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29.05.2018

Was macht ein IT-Architekt?


Ein IT-Architekt plant und definiert IT-Infrastrukturen anhand bestehender Workflows. Neben der Soll-Ist-Analyse, gehört die Prüfung der Umsetzbarkeit neuer Lösungen zu seinem Aufgabenbereich.

 
Aufgaben Skills Voraussetzungen Gehalt
 

Berufsbild

Der Beruf des IT-Architekten gilt unter Informatikern seit Jahren als erstrebenswert. Er bezeichnet einen Experten, welcher die betriebswirtschaftliche Struktur eines Unternehmens erfasst und anhand dieser Analyse IT-Anwendungen konzipiert und entwickelt, die Geschäftsprozesse unterstützen und sie detailliert abbilden. IT-Architekten fügen verschiedenen Bausteine, wie Infrastruktur, Software und Schnittstellen zusammen und sorgen dafür, dass sich aus ihnen ein homogenes und reibungsloses System ergibt. Als Mitarbeiter mit höchster Verantwortung, findet man sie an der Spitze der IT-Hierarchie. Die konkreten Anwendungen, die sie betreuen, sind je nach Unternehmen höchst unterschiedlich.
 
IT-Architekt-Aufgaben-Skills-Voraussetzungen-Gehalt
 

Aufgaben und Tätigkeiten

Ein IT-Architekt ist Visionär und Analyst gleichermaßen. Die Planung und Definition von Infrastrukturen ergibt sich aus der fortlaufenden Analyse bestehender Workflows. IT-Architekten gleichen jedoch nicht nur fortwährend die Ist- mit der Soll-Architektur ab, sondern analysieren auch technische Trends auf dem Markt und überprüfen, ob diese standardisiert werden können. Im Idealfall verschaffen sie ihren Arbeitgebern dadurch einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. In einem Umfeld, welches sich ständig bewegt, bleibt der IT-Architekt stets am Puls der Zeit und ist über den Stand der Technik bestens informiert, um jederzeit reagieren aber auch um proaktiv handeln zu können.
 
Welche Aufgaben hat ein IT-Architekt?
 
  • Planung und Definition von IT-Infrastrukturen
  • Analyse von Workflows
  • Soll-Ist-Analyse
  • Prüfen der Umsetzbarkeit neuer Lösungen
 
IT-Architekt-Aufgaben
 

Hard Skills und Soft Skills

Neben umfangreichem IT-Wissen und Management-Know-How, müssen IT-Architekten auch kommunikativ auf der Höhe sein, denn sowohl mit den Projektmitarbeitern als auch mit der finanziellen Führung des Unternehmens arbeiten sie eng zusammen. Darüber stellen sie die praktische Umsetzbarkeit aber auch den finanziellen Nutzen der stetig zu verbessernden IT-Architektur sicher. Dazu muss der IT-Architekt nicht immer zwingend ein absoluter Spezialist auf dem konkreten Gebiet sein, sondern vor allem über ein breites Fachwissen verfügen, welches ihm erlaubt, ideale Lösungen aus dem Ideenpool der Mitarbeiter herauszufiltern und die ökonomische mit der technischen Ebene in Einklang bringen. Ein schwieriger Job, der nicht nur Begeisterungs- und Motivationsfähigkeit gegenüber dem Team, sondern auch gegenüber sich selbst erfordert.

 
Was muss ein IT-Architekt können?
 
  • Know-How in IT und Management
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Motivationsfähigkeit
  • Breites Fachwissen
 
IT-Architekt-Skills
 

Spezialisierungen

Wie bei vielen anderen IT-Berufen, spezialisiert sich ein IT-Architekt in den meisten Fällen über seine Berufserfahrung. Ist diese vor allem in den Bereichen Kostenoptimierung angesiedelt, wird er in diesem Bereich Vorteile gegenüber Wettbewerbern aufweisen. Typisch sind auch Spezialisierungen auf bestimmte Branchen, wie Verkehrsinfrastruktur oder Kostenoptimierungssysteme.
 

Voraussetzungen

Ein klassisches Studium zum IT-Architekten gibt es nicht. Die Anwärter kommen oftmals aus dem Bereich der Informatik oder der Wirtschaftsinformatik. Dazu fordern Unternehmen fast immer mehrjährige Berufserfahrung in der Entwicklung von IT-Architekturen. Neben den Hard-Skills, verlangen Arbeitgeber vor allem Sozialkompetenz, besonders jedoch die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Der Beruf, beziehungsweise die konkrete Bezeichnung des Berufes selbst, ist noch recht neu. Das Angebot an IT-Architekten ist dementsprechend klein.
 
IT-Architekt-Voraussetzungen-Einstieg
 
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Gehalt

Das Gehaltsspektrum liegt bei etwa 40.000 Euro für Einsteiger und 100.000 Euro für Senior IT-Architekten. Der durchschnittliche Jahresverdienst eines IT-Architekten liegt bei rund 86.000 Euro. Der noch recht übersichtliche Pool an IT-Architekten führt einerseits zu hohen Gehaltszahlungen für erfahrene IT-Hasen oder andererseits dazu, dass Unternehmen sich dafür entschieden, den Nachwuchs selbst auszubilden. Das bedeutet, dass Universitätsabsolventen gezielt auf die künftigen Aufgaben als IT-Architekt angelernt werden, um den Bedürfnissen der entsprechenden Unternehmen gerecht werden zu können. Einstiegsgehälter von 40.000 Euro im Jahr sind nicht unüblich, hängen jedoch stark von der Größe des Unternehmens ab. Sie können sich mit wachsender Berufserfahrung und Leistung schnell der Grenze zum sechsstelligen Jahresgehalt nähern.

Wie viel verdient ein IT-Architekt?
 
Einstiegsgehalt: Durchschnittsgehalt: Senior Gehalt: 40.000 Euro 86.000 Euro 100.000 Euro
 

Der durchschnittliche Freelancer Stundensatz eines IT-Architekts beträgt 90 Euro pro Stunde. Hochgerechnet auf einen 8-Stunden-Tag liegt damit der Tagessatz bei rund 720 Euro pro Tag. (freelancermap Preisindex - Stand Juni 2018)

 
IT-Architekt-Gehalt
 


 
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