Jens Rehsack ist System- und Plattform-Architekt, im Beruf seit 1991. Sein Arbeitsgebiet ist die Naht zwischen Gerät und Rechenzentrum: Bare-Metal und Yocto-Linux auf der einen Seite, Kubernetes, Netz und Betrieb auf der anderen. Beide Linien laufen seit 1998 parallel, nicht nacheinander.
Software- und Systemarchitektur, 28 Jahre: arc42, C4-Modell, ADR, aim42, Architektur-Governance; Modellierung seit 1996
Rechenzentrum, Plattform und Betrieb, 17 Jahre: seit 1998 durchgehend Unix- und Linux-Server, Containerisierung, Kubernetes, CI/CD
Embedded- und IoT-Plattformen, 17 Jahre: Yocto/OpenEmbedded Core-Contributor 2015-2020, Bare-Metal auf ARM Cortex-M, BSP und Device Tree, Geräte-PKI
Regulatorik in Architektur übersetzen, 11 Jahre: CRA, NIS2, Data Act, RED Art. 3.3, Produkthaftung
Technical Product Owner und Requirements-Engineering, 8 Jahre: Anforderungsaufnahme, Backlog, User Stories, Akzeptanzkriterien, Stakeholder-Management über Disziplingrenzen; Urheber tpo42 (req42 + arc42)
Berichten an Geschäftsleitung und Aufsichtsrat, seit 2000: drei Mandate, monatliche Reihe an Aufsichtsrat und Vorstand seit 12/2025; Führungserfahrung aus technischer Geschäftsleitung 2000-2008
Open-Source-Mitarbeit, 26 Jahre: FreeBSD ab 2000, NetBSD-Committer seit 2008, CPAN, libstatgrab, Yocto/OpenEmbedded, docToolchain
Plattformübergreifende Architektur- und Anforderungsdokumentation, Firmware-Entwicklung und Netzarchitektur für eine Familie industrieller Messgeräte, vom BareMetal-IO-Modul bis zur Cloud-Schnittstelle
Erfolge:
Versorgte das wichtigste Kundenprodukt binnen 2 Monaten mit der wesentlichen Anforderungs- und Architekturdokumentation, für eine über 15 Jahre gewachsene Firmware-Landschaft
Etablierte binnen 3 Monaten eine monatliche Berichtslinie an Aufsichtsrat und Vorstand, seit 12/2025 neun Termine, gestützt auf automatisiert erhobene Aktivitäts- und Release-Daten statt auf Einschätzung
Widerlegte die Annahme, gewachsene Bare-Metal-Firmware sei nicht automatisiert testbar: exemplarische Unit-Tests mit GTest als Beleg, danach Qualitätstore und statische Codeanalyse als Pipeline-Stufen
Verantwortet die Konnektivitäts- und Netzarchitektur der Main-CPU-Systeme: OPC und Ethernet von der SPS-Anbindung bis zum air-gapped Betrieb mit GPS-Zeitsynchronisation, Security nach Zero-Trust-Prinzipien, SDN für CI/CD und Internet-Anbindung
Treibt die IPv6-Migration, derzeit konzeptionell, zur Erschließung von Märkten im globalen Süden und brachte Self-Monitoring der Geräte- und Infrastrukturseite ein
Plattform-Architekt Kubernetes / Platform Engineer (Aufbau und Betrieb)
Eigenes Vorhaben mit Infrastruktur-Dienstleister, Cloud-Native, Rheinland
Internet und Informationstechnologie
Aufgabe:
Architektur, Aufbau und Betrieb eines deklarativ aus Git reproduzierbaren Kubernetes-Clusters auf Talos Linux; gemeinsames Vorhaben mit einem Infrastruktur-Dienstleister, aufgeteilt in On-Premise-Seite und Hoster-Seite
Erfolge:
Stellt jeden Knoten allein aus dem Git-Repository her: gemessen rund 5 Minuten Installation und 10 Minuten Konfiguration je Maschine; abgenommen ist eine Änderung erst nach echtem Power-Cycle
Legte den Business Case als Total Cost of Ownership vor: acht Cloud-Compute-Knoten zu rund 600 EUR je Knoten und Monat gegen fünf Mini-PCs zu je 2.500-3.000 EUR
Führte Cilium als CNI ein (kube-proxy-Ersatz, WireGuard, LB-IPAM mit L2-Announcements) und Rook-Ceph/CephFS mit Failure-Domain-Übergang von osd auf host
Trennte persistente und volatile Last pro Platte statt pro Knoten über CEL-diskSelector, weil Yocto-Builds mit ihrem Hardlink-Churn ein CephFS-Anti-Pattern sind
Dokumentierte die Architektur nach arc42 mit acht ADR samt Disaster-Recovery-Konzept und verankerte Schwachstellenbehandlung als Verfahren: Currency-Sweep über alle gepinnten Komponenten
Framework-Architekt und Open-Source-Maintainer (Docs-as-Code)
Open-Source-Vorhaben, Methodik- und Framework-Entwicklung, Eigenprojekt
Internet und Informationstechnologie
Aufgabe:
Aufbau eines Open-Source-Frameworks, das req42 und arc42 zu einem Dokumentationsmodell verbindet: Vorlagen, containerisierte Werkzeugkette, Web-Auftritt und Community-Arbeit
Erfolge:
Brachte die LaTeX-Canvas-Vorlagen (AIC/ACC) upstream in den offiziellen arc42-Canvas-Download-Bereich; PR #52 gemerged am 09.08.2026, also Aufnahme durch das Rahmenwerk selbst statt Selbstauskunft
Löste das Kernproblem der Zusammenführung: arc42 und req42 sind getrennte Kompiliereinheiten, deren Anker über die Grenze hinweg nicht auflösen; ein Attribut benennt die Einheit, geteilter Text wählt selbst zwischen Querverweis und Klartext
Entwickelte ADCW, eine Ruby-native AsciiDoc-Toolchain im OCI-Container mit flatten, validate und extract-diagrams, mit zwei als ADR begründeten Erweiterungspfaden
