Tag des Freelancers

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Freelancer wirken dem Fachkräftemangel entgegen und gelten als Innovationstreiber hinsichtlich New Work. Diese Leistung muss anerkannt werden: So feiern wir den Tag des Freelancers 2021 bereits zum vierten Mal. Dieses Jahr wertet freelancermap Studien, mit Hinblick auf die Selbständigkeit in der Corona-Pandemie, aus und teilt Krisen-Tipps aus erster „Freelancer-Hand“.


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Inhalt des Artikels:

  1. Wann ist der Tag des Freelancers?
  2. Freelancer in der Corona-Krise
  3. Existenzängste sinken
  4. Auftragslage entspannt sich
  5. Status von geplanten Projekten
  6. Umsatzeinbußen gehen zurück
  7. Tipps von Yannick Krohn

Wann ist der Tag des Freelancers?

Der Tag des Freelancers wird jährlich am 14. Mai gefeiert und soll Aufmerksamkeit für freie Fachkräfte schaffen, die mit ihrer selbstständigen Tätigkeit die Wirtschaft ankurbeln. Initiiert wurde der Tag im Jahr 2018 von der Projektplattform freelancermap.

Vorteile des Freelancings
Warum IT-Fachkräfte freelancen und Unternehmen auf IT-Freelancer setzen sollten.

An diesem besonderen Datum sollen die Verdienste von Freelancern, für die Arbeitswelt und den technischen Wandel, wertgeschätzt werden. In Zeiten von New Work und zunehmender Agilität in Organisationen, ist dieses Beschäftigungsmodell unabdingbar und vorantreibend. Auch dem anhaltenden Fachkräftemangel in Deutschland können Freelancer entgegenwirken – weshalb für dieses Thema eine gesellschaftliche Lanze gebrochen werden muss.

Freelancer in der Corona-Krise

Vor über einem Jahr begann die Pandemie: Besonders das Business freier Experten wurde in dieser Zeit auf die Probe gestellt. Nach einigen Lockdowns und Unsicherheiten, bezüglich der Auftragslage auf dem Projektmarkt, heißt es nun, Resümee ziehen:

Um die Belange der Selbständigen in dieser Zeit nachvollziehen und abbilden zu können, rief die Projektplattform freelancermap, kurz nach Ausbruch der Pandemie, das „Corona“ Freelancer-Barometer ins Leben. Die Umfragen fanden hauptsächlich zu Beginn jedes Monats statt, dauerten im Schnitt 7 Tage und zählten pro Umfrage durchschnittlich über 500 Teilnehmer.

Existenzängste sinken

Wann sich der Projektmarkt wieder stabilisieren würde, war zu Beginn der Pandemie nicht einschätzbar. Auch zum heutigen Zeitpunkt, ist eine Rückkehr zur Normalität nicht zu datieren. Doch Selbständige schöpfen Hoffnung: Noch im März letzten Jahres litten 56 Prozent unter Existenzängsten, heute bangt lediglich ein Drittel (32 %) der freien Experten um die Lebensgrundlage.

Diese Entwicklungen können gegebenenfalls auf die voranschreitende Impfkampagne der Bundesregierung zurückzuführen sein – diese gibt vielen Menschen Hoffnung auf ein (Arbeits-)Leben, wie es vor der Krise möglich war. Trotzdem gehen 45 % der Freelancer davon aus, dass es einen „Normalzustand“ nicht mehr geben wird.

Im „Corona“ Freelancer-Barometer finden Sie alle erhobenen Daten rund um die freie Projektarbeit in der Pandemie – von März 2020 bis April 2021.

Auftragslage entspannt sich

Ein weiteres Indiz für das Sinken der Existenzängste, kann die zunehmend postive Entwicklung der Auftragslage sein. Unternehmen sind wieder bereit, Projekte an freie Experten abzugeben. Seit Sommer zeigt sich ein aufsteigender Trend.

Noch zu Beginn der Pandemie, im März 2020, schätzten etwa 6 von 10 die Auftragslage als schlecht bis sehr schlecht ein. Zum jetzigen Zeitpunkt, spricht über die Hälfte (54 %) der Freelancer von einer sehr guten bis neutralen Auftragslage, lediglich 36 Prozent schätzen die Situation auf dem Projektmarkt weiterhin als negativ ein.

