Was macht ein Bauzeichner?

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Bauzeichner fertigen Baupläne und Zeichnungen an. Sie folgen dabei den Vorgaben des zuständigen Architekten oder Bauingenieurs. Die erstellten Dokumente dienen als Basis für Berechnungen, Kalkulationen und Planungen. Sie sind oftmals in Bauunternehmen, Bauämtern und Architekturbüros zu finden.

Berufsbild

Der Bauzeichner erstellt auf Grundlage der Planung des Architekten technische Zeichnungen des Bauvorhabens. Dabei führen sie statische Berechnungen unter Berücksichtigung der aktuellen DIN- und EU-Normen durch. Als Ergänzung stellt er begleitende Dokumente her.
 

Bauzeichner-Aufgaben-Skills-Voraussetzungen-Gehalt

Aufgaben und Tätigkeiten

Der Arbeitsalltag eines Bauzeichners ist abhängig von seiner Spezialisierung. Ist er im Ingenieurwesen tätig, zeichnet er Konstruktionspläne und berechnet die Statik von Bauten. Im Bereich Architektur ist der Hochbau relevant und im Tiefbau beschäftigen er sich mit den Feldern Tief-, und Straßenbau. Für die Erstellung und Visualisierung der Pläne, arbeitet der Bauzeichner mit spezieller Planungs- und Designsoftware, wie CAD-Systeme und 3D-Programme.
 
Welche Aufgaben hat ein Bauzeichner?
 

  • Berechnungen von Statik
  • Zeichnung von Konstruktionsplänen mit CAD-Programmen
  • Austausch mit Architekten und Ingenieuren
Bauzeichner-Aufgaben

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Hard Skills und Soft Skills

Bauzeichner benötigen Fachkenntnisse in den Bereichen Mathematik und Physik. Zudem sind die mit den Prozessen in der Bauplanung vertraut und in der Lage von Konstruktionsgrundrissen verschiedene Ansichten zu erstellen. Die Umsetzung ihrer Zeichnungen führen sie mit CAD-Programmen durch. Neben den gestalterischen Fähigkeiten, verfügen sie über Wissen im Bereich Baustoffe und Bauvorschriften.

Bauzeichner benötigen ein hohes Maß an Teamfähigkeit, da sie sich in stetigem Austausch mit Architekten oder Ingenieuren befinden. Genauigkeit ist in ihrem Beruf das oberste Gebot, denn ihre Übersichts-, Detail-, Rohrnetz- und Pflanzpläne legen den Grundstein für die Koordination des Baus in der Realität.

 
Was muss ein Bauzeichner können?
 

  • Mathematisches und physikalisches Wissen
  • Genauigkeit
  • Technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit
Bauzeichner-Skills

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Voraussetzungen

Bauzeichner ist ein klassischer Ausbildungsberuf. Bereits innerhalb der Ausbildung erfolgt eine Spezialisierung in die Bereiche Architektur, Ingenieurbau oder Tiefbau. Je nach Schwerpunkt lernen die Auszubildenden unterschiedliche Fähigkeiten, die sie in den jeweiligen Branchen benötigen.
 

Bauzeichner-Voraussetzungen-Einstieg

Spezialisierung

Da Bauzeichner sich bereits in der Ausbildung auf einen Fachbereich festlegen, ist im späteren Berufsleben maximal eine weitere Spezialisierung auf Teilbereiche des Hoch-, Tiefbaus oder der Architektur möglich. Alternativ können Bauzeichner auch eine Fortbildung zum Bautechniker anstreben und langfristig leitende Aufgaben auf dem Bau übernehmen.
 

Typische Branchen

Der Bauzeichner ist sowohl in Ingenieurbüros als auch bei Architekten und in der öffentlichen Bauverwaltung anzutreffen. Grundsätzlich besteht in allen Bereichen des Bauwesens Bedarf.
 

Gehalt

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Bauzeichners beginnt bei etwa 25.000 Euro brutto im Jahr. Abhängig von Branche, Region und dem jeweiligen Unternehmen, kann das Jahresgehalt im Schnitt bei etwa 30.000 Euro liegen. Topverdiener erhalten Gehälter von bis zu 40.000 Euro pro Jahr.

Wie viel verdient ein Bauzeichner?

Der durchschnittliche Freelancer Stundensatz eines Bauzeichners beträgt 42 Euro pro Stunde. Hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag liegt damit der Tagessatz bei rund 336 Euro pro Tag. (freelancermap Preisindex – Stand Juli 2018)

Bauzeichner-Gehalt

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