Baute eine Qualitätstor-Kette für Dokumentations-Repositories auf: lefthook, asciidoc-linter, hadolint, shellcheck, rubocop, yamllint - Dokumentation wird wie Code geprüft
Trug die in Kundenmandaten aufgenommene pre-commit-Praxis in den Docs-as-Code-Kreis um docToolchain, in dem Arbeiten aus dem tpo42-Umfeld nachgenutzt werden
Plattform-Architekt und Senior C++-Entwickler (Embedded)
Direktkunde, Prüf- und Inspektionstechnik, Gerätehersteller
Industrie und Maschinenbau
50-250 Mitarbeiter
Aufgabe:
Softwareplattform für eine neue Generation von Inspektionstechnik: Architektur, Hands-on-Entwicklung der Hardware-Abstraktionsschicht und technische Koordination über Firmware-, HAL- und Hardware-Teams, wechselnd je nach Engpass
Erfolge:
Lieferte ein zwei Jahre lang unfertiges Software-Release binnen 6 Monaten aus
Senkte den Entwicklungszyklus je neuem Feature von acht Wochen auf drei Tage: aus einer gelinkten Bibliothek mit Deadlocks wurde ein autarker, reentranter Dienst mit kaum messbarem Ressourcenverbrauch
Hielt die Steuerlatenz bei rund 10 ms Round-Trip und damit weit unter den rund 250 ms des Videopfads, auch bei 100 m Kabellänge
Öffnete die Arbeit an der zweiten Kamerageneration für vier der sechs Teammitglieder, obwohl vollständige Testhardware nur beim Hardware-Entwickler vorlag: über ein Test-Harness von rund 6.800 Zeilen Python, das den Dienst beidseitig einfasst
Führte eine dreistufige Teststrategie gegen spezifizierte Schnittstellen ein (GTest, Software-in-the-Loop, PyTest-Integrationstests) und mischte HiL und SiL je Ebene statt einmal für das ganze System
Senior Yocto-Engineer und Embedded-Plattform-Architekt
Beratungshaus, Embedded/IoT, internes Referenz- und Evaluationsvorhaben
Internet und Informationstechnologie
250-500 Mitarbeiter
Aufgabe:
Entwicklung einer vollständigen Yocto-Referenzplattform mit eigenem Update-Framework - von Factory-Deployment bis OTA - als Evaluationsgrundlage im Mittelstandsgeschäft eines Beratungshauses, auf frei verfügbarer BeagleBone-Hardware
Erfolge:
Bringt ein signiertes Feld-Update auf der Demo-Hardware in 60 Sekunden durch, Bundle von rund 200 MB, ohne Eingriff am Gerät
Macht die Plattform ohne vorbereitete Entwicklerumgebung reproduzierbar baubar: vollständiger Build aus dem leeren Baum in rund 30 Minuten
Verhindert falsch gebaute Images: widersprüchliche Konfiguration bricht den Build hart ab, statt still ein unbrauchbares Abbild zu erzeugen
Erneuerte das eigene Update-Framework gegenüber dem vorigen Produktiveinsatz grundlegend; belastbare Update-Pfade und frei wählbare Slot-Layouts kamen hinzu
Legte beide Layer öffentlich ab und pflegt sie laufend, zuletzt 04/2026: ein eigenes WIC-Source-Plugin von rund 180 Zeilen Python und fünf BitBake-Klassen generieren die WIC-Beschreibung aus deklarativer Konfiguration
Software-Architekt Mobile (Machbarkeit und Proof of Concept)
Gründerkreis, Healthcare und Pflege, mobile Anwendung
Pharma und Medizintechnik
< 10 Mitarbeiter
Aufgabe:
Machbarkeitsuntersuchung und Proof of Concept für eine mobile Anwendung im Pflege- und Gesundheitsumfeld, von der Anforderungsaufnahme über den Framework-Vergleich bis zum lauffähigen Prototyp
Anforderungs- und Architektursicht lagen in einer Hand
Erfolge:
Beantwortete die Machbarkeitsfrage in drei Monaten bei 10-20 % Auslastung: Anforderungsaufnahme, Framework-Vergleich und Bewertung der KI-Integrationsoptionen mündeten in einen funktionsfähigen Proof of Concept
Lieferte dem Gründerkreis damit die Entscheidungsgrundlage für den weiteren Weg; der Ausbau wurde bewusst an ausreichende Entwicklungskapazität gebunden, weil ein früher Halbstand vor allem Nachahmern den Markteintritt verkürzt hätte
Ordnete die KI-Integrationsoptionen für ein Produkt im Pflege- und Gesundheitsumfeld als Architekturentscheidung ein statt als Funktionsliste
Zeigte Technologieevaluation bis zum Proof of Concept als abgegrenzte Leistung, vergleichbar einem Architektur-Assessment
Aufbau einer Continuous-Integration-Plattform für verteilte Produktentwicklung, standortübergreifend als zentrale CI/CD-Unterstützung für mehrere Engineering-Teams angelegt
Erfolge:
Schuf einen automatisierten Deployment-Weg aus der Cloud-Pipeline in die interne Dokumentationsplattform: vorher null automatisierte Auslieferungen, danach bei jedem Release - und der Weg ist auf weitere Ziele übertragbar
Erarbeitete in vier Monaten Rechenzentrums-Debugging die Landkarte dazu: welche Abteilungen beteiligt sind, wer wofür ansprechbar ist und wie der Weg von den Cloud-Runnern ins interne Netz verläuft, dokumentiert und damit für Folgeteams nutzbar
Brachte alle sechs Entwickler des Teams auf die Plattform; abhängige Teams übernahmen den Ansatz anschließend
Löste rein manuelle Integrationsprozesse im Hardware-in-the-Loop-Testing durch Continuous Integration ab
Trug pre-commit-basierte Qualitätstore als Praxis in weitere Teams am Standort und dokumentierte die Architektur durchgängig nach arc42 als lebende Referenz
