Notizblock für’s Smartphone!

13.12.2011

Post-It war gestern: Geistesblitze, Ideen, Erinnerungen, Termine und Entdeckungen lassen sich per Smartphone schnell, übersichtlich und einfach abspeichern.

Doch wie immer gilt, dass wer die Wahl hat, automatisch auch die Qual der vielen Angebote gleich mit dazu bekommt. Um Ihnen bei der Entscheidung für Ihre persönliche Notizblock-App unter die Arme zu greifen, haben wir einige der beliebtesten Apps für iOS, Android und Windows Phone unter die Lupe genommen und in einem Überblick zusammengestellt.

  • ColorNote (Android): Diese kostenlose App erfordert Android 1.5 oder höher. Neben Notizen können auch Checklisten erstellt und eine Kalender-/Reminder-Funktion genutzt werden. Notes können nach verschiedenen Farben angeordnet (optische Post-Its), mittels Search-Funktion durchsucht und per SMS, E-Mail oder Twitter versendet werden. Praktisch: Auf einer SD-Karte kann ein Backup der Notes erstellt werden, um Verluste zu vermeiden. Außerdem können die persönlichen Notizen durch ein Passwort vor dem Zugriff Dritter geschützt werden. Das Layout ist recht schlicht, dafür übersichtlich und anwenderfreundlich.



  • Note Everything (Android): Ebenfalls kostenlos und für Android 1.5 oder höher konzipiert, erlaubt diese App nicht nur Tastenfeld-Notizen, sondern auch Finger-mal- und Sprach-Notes. Entsprechende Icons ermöglichen es, die verschiedenen Notizformen auseinanderzuhalten. Ein Papierkorb bietet eine Rückfallebene bei versehentlichem Löschen von Aufzeichnungen. Zudem können die einzelnen Notes nach bestimmtem Textvorkommen durchsucht werden. Für automatisches Backup, Passwortfunktionen und Erinnerungen ist ein Pro-Add-on für 2,99 Euro notwendig.



  • NoteMaster (iOS): Diese App zum Preis von 2,99 Euro erfordert iOS 4.0 oder neuer und ist mit iPhone, iPad und iPod touch kompatibel. Notizen können Text, Bilder und Listen enthalten und in vielerlei Form formatiert werden. Smart: Neben einer Ordnungs- und Suchfunktion bietet die App für alle, die iOS 4.2 haben, die Möglichkeit, Notizen mit einem AirPrint-kompatiblen Drucker auszudrucken. Außerdem können Notes und Kategorien mit Google Docs auf mehreren Geräten synchronisiert werden. Import und Export von Notizen ist u.a. in den Formaten .html, .doc, .odt und .txt möglich.



  • Notes Plus (iOS): Notes Plus ist nur mit dem iPad kompatibel und setzt iOS 3.2 oder neuer voraus. Für 3,99 Euro stehen dem iPad-Anwender zahlreiche nützliche Funktionen zur Verfügung, die in erster Linie einen größeren Screen verlangen, als ihn ein Smartphone bieten kann. Die Finger-Schreib-Funktion wird so optimiert, dass auch bei schneller Schrift klar lesbare Zeichen in Handschriftenstil entstehen. Mittels „Shape Auto-Detect“ lassen sich einfache Formen wie Ellipsen, Linien und Rechtecke problemlos einfügen. Auch eine Voice-Recording-Option ist enthalten. Übersichtlichkeit und umfassende Edit-Optionen machen diese App attraktiv.



  • VoiceNotes (Windows Phone): Die kostenlose App verlangt Windows Phone 7.5 oder höher und besticht durch ihre Funktionalität und ihr einfaches, aber angenehmes Design. Die App setzt ausschließlich auf die Aufnahme von Sprach-Notizen, die dann benannt und abgelegt werden können. Wenn es schnell gehen muss und man keine Zeit oder Gelegenheit zum Tippen hat, ist diese App ideal.



  • Evernote (Windows Phone): Auf Windows Phone 7.5 oder höher leistet diese kostenlose App gute Arbeit: Notizen, Fotos und Tonaufnahmen lassen sich darin organisieren und via Internet sofort mit dem Computer synchronisieren. Schlagwortfunktion und „Vorlagen-Kacheln“ ermöglichen ein schnelles Erstellen und Verwalten der Notizen. Durch die Vorlagen werden – je nach Auswahl – automatisch Editor, Kamera oder Tonaufnahme aktiviert. In verschiedenen Notebooks können Notizen zu unterschiedlichen Themen gesammelt werden. Für die Sicherheit der persönlichen Notes sorgt ein PIN-Code. Die Evernote-App gibt"s übrigens auch für Android und iOS.



notebooksbilliger.de

(Bilder: © Apple iTunes.com, © Android Market.com, © Evernote Corp.,  © SoftXperience.com, © Windowsphone.com)

  • Projektausschreibungen zum Thema "Mobile App Entwicklung" auf freelancermap.de

Weitere Artikel

  • Unternehmensformen für IT-Selbständige

    Selbständige in der IT Branche haben in Deutschland verschiedene Rechtsformen zur Auswahl, unter denen sie ihrer Tätigkeit nachgehen können. Ob Einzelunternehmer oder Personen- (wie GbR, PartnerG) und Kapitalgesellschaften (wie GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG) hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab und muss im individuellen Einzelfall näher betrachtet werden.
  • So korrigieren Sie Ihre Rechnungen richtig!

    Selbständige, Freiberufler und Unternehmer sind grundsätzlich dazu verpflichtet, erbrachte Leistungen gegenüber dem Kunden mit einer Rechnung abzurechnen. Ist unser Kunde selbst Unternehmer, benötigt er die Rechnung als Nachweis, um sich die ausgewiesene Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen.
  • Nachträgliche Rechnungsumschreibung – Ist das erlaubt?

    Stellen wir uns einmal folgende Situation vor: Wir als Vertragspartner haben unsere Leistung innerhalb des Rechtsverhältnisses erbracht und möchten nun selbstverständlich, dass der Leistungsempfänger die noch ausstehende Schuld begleicht. Unser Kunde kann die Rechnung jedoch nicht bezahlen. Glücklicherweise hat sich ein befreundeter Unternehmer unseres Kunden dazu bereiterklärt, den Rechnungsbetrag zu bezahlen und möchte eine neue Rechnung auf seinen Namen ausgestellt bekommen. Darf ich als Rechnungssteller einfach eine neue Rechnung auf den Unternehmer als Rechungsempfänger ausstellen? Ist das überhaupt erlaubt? Und welche Folgen kann eine Rechnungsumschreibung haben?

Kommentare

  • Keine Kommentare vorhanden

Artikel kommentieren