseren Tipps holen Sie aus Ihrem heimischen Büro das beste heraus.


1. (Räumliche) Trennung

Wer von zu Hause aus arbeitet, weiß: Der Grat zwischen Arbeit und Privatleben ist schmal und neblig. Oberstes Gebot sollte also die Trennung dieser beiden Bereiche sein. Gerade wenn Sie zu Hause auch Kunden empfangen, macht ein „echter“ Arbeitsplatz einen professionelleren Eindruck als der heimische Esstisch. Und auch Ihre Produktivität wird es Ihnen danken, wenn Sie einen extra Arbeitsraum haben, denn es ist auf jeden Fall etwas anderes, sich in sein Büro zu setzen als sich mit Laptop auf die Couch zu lümmeln. 

Überlegen Sie, wo Sie diesen Raum in Ihrer Wohnung finden können. Haben Sie ein ungenutztes Zimmer? Ein Gartenhaus? Eine Garage, die man umfunktionieren kann? Wenn Sie den Platz auserkoren haben, sorgen Sie für Privatsphäre und die Minimierung möglicher Ablenkungen – besonders wenn der Rest der Familie zu Hause ist während Sie arbeiten. So können Sie in den Arbeitsmodus schalten und danach auch wieder abschalten.


2. Organisation

Ohne durchdachte Organisation wird es selbst der kreativste und freieste Freelancer nicht schaffen, erfolgreich von zu Hause aus zu arbeiten. Nutzen Sie Ihren Raum möglichst clever, um Ihre Arbeitsdokumente zu sortieren und Unordnung zu vermeiden. Und denken Sie daran, dass Sie neue Möbel für Ihr Büro von der Steuer absetzen können.


3. Ausstattung

Gerade wenn Sie frisch aus dem Großraumbüro ins Home Office starten, steht Ihnen höchstwahrscheinlich ein kleiner Kulturschock bevor. Erst wenn Sie merken, was Sie alles nicht zu Hause haben, werden Sie merken wie gut Ihr Büro ausgestattet war. Es kann also gut sein, dass Sie erst einmal in eine Erstausstattung investieren müssen: Technik wie Laptop oder Computer, aber auch eine gute Internetverbindung gehören zur Grundausstattung. Aber auch Büroartikel, ein Drucker, ein ergonomischer Schreibtischstuhl und eine gute Beleuchtung sind wichtig – und von der Steuer absetzbar.


4. Design

Beim Design Ihres Büros sollten Sie darauf achten, dass es sich ganz klar vom gemütlichen Rest der Wohnung abgrenzt. Das sorgt für weniger Ablenkungen und eine produktive Arbeitsatmosphäre. Natürlich sollten Sie sich wohl fühlen, aber das Büro mit den eigenen ausrangierten Möbeln auszustatten und die Deko aus der Wohnung hier zu platzieren, sorgt nicht unbedingt dafür, dass sich Ihr Arbeitsplatz wie ein echter Arbeitsplatz anfühlt.


5. Professionalität

Dieser Punkt schließt direkt an den vorherigen an: Selbst wenn Sie keine Kundentermine zu Hause haben, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr heimischer Arbeitsplatz professionell gestaltet ist. Der Arbeitsplatz sagt nicht nur viel über die eigene Arbeitsweise aus, sondern hat auch großen Einfluss auf Ihre Produktivität und Ihren Erfolg. 


6. Versicherung

Je nachdem, welches Geschäft Sie führen und ob Kunden zu Ihnen nach Hause kommen, müssen Sie sich auch versichern. Rufen Sie einfach mal bei Ihrer (oder einer) Hausratversicherung an und lassen Sie sich beraten. Dort erfahren Sie, ob Sie eine zusätzliche Haftplichtversicherung benötigen oder lediglich ein paar Anpassungen Ihrer Hausratversicherung nötig sind.

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Bild: © terex - Fotolia.com
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