Yocto/Linux-Plattformentwicklung für ein feldnahes IoT-Gateway auf NXP i.MX8: Stabilisierung und Qualitätsverbesserung der Plattform, IPv6-Umstellung, Low-Latency-Datenerfassung und Security-Reviews
Erfolge:
Stellte die Backend-Kommunikation durchgängig auf IPv6 um, schrieb mehrere IPv4-only-Yocto-Wrapper auf Dual-Stack um und begleitete die Portierung einer Protokoll-Komponente auf DHCPv6 beratend
Senkte die Bootzeit des Gateways von zwei Minuten auf 40 Sekunden
Analysierte das Board Support Package und übergab den zuständigen Kollegen eine Umbauliste, die sie selbst umsetzten; die Buildzeit sank im ersten Schritt um 40 Minuten
Lieferte den mmap-basierten Low-Latency-Datenrekorder als Referenzimplementierung, an der die Nachfolgelösung gemessen wurde; aus 'keine Latenz, kein Datenverlust, möglichst kein RAM' wurde eine prüfbare Spezifikation
Verankerte die Testabdeckungsmessung im Build samt Anpassung von Yocto-SDK und qemu für das Cross-SDK und brachte Erfahrung zu signierter Boot-Chain und Read-only-Rootfs ein, damit das Team sie nicht zweimal erarbeiten musste
System-Architekt Gateway und Cloud / Enterprise-Architekt
Energiewirtschaft, Produktorganisation im Konzernverbund
Energie, Wasser und Umwelt
500-1000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Etablierung einer unternehmensweiten Architekturfähigkeit als System-Architekt für Gerät und Cloud über zwei Abteilungen hinweg, im Führungsteam des Produktbereichs unter dem CPO, mit Abstimmung auf C-Level
Erfolge:
Verankerte die Sicherheitsarchitektur einer Flotte von rund 100.000 Heimspeichern über die gesamte Gerätelebensdauer: Geräte-Identität, Zertifikats-Ausrollung und Key-Lifecycle, verschlüsselte Cloud-Anbindung über MQTT und Kafka mit TLS
Setzte Architektur-Leitplanken für rund 20 Entwicklungsteams über drei Unternehmen des Konzernverbunds in Kraft; sie wirken seither als Constraint für alle neu entstehenden Architekturen
Handelte mit dem CISO die Security-Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Entwicklungsteams aus und verankerte sie als verbindliche Leitplanken
Öffnete mit dem RACI-basierten Rollenmodell des Produktbereichs erstmals eine Fachlaufbahn ohne Personalverantwortung
Arbeitete tief in der CNCF-kompatiblen Deployment-Strategie mit: Self-Managed-Services durch die verantwortlichen Teams, von der Container-Orchestrierung bis zum Monitoring
Kenntnisse: Geräte-PKI - Zertifikats-Lifecycle - TLS - Schlüssel-Lebenszyklus über die Gerätelebensdauer - MQTT - Kafka - Security-Governance - NIS2-Vorleistung - CRA-Vorleistung - Kubernetes / CNCF-Deployment - Monitoring - Telemetrie-Semantik - Datenqualität und Stichprobenverzerrung - arc42 - C4-Modell - ADR - GitLab-Pipelines - RACI - Communities of Practice - Soziokratie 3.0
Abgegrenztes Architektur-Assessment einer gewachsenen Edge-Gateway-Plattform: Reverse Engineering, Architektur der Datenpfade von Ko-Prozessoren und Schnittstellen bis in die Cloud, Bewertung des Bestands und Optimierungsoptionen als Entscheidungsvorlage
Erfolge:
Legte Optimierungen vor, die gemessen 30 % RAM-Verbrauch und 20 % CPU-Last einsparten; die eigene Vorabschätzung lag mit 20 % und 10 % bewusst konservativer darunter, die Umsetzung lag beim Kunden
Erzielte den ersten Teil davon mit 15 Minuten Aufwand, indem die mitlaufenden Systemdienste auf das reduziert wurden, was die Plattform tatsächlich braucht
Dokumentierte die Datenpfade von den Ko-Prozessoren bis in die Cloud erstmals durchgängig; erst dadurch wurden die Engpässe zwischen Betriebssystem und Applikation überhaupt sichtbar
Empfahl die Umstellung der monolithischen arc42-Dokumentation auf ein Bookshelf-Konzept, weil es mit der Systemkomplexität mitwächst; der Kunde ist dem in Nachfolgeprojekten gefolgt
Legte weitere Hebel offen, für die der Kunde damals keine Kapazität binden konnte, und zeigte die Lücken im Wissensmanagement auf, die den Bestand schwer wartbar machen
IT-Dienstleister der öffentlichen Hand, Verteidigungsumfeld
Öffentlicher Dienst
5000-10.000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Analyse und Basisinstallation einer PaaS für SAP Cloud auf Tanzu Kubernetes: Proof of Concept in einer durchgehend SELinux-gehärteten Umgebung, in der Legacy-Kommunikation und neue Technologie parallel laufen mussten
Erfolge:
Rollte über die gesamte Laufzeit kein einziges Zertifikat von Hand aus: Jeder Cluster bekam die interne CA beim Bootstrap, die Ausrollung lief von Anfang an automatisiert - Zertifikate wurden zur Betriebseigenschaft der Plattform statt zum manuell gepflegten Sonderfall
Schützte den Cluster damit gegen eine ganze Klasse lateraler Angriffe, weil die Dienst-zu-Dienst-Absicherung über mTLS am selben Vertrauensanker hängt
