Outsourcing – Wenn Freelancer einen Freelancer einstellen

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Von Outsourcing hat wohl jeder schon gehört. Wirklich ernsthaft in Betracht ziehen es aber die Wenigsten. Immerhin klingt es ganz schön dekadent, als Freelancer andere Menschen zu bezahlen, damit sie die Arbeit erledigen, die einem selbst keinen Spaß macht.

Zugegeben, an den Gedanken muss man sich vielleicht erst einmal gewöhnen, doch es lohnt sich auf jeden Fall. Was große Unternehmen können, macht im kleinen Umfang noch wesentlich mehr Sinn und kann dafür sorgen, dass Sie effektiver arbeiten.

Sie erleichtern sich das Leben

Sehen Sie es pragmatisch: Wenn Sie Aufgaben abgeben, haben Sie wieder mehr Zeit für Wichtigeres. Ihre Freizeit kommt zu kurz und Sie fühlen sich überarbeitet? Es ist sicher nicht neu, dass der Zustand auf Dauer krank macht. Ihre Familie sieht Sie kaum noch? Auch das ist keine Dauerlösung.

Überlegen Sie, für was Sie gerne mehr Zeit hätten und welche Arbeiten Sie halbherzig erledigen bzw. Ihnen besonders schwer fallen. Ihnen fällt sofort etwas ein? Perfekt – suchen Sie sich gute Leute, die die Aufgaben verlässlich und gut übernehmen können und freuen Sie sich auf Ihre neu gewonnene Frei- oder Arbeitszeit.

Sie bauen Ihr Netzwerk aus

Wer Aufgaben verteilen möchte, muss Menschen kennen – oder eben kennen lernen. Es schadet nie, sich als Freelancer möglichst breit zu vernetzen. Sei es, um vielleicht gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen oder einfach noch erfolgreicher als Team zu arbeiten. Knüpfen Sie wertvolle Kontakte, wo immer es geht.

Auch Kunden wissen es sehr zu schätzen, wenn man ihnen einen Experten empfehlen kann, da man selbst keine Zeit hat oder der Kunde sich etwas wünscht, das Sie nicht anbieten können. So merken Ihre Kunden schnell, dass sie sich auf Sie verlassen können und Ihr Kollege revanchiert sich sicher gern für den neuen Auftrag.

Sie konzentrieren sich auf Ihre Stärken

Wer ständig Zeit opfern muss, um sich um lästige oder besonders aufwendige Dinge zu kümmern, ist zwangsläufig früher oder später davon genervt. Einfach zu akzeptieren, dass es für Tätigkeiten wie die Buchhaltung, Steuern oder auch Grafik und Design Experten gibt, hilft dabei den Fokus auf Ihre Stärken zu lenken.

 

Auch knapp 40 Prozent unserer Freelancer haben in der großen Freelancermap-Umfrage angegeben, gewisse Arbeitsschritte auszulagern.

Sie bieten bessere Leistungen

Der größte Vorteil von Outsourcing: Sie verbessern automatisch Ihre Leistungen. Wer wirklich tut, was er macht und kann, bleibt mit großer Motivation und Spaß bei der Sache und kann die bestmögliche Arbeit abliefern. Darüber freuen sich nicht nur Kunden, sondern auch das Konto und das Privatleben. Denn langfristig bezahlt man zwar Geld für einzelne Arbeitsschritte, gewinnt aber Freizeit und zufriedenere Kunden, die gerne mehr für gute Arbeit ausgeben.

Bild: © DragonImages – Fotolia.com

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