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23.03.2017

Marissa Mayer: Yahoo heruntergewirtschaftet und üppige Abfindung kassiert


Anstatt den orientierungslosen Webpionier wieder auf Kurs zu bringen, lenkte die ehemalige Google-Managerin Marissa Mayer das Unternehmen genau in die andere Richtung. Jetzt gibt es die Belohnung dafür.




Als Marissa Mayer 2012 zu Yahoo kam, sollte sie dem angeschlagenen Unternehmen wieder auf die Beine helfen. Dafür, dass sie alles noch viel schlimmer gemacht hat, kassiert sie jetzt ihre “Belohnung“ - eine millionenschwere Abfindung. Durch unglückliche Entscheidungen stürzte die Managerin den Konzern immer weiter in die Krise.

Das vorläufige Ende von Marissa Mayers Feldzug ist nun auch das vorläufige Ende von Yahoo. Das Unternehmen wird demnächst an den Mobilfunkriesen Verizon verkauft. Yahoo wird aufgeteilt, der Firmenname wird in der Versenkung verschwinden. Mayer wird das aber kaum stören, denn ihrer Abfindung merkt man den Misserfolg kaum an.

Aus den Unterlagen, die im Zuge des Verkaufs an Verizon an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Comission (SEC) übermittelt werden mussten, geht die Höhe von Mayers Abfindung hervor. Laut Business Insider stehen Marissa Mayer 23 Millionen Dollar zu, wenn sie grundlos entlassen wird oder das Unternehmen aus einem „guten Grund“ verlässt.

So wie es aussieht, wird die „grundlose Entlassung“ zur Realität, denn Mayer wird auch bei den Teilen, die nicht an Verizon verkauft werden, nicht als CEO tätig bleiben. Da man ihr grobe Fahrlässigkeit kaum nachweisen kann und „nur“ eine schlechte Managerin zu sein als Grund nicht infrage kommt, steht ihr auch die Absicherung zu.

Es ist bisher noch nicht klar, ob Mayer im Rahmen des Verkaufs ebenfalls mit zu Verizon wechseln wird. Der Job des CEOs ist jedenfalls bereits an Thomas McInerney vergeben, ehemaliger Finanzchef des Medienunternehmens IAC. Die beiden Teile „Suche“ und „Nachrichten“, die Verizon übernimmt, laufen dann unter dem Namen „Altaba“.






Quelle: http://winfuture.de/news,96621.html
Bild: © Simon - pixabay.com

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