Erarbeitete die Grundlagen und Plattform-Anforderungen, die der Auftraggeber über den Proof of Concept hinaus aufgenommen hat; das Thema wird dort heute unter der Überschrift digitale Souveränität weitergetrieben
Schlug die Brücke zwischen Cloud-Native-Architektur und den Anforderungen einer bestehenden SAP-Landschaft, gestützt auf den eigenen SAP-as-a-Service-Entwurf aus einem früheren Mandat
Dokumentierte die Architekturentscheidungen nach arc42 und begleitete die agile Transformation des Teams
Coaching eines Beratungsunternehmens beim Aufbau einer unternehmensweiten Softwarearchitektur und bei der Einführung von Micro-Services, samt der CI/CD-Workflows, die das im Alltag tragen
Erfolge:
Brachte arc42 zur konsequenten Einführung; der Impuls bestand intern bereits, die externe Stimme verschaffte ihm Gehör, und die Einführung überdauerte das Mandat
Verankerte ein Architekturboard für das Review von Anforderungen und Spezifikationen als abteilungsübergreifendes Gremium; es wurde angenommen und weitergeführt
Überführte tradiertes Wissen in dokumentierte Form, sodass Architekturentscheidungen nachvollziehbar und reviewbar wurden statt implizit zu bleiben
Legte die Grundlage der Micro-Service-Architektur so tragfähig, dass sie nach dem Mandat ohne mein Zutun weiterentwickelt wurde
Unterstützte CI/CD-basierte Entwicklungsworkflows als Voraussetzung dafür und band über die Kenntnis des Auftraggebers aus früherer Zusammenarbeit die richtigen Personen früh ein
Kurzer, intensiver Einsatz an einem embedded Messtechniksystem auf Xilinx ZYNQ: kritische Kernel-Probleme beheben, fehlende Features implementieren und die Plattform gegen die Anforderungen abgleichen
Erfolge:
Löste das Reboot-Problem mit einem Kernel-Patch im Shutdown-Pfad, Umsetzung in unter vier Stunden
Erweiterte den engen Auftrag aus dem BSP-Debugging heraus zu einer Plattformbewertung und berichtete sie als Entscheidungsgrundlage: drei Befunde, die Bestand hatten - Power-Management, Auslegung der Watchdog-Hardware sowie Partitionierung und Read-only-Rootfs als Voraussetzung für Feldsicherheit
Erfasste tradiertes Wissen, das nur in einzelnen Köpfen existierte, erstmals systematisch - eine Investition in die Wartbarkeit statt in den nächsten Fehler
Empfahl als Erstmaßnahme, Hardware-, Anforderungs- und Constraint-Dokumentation aufzubauen, damit Plattformentscheidungen begründet getroffen werden können
Der Auftraggeber kam vier Jahre später auf genau diese Empfehlung zurück und beauftragte die Architektur- und Betriebsdokumentation
Konzeption und Implementierung einer Linux-basierten Embedded-Plattform mit Yocto und eigenem Board Support Package für eine neue Gerätegeneration, dazu ein Update-System für Labor und Feld und der Aufbau der Unix-Infrastruktur des Bereichs
Erfolge:
Stellte die Plattform von einer Allzweck-Distribution auf eine für das Gerät gebaute Plattform mit eigenem BSP um; Yocto, BSP, Cross-Toolchain und Update-Mechanismus blieben nach dem Mandat in Gebrauch und gingen mit dem Gerät ins Feld
Brachte die Einspielzeit eines Updates auf unter 60 Sekunden
Machte die Integritätsprüfung beim Start zur Eigenschaft des Produkts: Secure Boot mit signierter Boot-Chain über TF-A/ATF
Führte die Unix-Infrastruktur für 20-25 Entwickler überhaupt erst ein - DNS und DHCP über dnsmasq, VLAN, GitLab, Mattermost - nach dem Software-Defined-Network-Prinzip und verantwortete sie anfangs selbst
Führte das Team von Subversion auf Git und trug in der Spitze über 100 % Auslastung, weil Architektur, Entwicklung und Infrastruktur gleichzeitig vorangetrieben werden mussten
Senior Yocto-Engineer, Trainer und Plattform-Architekt
Verkehrsleitsysteme ÖPNV, Gerätehersteller
Transport und Logistik
500-1000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Schnittstellendesign und Plattform-Migration für Embedded-Systeme im ÖPNV: Entwurf der Schnittstelle zwischen Edge-Device und Echtzeit-Ko-Prozessoren, strategische Migration von Windows CE auf Yocto Linux und Befähigung des Teams
Erfolge:
Brachte den Yocto-Prototyp in vier Monaten zum Laufen; die Migration wurde vollzogen und trägt die Gerätegeneration bis heute
Entwarf die Schnittstelle zwischen Edge-Device auf NXP i.MX6 und den Echtzeit-Ko-Prozessoren entlang von Zuverlässigkeit, Reaktionszeiten und Protokoll-Integration - der Kern des Mandats
Befähigte das Team in drei Yocto-Workshops mit 5, 2 und 2 Teilnehmern, die neue Plattform selbst weiterzuführen
Entwickelte ein Software-Defined-Network-Konzept für die Entwickler-Testnetze
Untersetzte die Migrationsstrategie mit Requirements Engineering und Review im Architekturboard, mit Einblick in die angrenzenden Infrastruktur-Kommunikationssysteme des Nahverkehrs
Kenntnisse: Yocto - OpenEmbedded - eSDK - NXP i.MX6 - phyCard - Device Tree - Windows-CE-Migration - Schnittstellendesign Edge-Device zu Echtzeit-Ko-Prozessoren - Zuverlässigkeits- und Reaktionszeitanalyse - Software Defined Network für Testnetze - Requirements Engineering - Spezifikationen - Architekturboard-Review - Scrum of Scrums - VNC - Trainings und Workshops
