Corporate Identity als erster Schritt für das Design

20.12.2010

Durchgängiges Design macht sich bezahl! - Christian Poms über die ersten Schritte bis zum Corporate Design.

Noch bevor das Design gemacht wird sind folgende Definitionen unumgänglich:

  • Business Plan als Fundament

  • Zielgruppe der Marke / des Produkts / der Firma

  • Mitbewerber im engeren Umkreis oder mit derselben Idee

  • Leitsatz des Unternehmens

  • Mission / Vision und Strategie

  • Struktur des Unternehmens

  • Marktforschung – Bedarf der Idee – Bezug zum Mitbewerber

  • Kommunikationsplan mit den eingesetzten Medien


Sind diese Punkte erarbeitet, kann mit dem Corporate Identity Handbuch begonnen werden. Im diesem Falle ist es ratsam einen Marketing Multimedia Coach heranzuziehen. Dieser wird hier als neutraler Coach eingesetzt und genau hierfür ausgebildet um den Klient (Firma, Geschäftsführer) zum gezielten Ergebnis zu führen. Der sogenannte CI-Workshop dauert 1 bis 2 Tage in Sonderfällen auch länger, wobei die Marktforschung ausgelagert wird.
Für die Marktforschung kann der Coach gemeinsam mit dem Klienten einen Fragebogen für die gewünschte Zielgruppe erarbeiten und die passende Marktforschungsagentur finden.
Ist die Corporate Identity festgelegt, kann mit dem Corporate Design begonnen werden.
Corporate Design umfasst mehr als die Marke (das Logo)

Gesamtheitliches Erscheinungsbild Ihres Unternehmens
Corporate Design ist nicht nur das Logo (Grundstein) allein, erst durch das Zusammenwirken von Logo, Schriften, Farben, Formen und Medien wird alles vereint.
Wenn das Corporate Design aber nicht die Zielgruppe anspricht – nützt jede noch so schöne Hochglanz-Image-Broschüre nicht. Je genauer das Design auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, desto mehr wirkt es und steigert so auch Ihren Umsatz.
Start für das Corporate Design ist also eine Analyse Ihrer Zielgruppe – hierfür gibt es einige Tools, die die Werte des potenziellen Kunden visualisieren.
Wichtig dafür sind auch Ihre Leitsätze aus der Unternehmensidentität (Corporate Identity), welche auch in die Analyse mit einspielen.
Die Farbwahl kann für den Erfolg bei Ihren Zielgruppen wesentlich sein.

Farben steuer unterbewusst die Kaufentscheidung Ihrer Zielgruppe
Jede Farbe löst bei uns Menschen Emotionen aus. Somit verbinden wir mit einer Farbe ein Ereignis, ob gut oder schlecht und treffen dann unsere Entscheidung. Hier geht es aber nicht nur um welche Farbe, sondern auch noch wie viele verwendet werden. Ein buntes Bild wirkt für unser Auge irritierend und trifft womöglich die falsche Wahl.
Somit steuern und führen uns Farben unbewusst womöglich zu einem Kauf eines Hauses. Sicher hat einem die Außen-Fassade gefallen.

Logo-Farben als Grundlage für Ihr Corporate Design

In Bezug auf die richtige Farbwahl für ein Unternehmen geht es darum schon beim Logo Primäre Farben und Sekundär Farben zu definieren. Diese sind auf Ihre Zielgruppe angefasst und ziehen sich durch das ganze Corporate Design. Sie bestimmen das Briefpapier, Folder, Image-Broschüre oder die Website.

Durchgängigkeit ist hier das A und O.

Weitere Artikel

  • Unternehmensformen für IT-Selbständige

    Selbständige in der IT Branche haben in Deutschland verschiedene Rechtsformen zur Auswahl, unter denen sie ihrer Tätigkeit nachgehen können. Ob Einzelunternehmer oder Personen- (wie GbR, PartnerG) und Kapitalgesellschaften (wie GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG) hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab und muss im individuellen Einzelfall näher betrachtet werden.
  • So korrigieren Sie Ihre Rechnungen richtig!

    Selbständige, Freiberufler und Unternehmer sind grundsätzlich dazu verpflichtet, erbrachte Leistungen gegenüber dem Kunden mit einer Rechnung abzurechnen. Ist unser Kunde selbst Unternehmer, benötigt er die Rechnung als Nachweis, um sich die ausgewiesene Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten zu lassen.
  • Nachträgliche Rechnungsumschreibung – Ist das erlaubt?

    Stellen wir uns einmal folgende Situation vor: Wir als Vertragspartner haben unsere Leistung innerhalb des Rechtsverhältnisses erbracht und möchten nun selbstverständlich, dass der Leistungsempfänger die noch ausstehende Schuld begleicht. Unser Kunde kann die Rechnung jedoch nicht bezahlen. Glücklicherweise hat sich ein befreundeter Unternehmer unseres Kunden dazu bereiterklärt, den Rechnungsbetrag zu bezahlen und möchte eine neue Rechnung auf seinen Namen ausgestellt bekommen. Darf ich als Rechnungssteller einfach eine neue Rechnung auf den Unternehmer als Rechungsempfänger ausstellen? Ist das überhaupt erlaubt? Und welche Folgen kann eine Rechnungsumschreibung haben?

Kommentare

  • Keine Kommentare vorhanden

Artikel kommentieren