Work-Life-Balance

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Die Work-Life-Balance beschreibt das Gleichgewicht zwischen einem erfüllten Arbeits- und Privatleben. 


Inhalt des Artikels:

  1. Definition
  2. Umsetzung
  3. Maßnahmen zur Work-Life-Balance aus Unternehmenssicht

Definition

Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Gleichgewicht zwischen Arbeit und dem Leben abseits der Arbeit. Ziel ist es, einen angemessenen Ausgleich zwischen beiden Elementen zu finden, um sowohl im Beruf als auch in der Freizeit und im Privatleben glücklich zu werden. Eben so, dass sich das Leben, also Familie, Freunde, Freizeitaktivitäten, und der ausgeführte Job so wenig wie möglich im Weg stehen und sich idealerweise sogar ergänzen.

Die Work-Life-Balance steht daher für einen gesunden Lebensstil, der vor allem auf die geistige Gesundheit abzielt. Eine gute Work-Life-Balance mindert psychischen Stress und Druck, der im schlimmsten Fall zum Burnout führen kann. 

Die Work-Life-Balance beschreibt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und privaten Bedürfnissen

Umsetzung

Wie dieses Prinzip Einzug in den Alltag hält, steht im Ermessen und im Ausgestaltungsspielraum von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Eine pauschale Aussage über eine gute Work-Life-Balance lässt sich kaum treffen, da die Bedürfnisse, die bei Menschen zu Wohlbefinden und Zufriedenheit führen, von Person zu Person unterschiedlich sind.

Grundpfeiler einer gesunden Work-Life-Balance sind geregelte Arbeitszeiten, die nicht in einer exzessiven Zahl an Wochenarbeitsstunden münden. 35 bis 40 Stunden für einen Vollzeitjob gelten gemeinhin als vertretbar. Wochenstunden jenseits der 50 empfinden viele Angestellte als anstrengend und können zusätzlichen Stress auslösen. Wie sehr ein ausgeübter Beruf zum Stressempfinden beitragen kann und wie viele Stunden Arbeit eine Person als zu viel erachtet, hängt ebenfalls vom individuellen Einzelfall und Empfinden ab. Menschen, die sich ihren Beruf nach eigenen Vorlieben ausgewählt haben, verfügen in der Regel über eine höhere Stresstoleranz, da sie ihren Job und damit das Arbeiten generell als geringere Belastung empfinden. Personen, die ihre ausgeführte Tätigkeit hingegen nicht erfüllt, verfügen über eine niedrigere Stresstoleranz. 

Maßnahmen zur Work-Life-Balance aus Unternehmenssicht

Es ist sowohl im Interesse der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer, eine funktionierende Work-Life-Balance zu schaffen. Je zufriedener die Mitarbeiter eines Betriebes sind, desto mehr Leistung können sie erbringen. Das fördert die Innovationskraft und damit letztlich auch die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Eine gute Work-Life-Balance lässt sich zudem für das Employer-Branding nutzen – Sie verbessert das Ansehen des Arbeitgebers auf dem Arbeitsmarkt erheblich.

Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten oder auch ein Freizeit- und Gesundheitsangebot innerhalb des Betriebs haben positive Auswirkungen auf die Work-Life-Balance. Zudem spielt bei großen Unternehmen die innerbetriebliche Kinderbetreuung eine wesentliche Rolle. Sie ermöglicht es Eltern, ihr Familien- und ihr Arbeitsleben besser miteinander zu vereinbaren. Letztlich sorgen all jene Maßnahmen oftmals für eine höhere Mitarbeiterbindung. Dies hat den Vorteil, dass die Personalabteilung weniger Budget für das Sourcing benötigt und sich auf die weitere Optimierung des Betriebsklimas konzentrieren kann.

Zur guten Work-Life-Balance kann der Arbeitgeber beitragen.

Über den Autor

Elena Pruchniewski

Elena Pruchniewski studiert Technikjournalismus und PR an der TH in Nürnberg und ist als Werkstudentin im Bereich Online- und Social  Media-Marketing tätig. Damit ist sie seit April 2019 ein Teil des freelancermap-Teams.

Von Elena Pruchniewski

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