Erstellung einer mobilen Lösung für Labor- und Lagerupdates von Steuergeräten: Anforderungsaufnahme, Analyse der Echtzeitsteuerungen und Protokollimplementierungen, Update-Software für die einzelnen Bausteine und Integration in eine automatisierte Gesamtlösung
Erfolge:
Erreichte das eigentliche Ziel des Vorhabens: Auch der Fahrzeughersteller selbst konnte die Steuergeräte-Updates anschließend einspielen, nicht nur der Entwickler mit Speziallaborausstattung
Fand die Abweichung zwischen Spezifikation und Hardware, an der das Update zunächst scheiterte - der Bus arbeitete mit 5 V statt der spezifizierten 3,3 V; nach Konfiguration des Debug-Adapters lief es
Implementierte ein Soft-SWD (Single Wire Debug) auf der Programmable Realtime Unit und brachte die Updates aller Zielbausteine zum Laufen
Erschloss eine Fremdentwicklung ohne begleitende Dokumentation so weit, dass sie im Labor- und Lagerprozess bedienbar wurde
Laborvariante einer embedded Linux-Betriebssystemplattform mit Cloud-Support: Portierung einer IEC-61499-konformen Steuersoftware auf einen embedded Industrie-PC, Containerisierung und Betriebskonzept für den Cloud-Betrieb
Erfolge:
Lieferte mit der technischen Bewertung des Vorhabens die Faktenlage, auf die der Auftraggeber sich in der Auseinandersetzung mit dem Zulieferer der Steuersoftware stützen konnte; der Ausstieg gelang zu tragbaren Bedingungen
Die im Labor geschaffene technische Grundlage floss anschließend in die Neuentwicklung einer ganzen Produktfamilie ein
Portierte die IEC-61499-konforme Software auf einen embedded Industrie-PC und belegte an Testszenarien, dass die Echtzeit-Fähigkeit der Subsysteme erhalten bleibt
Entwarf Container- und Kubernetes-Betriebskonzept für den Schritt von rein lokaler Verwaltung zu Gebäudemanagementsystemen über mehrere Liegenschaften, bis hin zu Flughäfen
Machte Namespaces für die Kommunikation zwischen Liegenschaften zur Entwurfsfrage, sobald Anlagen über Standorte hinweg zusammenwachsen
Senior Solution Architect und Lead Developer (CMDB, ITIL, RZ-Betrieb)
Logistik und E-Business, Plattformbetrieb im Rechenzentrum
Transport und Logistik
1000-5000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Entwurf und Implementierung der Plattform-Inventarisierung und einer Configuration Management Database für eine laufende Plattform, samt Migration der Rechenzentrums-Administration von manuellen zu automatisierten, kontinuierlich gepflegten Prozessen
Erfolge:
Automatisierte den Plattformbetrieb so weit, dass das Betriebsteam frei wurde und in Beratung, Management und Architektur weiterging; bei Mandatsbeginn lief die Administration weitgehend von Hand
Baute die Configuration Management Database auf und war als verantwortlicher Ingenieur für die ITIL-Umsetzung eingesetzt; Kanban und ITIL kamen sukzessive in den Betrieb
Führte in dieser Zeit mehrere Major-Updates der Plattform durch und brachte sie durch Audits, ohne dass grundlegende Beanstandungen blieben
Konzipierte RESTful APIs zur Abfrage von Konfigurationsobjekten und zur Anwendung von Change-Requests gegen die CMDB und begleitete die Migration von CentOS 5 (physisch) nach CentOS 6 (VM)
Übernahm die Rufbereitschaft für den Plattformbetrieb mit: Wer die Automatisierung entwirft, steht auch dafür ein, wenn sie nachts nicht tut, was sie soll
Senior Plattform-Architekt Embedded Linux (Medizintechnik)
Biotechnologie und Medizintechnik, Maschinenhersteller
Pharma und Medizintechnik
1000-5000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Entwurf einer embedded Linux-Betriebssystemplattform für mehrere biomedizinische Geräteserien eines Herstellers, samt Werkzeugkette für die Umstellung der Entwicklung von Windows auf Linux und einem Netzkonzept für die Zonentrennung
Erfolge:
Entwarf eine gemeinsame Plattformbasis für mehrere biomedizinische Geräte statt einer Plattform je Gerät und implementierte die Distribution für das als nächstes zum Release geplante Gerät
Legte die Anforderungen für die Umstellung der Entwicklung von Windows auf Linux offen und stellte die Werkzeugkette samt SDK und Cross-Compilation bereit
Sorgte dafür, dass die Hardware-Auswahl nicht am Treiberstand scheitert: Vergleichsanalyse der CAN-Hostadapter und Pflege der Kernel-Treiber verschiedener Zulieferer
Entwickelte das Zonenkonzept zur Trennung von Entwicklung, Test (IT) und Labor (Medizin) als Software Defined Network, in dem die Netzkonfiguration über Zone und Provisionierung entscheidet; es blieb Konzept, weil das Mandat vorzeitig endete
Bezog die medizintechnischen Anforderungsstandards von der Anforderungsanalyse an ein
Leasing-Software und Finanzverwaltung, Softwarehaus
Banken und Finanzdienstleistungen
50-250 Mitarbeiter
Aufgabe:
