Grafiker - kreative Köpfe, die Ideen auf Knopfdruck liefern

Der Begriff Grafiker ist griechischen Ursprungs und bedeutet so viel wie die Kunst zu schreiben, zeichnen und malen. Als Grafiker werden Künstler bezeichnet, die sowohl im Bereich der angewandten als auch der bildenden Kunst unterwegs sind. Grafiker, die von Hand arbeiten und deren Werke als Unikate bzw. in kleinen Auflagen erscheinen, sind meistens in der bildenden Kunst tätig. Denen gegenüber stehen Grafiker, die ihre Werke überwiegend mit Computerhilfe und meist für kommerzielle Zwecke schaffen. Dazu gehören Werbemittel, Prospekte, Kataloge, Benutzeroberflächen, Verpackungen und vieles mehr.
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Tätigkeitsfeld

Grafiker und Grafikerinnen arbeiten beispielsweise in Werbeagenturen, Marketingabteilungen, in der Ausstellungsbranche oder auf selbständiger Basis. Kundenaufträge, die ein bestimmtes Ergebnis bzw. eine bestimmte Wirkung erreichen müssen, werden von Grafikern mit optischen Mitteln umgesetzt. In der Regel erstellt der Grafiker mehrere Entwürfe und bespricht diese mit den Auftraggebern. Sobald ein bestimmter Entwurf allen Kundenvorstellungen und Wünschen entspricht, beginnt die Realisierung des Auftrages. Der Grafiker muss die endgültige Typographie festlegen, Vorlagen erstellen, Bildausschnitte genau bestimmen. Dabei arbeitet er meistens in einem Team mit Kollegen, die sich auf bestimmte Teilbereiche spezialisiert haben. In der Regel ist die Arbeit als Grafiker sehr abwechslungsreich, denn jeder Auftrag ist verschieden, je nach Anspruch und Wunsch der Kunden. Beispiele für Kundenaufträge sind:

  • Entwurf und Ausarbeitung eines Layouts, beispielsweise für ein Bildheft
  • Entwicklung von Firmenlogos
  • Entwurf und Realisierung eines Buchcovers
  • Gestaltung von Katalogen, Broschüren, Flyern, Briefpapier und anderem
  • Mitwirken bei der Produkt- und Markenentwicklung
In der Praxis sieht es so aus, dass sich ein Grafiker auf einen Bereich oder auf wenige Bereiche seines Tätigkeitsgebiets spezialisiert, sei es Webdesign, Illustration, Werbung, Verpackungsdesign oder einen der vielen anderen Bereiche.

Ausbildung

Im Idealfall hat ein Grafiker bzw. ein Grafikdesigner ein Designstudium mit Schwerpunkt Grafikdesign absolviert. Staatlich geprüfte Grafik-Designer werden an Berufsschulen ausgebildet, wobei die Ausbildung drei bis vier Jahre dauert. An Universitäten und Kunst- bzw. Fachhochschulen wird der Studiengang Grafik-Design angeboten.

Kreativität auf Knopfdruck setzt gewisse Veranlagung voraus

Wer eine Ausbildung als Grafiker oder ein Designstudium anstrebt, sollte sich im Klaren sein, dass er im späteren Beruf auf seine Kreativität, gestalterisches Talent und das Gefühl für Design und Ästhetik angewiesen sein wird. Es ist deshalb kein Wunder, dass viele Universitäten vor der Aufnahme ihrer Studienbewerber für Fachbereich Design eine Auswahl selbst gestalteter Werke verlangen, zudem eine Eignungsprüfung vorschreiben. Künftige Grafiker sollten daher viel ausprobieren, ihre Stärken herausfinden und ausbilden. Sie sollten sich die Wahl ihrer Hochschule ganz genau überlegen.

Fazit

Wer eine Karriere als Grafiker bzw. Grafikerin anstrebt, muss kreativ sein, über viel Fantasie, gestalterisches Talent und ein ausgeprägtes Gefühl für Ästhetik verfügen, kommunikativ und teamfähig sein. Eine entsprechende Ausbildung bzw. ein Studium ist natürlich von großem Vorteil, dennoch nicht zwingend notwendig. Die Bezeichnung Grafikdesigner ist hierzulande nicht geschützt, was es Quereinsteigern ermöglich, ihre Fähigkeiten auch ohne entsprechende Ausbildung unter Beweis zu stellen. Wer mit gestalterischem Talent überzeugen kann, dem steht einer beruflichen Karriere als Grafiker oder Grafikdesigner nichts im Wege.


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