26.10.2026 aktualisiert


Premiumkunde
100 % verfügbarSenior Java Backend Software-Engineer
Pansdorf, Deutschland
Nur Remote
Bachelor of Science Angewandte InformatikÜber mich
Senior Software Engineer mit über 10 Jahren Erfahrung in der Java-Backend-Entwicklung. Seit November 2025 erweitere ich Claude Code mit eigenen Hooks, Skills und einem Langzeitgedächtnis, das ich täglich benutze, und habe eine RAG-Pipeline für ein Coaching-Produkt gebaut.
Skills
AI AgentsJava Persistence APISQLMulti-Agent SystemsBackendBackend-programmierungRestful Apis
Java Backend-Entwicklung
Über 10 Jahre Erfahrung in der Java Backend-Entwicklung mit verschiedenen Versionen (Java 7, 8, 17, 21, 25) sowie Frameworks wie Spring und Spring Boot in unterschiedlichen Branchen und Projekten. An zwei Stationen alleiniger Backend-Entwickler, einmal für ein Produkt über zwei Jahre, einmal für ein eigenständiges Projekt.
Agentische KI-Systeme und AI-Engineering
Erstellen einer Arbeitsumgebung auf Basis von Claude Code, die ich mit eigenen Hooks, Skills und einem eigenen Langzeitgedächtnis erweitert habe, und einer RAG-Pipeline für ein Coaching-Produkt. Themen dabei: Agentic Coding, Prompt- und Kontext-Engineering, hybrides Retrieval auf PostgreSQL und pgvector, Chunking, Embedding- und Reranker-Modelle, MCP-Server. Umgesetzt in Rust und Python mit Claude Code.
Datenbanken und SQL
SQL-Abfragen und Datenbankskripte, ORM über Hibernate und JPA, Schema-Migrationen mit Flyway. Produktiv mit PostgreSQL und Oracle, als Test- und Dev-Datenbank MySQL und H2.
REST-Schnittstellen und Integration
REST-APIs entwickelt und genutzt um Backend mit Frontend sauber zu trennen. Schnittstellentests mit Postman. WebSockets für Echtzeit-Datenströme in meinen eigenen Projekten.
Test und Qualitätssicherung
ISTQB Certified Tester, Foundation Level. Automatisierte Unit-Tests mit JUnit 4 und 5, Mockito und EasyMock. Code-Review über Gerrit, Bitbucket oder andere Git-Werkzeuge. Zu Berufsbeginn zwei Jahre als Softwaretester im Test- und Change-Management.
Legacy-Code und Refactoring
Refactoring gewachsener Codebasen, Ablösung zentraler Bibliotheken im laufenden Produkt (PDFBox auf PDFTron), Migration bestehender Module sowie Analysen zur Frage Rewrite oder Refactor.
Fehlersuche und Performance
Speicher- und Performance-Probleme mit Heap-Dumps und Profiling-Tools (VisualVM und JProfiler) lokalisieren.
Build, CI und Versionskontrolle
Maven und Gradle, Git mit Bitbucket, Gerrit und Gitea. CI/CD-Umgebungen mit Jenkins aus Entwicklersicht. Entwicklung in IntelliJ IDEA unter Linux. Docker in meinen eigenen Projekten.
Arbeitsweise und Ticketsysteme
Scrum in allen Stationen, mit Jira, YouTrack und Confluence. Beteiligung an Roadmap-Planung, Architektur-Diskussionen und Feature-Konzeption, Prototypen zur Umsetzungsanalyse sowie fachliche und technische Dokumentation.
Erfahrung
Berufserfahrungmehr als 10 Jahre
Freelancer seit2026
Sprachen
DeutschMutterspracheEnglischgut
Projekthistorie
Seit November 2025 arbeite ich an meiner Idee, KI und algorithmischen Handel zu verbinden. Dazu habe ich ein Java-System geschrieben, das seit mehreren Monaten auf einem Server in Tokio läuft und tausende Events pro Sekunde von der Krypto-Börse Binance verarbeitet und speichert. Obwohl es sich dabei um eine kleine ARM-Cloud-Instanz handelt, ist sie kaum ausgelastet. Auf den gesammelten Daten läuft eine mehrstufige Batch-Pipeline, die Klines, Indikatoren und Volumenprofile über elf Timeframes berechnet. Im Mai 2026 habe ich das Gewerbe angemeldet.