Beratung und Coaching zur Verbesserung der Code-Qualität über den Prozess: Aufnahme der bestehenden Qualitätsprobleme, Herausarbeitung der Bruchstellen und Entwurf vollumfänglicher Workflows mit Qualitätskontrollstufen
Erfolge:
Erarbeitete Workflows mit Qualitätskontrollstufen, die das Mandat überdauert haben; andere Teams des Hauses haben sie übernommen, bei einem späteren Einsatz vor Ort selbst beobachtet
Erreichte damit die Leitungsebene: Der Geschäftsführer, zugleich Key-Account-Manager des größten Kundengeschäfts, übernahm wesentliche Teile für seine eigene Arbeit
Übersetzte die Bruchstellen der bestehenden Abläufe in gelebte Scrum-Prozesse und gab dem Team das Handwerkszeug dazu: grafische Workflow-Darstellung und ein git-Cheat-Sheet für den Alltag
Hinterließ einen Bericht über die weiteren Verbesserungsmöglichkeiten, statt das Mandat mit dem letzten Workshop enden zu lassen
Kenntnisse: git - GitHub - Git-Prozesse und Branch-Workflows - Qualitätskontrollstufen - Workflow-Modellierung - Scrum - Jira - Confluence - Redmine - Definition of Ready und Definition of Done - Akzeptanzkriterien - Backlog-Priorisierung - Stakeholder-Anforderungen als Ausgangspunkt der Qualitätskontrolle - Coaching und Wissensvermittlung - LaTeX - Dia
Senior Plattform-Architekt Embedded Linux (Smart Home) und Agile Coach
Smart Home und Heimautomatisierung, Gerätehersteller
Industrie und Maschinenbau
50-250 Mitarbeiter
Aufgabe:
Entwurf und Implementierung eines vollumfänglich update-fähigen Linux-Betriebssystems für die Heimautomatisierung, um Sicherheitslücken beim Endkunden über die Produktlebensdauer schließen zu können
Erfolge:
Senkte die Rückläuferquote von jedem 15. Gerät binnen vier Monaten auf unter 1:10.000, erreicht ab dem dritten Release, und brachte die Bootzeit unter 30 Sekunden
Bestimmte aus der Post-Mortem-Analyse zurückgelaufener Feldgeräte die Größen, die einen bevorstehenden Ausfall anzeigen statt ihn hinterher zu erklären, unter anderem eMMC-Verschleiß durch Schreiblast
Nahm RRDTool als Mittel der Messwerthaltung wieder zurück, als dessen Schreibhäufigkeit auffiel: Auf Flash-Speicher ist die Erhebung selbst ein Verschleißfaktor
Veröffentlichte die für den Yocto-Build angepasste Fassung des Funkchip-Treibers unter GPL2 - sie trägt inzwischen 149 Forks - und organisierte die Funkzulassung des Geräts selbst
Baute ein Software-Defined Network über fünf Zonen und orchestrierte die Hardware-in-the-Loop-Flotte darüber: Was ein Testgerät beim Start bezieht, entschied das Netz statt ein Handgriff am Gerät
Kenntnisse: Yocto - OpenEmbedded - signierte Feld-Updates (GPG) - Update-Fähigkeit über die Produktlebensdauer - FreeScale i.MX6 - Marvell Kirkwood - Netzsegmentierung mit VLAN - DDI (DNS, DHCP, IPAM) - BOOTP - TFTP - RRDTool - Feld-Telemetrie - Frühindikatoren für Hardware-Ausfälle - MQTT (evaluiert, begründet verworfen) - Funkzulassung in der EU - OpenZFS
Senior Entwickler Provisioning und Betriebskonzept
Telekommunikation, Kabelnetzbetreiber im Konzernverbund
Telekommunikation
1000-5000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Modernisierung bestehender Provisioning-Komponenten eines Kabel-Providers, der in einen größeren Konzernverbund integriert wurde
Die Komponenten entstanden nach Lastenheft und gegen vorhandene APIs, samt Betriebskonzept und agiler Transformation
Erfolge:
Konzipierte und implementierte den Workflow zwischen Provisionierungssystem und CRM in der Rechenzentrums-Infrastruktur und brachte dafür die Erfahrung aus früheren Enterprise-Mandaten ein
Übersetzte zwischen zwei Welten: Feldtechniker, die jede Modemkonfiguration im Kopf hatten, und die Rechenzentrums-, Vertrags- und CRM-Prozesse des neuen Konzernverbunds
Entwickelte Deployment-Strategien und führte agile Betriebsmodelle nach ITIL ein, begleitet von Modultests und Testautomatisierung
Verband Softwareentwicklung nach Lastenheft und vorhandenen APIs mit einem Betriebskonzept, statt die Komponenten ohne Betriebssicht abzuliefern
Entwicklung der IPv4-, IPv6- und IPSec-Komponenten für Router im LTE-Transportnetz: Control- und Data-Plane des gesamten Stacks, Kommunikationsschichten zwischen Linux-Userland und den Bare-Metal-Beschleunigerkernen auf Cavium Octeon (MIPS)
Erfolge:
Lieferte die Control-/Data-Plane-Konfiguration des gesamten Stacks in 2 bis 2,5 Monaten: IPv4, IPv6, IP-in-IP-Tunneling und IPSec-over-IP über einen Konfigurationsweg, als XML-Dialog modelliert und im System angewandt
Setzte den common aligned IP header im Baum durch - mit 6 Beteiligten aus 3 Teams im Konsens entschieden und sowohl im Userland als auch im Code des Netzwerk-Beschleunigers eingesetzt; erst das macht den Paketfluss kopierfrei
Implementierte die Tunnel im Userland samt Tests, ein voller Sprint allein für die IPsec-Strecke, und richtete die Testinfrastruktur für Modul- und manuelle Tests samt Remote-Debugger und Lauterbach mit ein
