Unternehmensberater: Aufgaben und Gehalt

Was macht ein Unternehmensberater?

18. Februar 2026 / 5 Min /

Unternehmensberater assistieren dem Topmanagement von Firmen, insbesondere im Hinblick auf strategische Fragen. Ihr Hauptziel besteht darin, die Marktpositionierung und andere relevante Bereiche zu optimieren, um dem Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten zu verschaffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmensberater beraten Unternehmen bei Strategie, Transformation und Prozessoptimierung
  • Schwerpunkte liegen häufig in Digitalisierung, Restrukturierung oder IT-Transformation
  • Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei 64.500 Euro brutto

Berufsbild

Zahlreiche Unternehmen sehen sich einem zunehmenden Konkurrenzkampf ausgesetzt. Neben klassischen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten spielen Digitalisierung, künstliche Intelligenz und globale Märkte eine zentrale Rolle.

Nicht immer verfügen Betriebe über ausreichende interne Expertise, oder aber die Entscheidungen für die strategische Planung sind schwerwiegend und erfordern eine genaue Kalkulation und Abwägung aller Optionen. In beiden Fällen helfen Unternehmensberater dem Management, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Berufsbild Unternehmensberater im Überblick

Aufgaben und Tätigkeiten

Unternehmensberater nehmen eine Vielzahl von Aufgaben wahr, spezialisieren sich in der Regel jedoch auf Teilbereiche. Zu diesen gehören die Finanzpolitik von Firmen, der Absatz, das Prozessmanagement, Human Resources, aber auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Sie helfen bei Umstrukturierungen und Neuausrichtungen in diesen Bereichen und beraten zu Geschäftsplänen, Fördermitteln und rechtlichen Belangen.

Auch die IT-Beratung ist ein Feld, auf dem viele Consultants ihre Leistungen anbieten. In diesen Fällen beraten sie Firmen bei der Implementierung von Softwaresystemen und -lösungen. Eine typische Branche existiert demnach für Unternehmensberater nicht. Sie sind in allen Firmen zu finden, die ihre Geschäftsmodelle und Prozesse optimieren und ändern wollen.

Welche Aufgaben hat ein Unternehmensberater?

  • Entwicklung und Ausrichtung von Unternehmensstrategien
  • Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung
  • Digitalisierung und IT-Transformation
  • Restrukturierung und Change-Management
  • Finanz- und Risikomanagement
  • Markt- und Wettbewerbsanalysen
  • Schulung und Begleitung von Führungskräfte
Aufgabenbereiche des Unternehmensberaters

Anforderungen und Kompetenzen

Wichtige Fähigkeiten eines Unternehmensberaters sind betriebswirtschaftliches Know-how, denn unabhängig von der Branche ähneln sich die grundsätzlichen Prozesse und Gegebenheiten. Hinzu kommen spezialisierte Fachkenntnisse im Teilbereich, für den der Unternehmensberater seine Expertise anbietet. Dazu können rechtliche, aber auch wirtschaftliche Aspekte gehören.

Auch Soft-Skills sind essenziell, denn oftmals greifen Unternehmensberater in grundlegende Strukturen der Unternehmensführung und alltägliche Prozesse ein. Dadurch beeinflussen sie im Zweifelsfall den beruflichen Alltag zahlreicher Mitarbeiter. Einfühlungsvermögen, Kommunikationsstärke und Dialogbereitschaft sind deshalb wichtige Eckpfeiler, die helfen, neben einer wirtschaftlich sinnvollen, auch eine sozialverträgliche Lösung für das jeweilige Unternehmen zu finden.

Was muss ein Unternehmensberater können?

  • Betriebswirtschaftliches Know-how
  • Analytische und konzeptionelle Fähigkeiten
  • Juristisches Grundverständnis
  • Kommunikationsstärke
  • Präsentations- und Moderationsfähigkeit
  • Problemlösungskompetenz
Diese Skills sollte ein Unternehmensberater besitzen

Ausbildung und Voraussetzungen

Unternehmensberater haben in der Regel ein Studium im Bereich Wirtschaft abgeschlossen, oder einen akademischen Abschluss auf einem Fachgebiet, das sie bedienen – beispielsweise Informatik, Unternehmensrecht und weitere.

Berufserfahrung, Projektpraxis und spezialisierte Weiterbildungen sind branchenüblich. Insbesondere im Strategieberatungsumfeld werden häufig überdurchschnittliche akademische Qualifikationen erwartet.

Voraussetzungen, die für den Unternehmensberater gelten

Spezialisierung

Im Berufsbild des Unternehmensberaters sind zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten denkbar. Sowohl auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften, als auch in betriebswirtschaftlichen Sparten kann diese Berufsgruppe tätig sein. Beispiele sind das Outsourcing, Veränderungsprozesse innerhalb von Unternehmen oder auch Kostenoptimierung.

Typische Branchen

Für Unternehmensberater gibt es keine typischen Branchen. Alle Unternehmen, die einem komplexen Management unterliegen, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen externen Berater in Anspruch nehmen.

Gehalt

Das Einstiegsgehalt für einen Unternehmensberater liegt bei ungefähr 55.900 Euro brutto im Jahr. Das Durchschnittsgehalt bewegt sich um die 65.000 Euro brutto jährlich. Das Senior Gehalt befindet sich durchschnittlich bei 76.000 Euro und mehr.

Das tatsächliche Einkommen hängt von vielen Faktoren ab, wie der Reputation des Unternehmensberaters, der Branche, der Erfahrung, der Region und dem Unternehmen. Zusätzlich zum Grundgehalt können auch Boni, Provisionen, Leistungsprämien und Zusatzleistungen einen bedeutenden Anteil der Gesamtvergütung ausmachen.

Mit diesem Gehalt kann ein Unternehmensberater rechnen

Wie viel verdient ein Unternehmensberater?

ErfahrungGehalt
Einsteiger55.900€
Durchschnitt64.500€
Top76.000€
Quelle: Stepstone

Wie viel verdient ein selbstständiger Unternehmensberater?

verlangen Unternehmensberater auf freelancermap durchschnittlich pro Stunde.

beträgt der Tagessatz hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag.

Stand

FAQ

Er analysiert Strukturen und Prozesse und entwickelt Strategien zur Optimierung der Markt- und Wettbewerbsposition.

Strategie, IT-Transformation, Prozessoptimierung, Restrukturierung und ESG-Beratung

Meistens ja. Wirtschaftliche oder spezialisierte akademische Abschlüsse sind branchenüblich

Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei rund 64.500 Euro brutto.

Mit steigender Verantwortung, Kundenkontakt und Umsatzverantwortung wächst auch die Vergütung

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