Diesen Trend bestätigen auch interne Statistiken von freelancermap: Ab August letzten Jahres zeigte sich eine stetige Aufwärtsentwicklung. Seit Ende 2020 befindet sich das Projektangebot wieder auf Normalniveau, mit etwa 3000 – 4000 neuen Projekten pro Woche.

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Status von geplanten Projekten

Vor rund einem Jahr wurde von einem auf den anderen Tag die deutsche Wirtschaft eingeschränkt. Unternehmen mussten plötzlich finanziell zurücktreten und neu kalkulieren. Besonders freie Mitarbeiter, die von keinem „Schutz“ durch einen festen Arbeitsvertrag profitieren, litten in dieser Zeit unter Veränderungen ihrer Auftrags-Status. Der Trend der Umfrage zeigt, dass unverändert über 30 Prozent der begonnenen oder geplanten Projekte gecancelt werden.

Die im zeitlichen Verlauf erhobenen Daten, zeigen eine Zunahme von Remote-Work: Noch zu Beginn der Pandemie, im Zuge der ersten Befragung, gaben 19 Prozent der Befragten an, dass Projekte remote weitergeführt werden. Die aktuelle Umfrage von April diesen Jahres zeigt, dass Unternehmen Projekte nun fast doppelt so häufig (36 %) in Fernarbeit anbieten.

Umsatzeinbußen gehen zurück

Neben Existenzängsten und Auftragslage, wurden die freien Experten, unter anderem, nach ihren Umsatzeinbußen befragt. Kurz nach Beginn der Krise, im Mai 2020, gab etwa jeder Vierte an, keine Einnahmen mehr zu verzeichnen.

Die Einbußen sinken von Monat zu Monat: Laut aktueller Umfrageergebnisse vom April diesen Jahres, leidet momentan nur noch jeder Zehnte an einem totalen Umsatzausfall. Lediglich 36 Prozent der Freelancer verdienen weniger als die Hälfte ihrer üblichen Einnahmen.

Business-Tipps aus der Branche

Trotz der positiven Trends, ist die Krise noch nicht ausgestanden. Welche Möglichkeiten stehen Freelancern zur Verfügung, um Umsatzeinbußen auszugleichen und die Zeit bis zum „Ende“ der Pandemie zu überbrücken?

Yannick Krohn, ehemaliger Freelancer und Gründer von Goodlance, kennt die Belange der Selbständigen in der Krise. Als Betreiber des Freelancer-Podcasts hat er direkten Einblick ins Business und kann Informationen aus erster Hand liefern: „Mir hat die Corona-Krise noch mal vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sein Einkommen, auch als Freelancer, zu diversifizieren. Einige Kollegen, die vorher sehr erfolgreich selbstständig waren, mussten plötzlich um ihre Existenz bangen, weil es ihre Branche besonders hart getroffen hat.“

Yannick Krohn war bereits selbst freiberuflich tätig und hat während der Pandemie mit Freelancern über das Projektgeschäft gesprochen.

Flexibilität ist eine Eigenschaft, die fast alle erfolgreichen Freelancer […] gemeinsam haben und vermutlich auch unsere beste Option, diese Krise beruflich zu überstehen.

Freelancer sollen sich jederzeit, auch unabhängig von Krisensituationen, auf temporäre Berufsunfähigkeit vorbereiten – Unvorhergesehenes könne jedem passieren. „Sich weitere Einkommensströme aufzubauen, nimmt da schon sehr viel Druck aus der Selbstständigkeit und bedeutet mehr Freiheit“, so Krohn.

Er empfiehlt anderen Freelancern, das berufliche Wissen zusätzlich in Form von E-Books, Workshops oder Kursen anzubieten, um Liquiditätsengpässe zu minimieren oder gar zu vermeiden: „Flexibilität ist eine Eigenschaft, die fast alle erfolgreichen Freelancer, mit denen ich bisher in meinen Podcast sprechen durfte, gemeinsam haben und vermutlich auch unsere beste Option, diese Krise beruflich zu überstehen.“

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Über den Autor

Karoline Grimm

Karoline Grimm studierte Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit mit technischem Schwerpunkt an der TH Nürnberg. Bereits während der Studienzeit interessierte sie sich für Bloggen, SEO, Social-Media und weitere Marketing-Themen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für Nachhaltigkeit und Tierschutz. Seit Dezember 2018 ist sie im Online-Marketing bei freelancermap.de tätig.

Von Karoline Grimm

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