Setzte die übergelaufene Test-Workstation des Teams auf ZFS mit Deduplizierung neu auf und stellte aktuelle Werkzeugstände über pkgsrc als RPM für die per SDK festgelegte Legacy-Distribution bereit
Embedded-Entwickler SNMP-Agent und MIB-Design (Rail)
Bahntechnik / Rail, Sensorik an Schienenanlagen
Transport und Logistik
5000-10.000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Entwicklung eines SNMP-Agenten für den Einsatz an Eisenbahnschienen, auf einer Plattform ohne Speicherverwaltungseinheit: MIB-Design und -Implementierung, Programmierung der Sensormessungen sowie Test-, Abnahme- und Dokumentationsunterstützung als abgeschlossene Teilaufgabe innerhalb eines fünfköpfigen Teams
Erfolge:
Lieferte den SNMP-Agenten bis in die Serie - das System ging in Produktion
Wog den SNMP-Funktionsumfang gegen die Plattformgrenze ab, statt ihn zu portieren: µCLinux ohne MMU kennt kein fork() und keinen großzügigen Speicher, also entschied jemand, welcher Teil des Standards bleibt
Entwarf die MIB für die Schienensensorik, implementierte die Sensormessungen und dokumentierte beides bis zur Abnahme
Machte Messwerte am Gleis über ein Standardprotokoll abfragbar und fügte die Sensorik damit in bestehende Netzmanagement-Landschaften ein
Kenntnisse: SNMP - SNMP-Agentenentwicklung - MIB-Design und -Implementierung - net-snmp - Netzmanagement-Integration von Sensorik - Monitoring - µCLinux (ohne MMU) - Speicher- und Prozessgrenzen ohne fork() - Abwägung Funktionsumfang gegen Plattformgrenze - Debian Linux - Cross-Compilierung - gcc - embedded Linux - Ethernet-Steuerung - Sensormessungen - Serienreife - Test- und Abnahmeunterstützung - technische Dokumentation
Senior C-Entwickler Middleware-Portierung und Performance
Portierung bestehender Middleware-Dienste auf SLES 11 in einer gewachsenen Behördenlandschaft mit COBOL, Adabas und Zeichenkonvertierung - beauftragt war der Betriebssystemwechsel, gefunden wurde der Engpass
Erfolge:
Beschleunigte das Request-Handling von bis zu einer Stunde auf sieben Sekunden, also um Faktor über 500
Ersetzte dafür den eigentlichen Engpass: Die Daten wurden bei jedem Request neu geladen und mit einem in sich verschachtelten Bubble-Sort geordnet; an ihre Stelle traten mmap und qsort mit eigenem Vergleichs-Callback über alle Werte
Hielt das Ergebnis bis zum vollständigen Abruf vor - bei einem auf 8 KB begrenzten Protokoll fiel der Aufbauaufwand zuvor bei jedem Teilabruf erneut an
Brachte die Middleware in Betrieb; der Auftraggeber hat das Ergebnis intern ausdrücklich gelobt
Überführte den Codebestand von K&R C auf C99 und modernisierte das Build-Management
Wartung einer produktiv genutzten Web-Applikation mit dem Auftrag, den Seitenaufbau zu beschleunigen und Abbrüche beim Laden zu beseitigen
Aus dem Datenbank-Mandat wurde dabei die laufende Pflege der Anwendung selbst
Erfolge:
Senkte die Antwortzeiten der laufenden Anwendung von bis zu zwei Minuten auf 5 bis 10 Sekunden - im Betrieb beobachtet, nicht formal gemessen
Fand die Ursache im Abfrageentwurf, nicht in der Hardware darunter: die meisten fehlenden Indices ergänzt, viele unnötig breite Joins verkleinert
Erfüllte den Auftrag, wie er gestellt war - schnellere Seiten und keine Abbrüche mehr beim Laden
Passte die Anwendung im laufenden Betrieb an die Kundenbedürfnisse an, ohne sie dafür vom Netz zu nehmen
Wuchs vom Datenbank-Mandat zur Anwendungspflege - der häufige Fall, dass eine Optimierung den Zustand des übrigen Systems mit aufdeckt
Arbeitete durchgehend am Bestand einer live betriebenen Anwendung statt auf der grünen Wiese; die Arbeit wurde nach dem Mandat von anderer Seite fortgeführt
Kenntnisse: MySQL 5.1 - Query- und Indexanalyse - fehlende Indices - Join-Optimierung - Datenbankoptimierung - Antwortzeit-Analyse - Apache Web-Server 2.1 - RHEL (RedHat Enterprise Linux) 6.1 - Wartung produktiv genutzter Web-Applikationen - Anpassung im laufenden Betrieb - Fehleranalyse im Bestand - Komponentenanpassung nach Kundenanforderung
Entwickler und Systems Engineer Monitoring/SNMP
Telekommunikation, großer Netzanbieter, Integration und Betrieb
Telekommunikation
>10.000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Unterstützung des Integrations- und Betriebsteams eines großen Telekommunikationsanbieters über vier Aufgabenfelder: Location-Dienste, Ablösung auslaufender Überwachungsprodukte, Datenaggregation und Datenbanküberwachung
Erfolge:
Löste die auslaufenden Überwachungsprodukte ab - der Ersatz lief noch lange nach dem Mandat weiter - über eigene Nagios-Plugins, die ihre Prüfungen gegen die Weboberflächen der Dienste fahren
Machte die eingekauften Location-Dienste überhaupt erst prüfbar: Sie werden seither gegen eine unabhängige Referenz getestet statt gegen die Daten, die sie selbst liefern