In dieser Zeit bin ich tief in Agentic Coding, Prompt- und Kontext-Engineering, KI-genten und Wissensdatenbanken eingestiegen. Kleine Modelle wie Embedder und Reranker setze ich regelmäßig ein und messe ihre Leistung gegeneinander, um die beste Wahl zu treffen. Ich habe nicht nur Vorhandenes von anderen ausprobiert, sondern selbst gebaut: eine agentische Entwicklungspipeline, ein selbst entworfenem Langzeitgedächtnis und eine RAG-Pipeline für ein Coaching-Produkt.
Das Trading-Projekt ist aktuell pausiert. Ich konnte keine ausreichend profitable Strategie finden, die das weitere Vorgehen finanziert hätte. Das Langzeitgedächtnis meines KI-Agenten wird derzeit neu konzipiert. Es soll die vielen verschiedenen Arten von Wissen besser verwalten und Informationen aktuell halten.
Tech-Stack: Java 25, Rust, Python, PostgreSQL, TimescaleDB, pgvector, Quarkus, Maven, Docker, Gitea, Linux, Claude Code
Bei ID.on habe ich als Java-Backend-Entwickler an publishing.one gearbeitet, einer Software für digitales Publishing. Kunden lieferten ein Print-PDF, von Magazinen über Möbelkataloge bis zu Bedienungsanleitungen für Maschinen, und die Software erzeugte daraus eine im Browser durchblätterbare Ausgabe. Die Kunden konnten sie als Widget in ihre eigene Seite einbinden oder bei uns hosten lassen.
Das Team war klein. Nach den ersten zwei Monaten wurde ich zum einzigen Backend-Entwickler für dieses Projekt und habe diese Verantwortung zwei Jahre lang allein getragen.
Die Software war über Jahre ohne Testabdeckung und ohne Dokumentation gewachsen. Durch die Anwendung von Clean-Code-Methoden und Refactorings konnte ich die am stärksten verwachsenen Bereiche entzerren und mit Struktur versehen. Bei manchen PDFs stieg die Serverinstanz mit einem OutOfMemoryError aus. Die Memory-Leaks und Performance-Probleme dahinter habe ich über Heap-Dumps und Profiling-Tools wie VisualVM und JProfiler lokalisiert und behoben.
Im späteren Verlauf habe ich eine Analyse geschrieben, warum ein Neuschreiben der Software besser wäre, als weiter zu refaktorieren. Der Vorschlag wurde angenommen. Im Zuge der Modernisierung habe ich unter anderem PdfBox durch PDFTron abgelöst.
Tech-Stack: Java 8/17/21, Spring Boot, Hibernate/JPA, REST und HATEOAS, JUnit 5, Maven, Gradle, Jenkins, Git, Bash. Arbeitsweise: Scrum mit Jira, Confluence und Bitbucket.
Die MACH AG entwickelt und betreibt eine eigene ERP-Software, die überwiegend bei Bund und Ländern im Einsatz ist. Das Unternehmen hatte damals rund 400 Mitarbeiter in vielen getrennten Softwarebereichen. Die Kernsoftware ist über fast 40 Jahre gewachsen.
Ich war Java-Entwickler im Bereich Personalmanagement mit den Modulen Zeitwirtschaft und Reisekosten. Der Bereich war in zwei kleine Teams mit je drei bis vier Entwicklern und einem Tester geteilt. Ein Team arbeitete am Legacy-Code, mein Team an den Self Services. Berührungspunkte gab es selten. Ein Product Owner betreute beide Teams, der Architekt saß im anderen Team und hat uns mitberaten.
Mein Schwerpunkt lag auf den Self Services, einer Vaadin-Weboberfläche, die per REST an das ERP-System angebunden ist. Das Modul Reisekosten habe ich von Beginn an mitentwickelt. Die Zeitwirtschaft haben wir von anderer Stelle übernommen und weitgehend neu aufgebaut. Die Architektur war eine horizontal geschnittene Zwiebel mit Repository-, Business-, Transfer- und UI-Schicht.
Technisch lagen die beiden Welten weit auseinander. Der Legacy-Teil lief auf Java 8 mit klassischem Spring, die Self Services auf Java 17 mit Spring Boot. Später kam die Umstellung auf Vaadin Flow dazu.
Tech-Stack: Java 8 bis 17, Spring Boot, Vaadin Flow, Hibernate/JPA, SQL, REST, JUnit 5, Mockito, Maven, Gradle, Jenkins, Git.
Arbeitsweise: Scrum mit Code-Reviews, Jira, Confluence, Bitbucket.
Zertifikate
ISTQB Certified Tester foundation level
iSQI GmbH2013