Schuf die dafür fehlende Spezifikationsgrundlage, indem alle greifbaren SUPL-Protokolldokumente aus den Quellen von OMA, 3GPP und IETF zusammengetragen und gegeneinandergehalten wurden
Machte die verteilt anfallenden Zugriffs-Logs auswertbar und lieferte damit die Datengrundlage für die Verkehrs-Visualisierung des Teams
Betrieb Smart-SNMPd auf Linux und Solaris und erweiterte die Überwachung des Werbe- und Vermarktungsteams um dessen Datenbankschicht, über ein eigenes MongoDB-Plugin
Linux-Administrator und Entwickler Rechenzentrumsbetrieb
Handel, IT-Dienstleister eines Handelskonzerns, Rechenzentrum
Konsumgüter und Handel
>10.000 Mitarbeiter
Aufgabe:
Unterstützung des Teams Linux-Betrieb im Rechenzentrum eines großen Handelskonzerns, zugleich Schnittstelle zum Systems-Management-Team, in einer air-gapped Umgebung
Erfolge:
Vereinfachte wiederkehrende Administrationsaufgaben des Betriebsteams durch eigene Werkzeuge in Perl
Legte das Konzept für eine DBIx::Class-basierte Datenbank zum Management der Installationen vor
Band die Überwachung der Fremdanwendungen, unter anderem den Tivoli Monitoring Agent, in den Betrieb ein und betreute die Versionsverwaltung des Bereichs
Arbeitete in einer air-gapped Topologie: Alle Märkte hängen über das interne Netz an der Hauptverwaltung, Verbindungen nach außen bestehen nur dort, wo es einen belegbaren Grund gibt
Dokumentierte im Wiki des Bereichs, damit die Werkzeuge ohne Rückfrage nutzbar bleiben, und brachte Unix-Erfahrung aus früheren Rechenzentrums-Mandaten einschließlich der AIX-Welt ein
Kenntnisse: Rechenzentrumsbetrieb - air-gapped Netztopologie - Red Hat Enterprise Linux 5/6 - Red Hat Network AddOns (Satellite, HA-Cluster) - Open Cluster Framework - Tivoli Monitoring - Tivoli Storage Manager - Multipath - VMware ESX - KVM - IBM Storage Cluster - XIV - EMC - Kerberos - Perl (Module::Build, Satellite API, DOM::XML) - DBIx::Class - dmidecode - systool - Subversion - MediaWiki
Software-Entwicklung, Produkt für Rechenzentrums-Betreiber
Internet und Informationstechnologie
Aufgabe:
Multi-Plattform-Kompilierung der Anwendungskomponenten eines Produkts, dessen Betrieb bei großen Rechenzentrums-Betreibern auf mehreren Unix-Derivaten gleichzeitig läuft: Aufbau der Build-Umgebungen, Übersetzung der Fremdkomponenten, Kompilierung und Support der internen Entwicklung
Erfolge:
Machte das anstehende Release auf allen drei kommerziellen Unix-Plattformen auslieferbar - Voraussetzung für Rechenzentrums-Betreiber, die Instanzen auf jedem dieser Betriebssysteme brauchten
Übersetzte die benötigten Open-Source-Komponenten - apr, apr-util, log4cxx, boost, gzip, bzip2, 7zip - für drei Plattformen mit drei verschiedenen Hersteller-Compilern
Richtete die Build-Umgebungen für Solaris, AIX und HP-UX ein und unterstützte die interne Entwicklung bei der Fehlersuche in den plattformabhängigen Teilen
Arbeitete an der Nahtstelle zwischen portabler Anwendung und den Eigenheiten dreier Unix-Welten samt ihrer Hersteller-Werkzeugketten
Kenntnisse: AIX 6.1 - Solaris 10 (Sparc) - HP-UX 11.31 (IA64) - C++ - Standard Template Library - Boost - IBM Visual Age for C++ (XLC) 11.1 - Oracle/Sun C++ Compiler (SunPro) 12.2 - GNU Compiler Collection 4.2 - Apache C/C++ Bibliotheken (apr, apr-util, log4cxx) - Shell-Skript - Build-Umgebungen - Portierung über Unix-Derivate - Bug-Fixing
Entwickler Monitoring und Observability im Rechenzentrum (SNMP, Unix)
Betriebssystem- und Applikations-Monitoring für ein Rechenzentrum über vier Unix- und Linux-Plattformen hinweg, dazu 3rd-Level-Support im Unix-Betrieb
Erfolge:
Beschleunigte die alltäglichen Abfragen um den Faktor 50 gegenüber dem zuvor eingesetzten Standard-Agenten, im Stresstest unter vergleichbarer Last bis zum Faktor 200, und beendete die wiederkehrenden Abstürze der Überwachung
Deckte damit rund 5.500 Maschinen ab, dazu Solaris Zones sowie AIX LPARs und WPARs, die eigene Agenten erhielten
Entwickelte den multi-threaded SNMPv3-Server Smart-SNMPd in C++ (rund 70 % des Mandats), die Nagios-Brücke smart-snmpd-nagios-plugins samt Performancedaten für die Graphen (20 %) und weitere Observability-Werkzeuge in Perl, u.a. für NFS (10 %)
Stand mit zugesagten Service Levels für die eigene Komponente ein: Zuverlässigkeit, Wochenverfügbarkeit und ein halber Tag Reaktionszeit auf Fehlermeldungen
Bestimmte die aussagekräftigen Messgrößen selbst (Load gegen CPU-Auslastung, Verkehrsvolumen gegen Fehlerrate) und begrenzte die Erhebung auf das, was geliefert und ausgewertet wird; die Auswahl floss in die Erweiterung von libstatgrab ein
Kenntnisse: SNMPv3 - MIB-Konzeption - ASN.1 - Smart-SNMPd - snmp++/agent++ - libstatgrab - Nagios - Nagios-Plugins - PNP4Nagios - RRDTool - Observability - Metrik-Auswahl und Kennzahlen-Semantik - Rechenzentrumsbetrieb - CFEngine - HP-UX 11.11-11.31 - Solaris 8-10 - AIX 5.2-6.1 - SLES - C - C++ - Perl - GNU Autotools
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