4 Gestaltungstipps für Ihr Home-Office

18.02.2019

Der Trend zum Minimalismus ist groß – und wer sich Wohnzeitschriften, Plattformen wie Pinterest oder Instagram und Einrichtungsbücher ansieht, fühlt sich schnell wie ein Messi. Es scheint allen anderen unheimlich leicht zu fallen, die Hälfte des Besitzes auf den Müll wandern zu lassen und die letzten wenigen Besitztümer anmutig im Regal zu platzieren. Wie sinnvoll sich der Trend für den Rest Ihrer Wohnung anfühlt, lassen wir jetzt mal dahingestellt. Über ein Viertel aller Freelancer (26,10 %) zählt die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten jedoch zu den größten Vorteilen am Freelancer-Dasein. Zumindest auf Ihren ganz persönlichen Arbeitsbereich kann sich das Motto „Weniger ist mehr“ definitiv positiv auswirken. Wenn Sie Produktivität und Wohlbefinden am heimischen Arbeitsplatz steigern möchten, sollten Sie sich unsere Tipps für die Gestaltung Ihres Home-Offices ansehen!




Holen Sie sich die Natur ins Haus

Wenn Sie sich nach aktuellen Wohntrends umsehen werden Sie schnell feststellen, dass Pflanzen eine sehr wichtige Rolle spielen. Natürliche Elemente in das eigene Zuhause zu holen, hat viele positive Auswirkungen. Auch als Freelancer profitieren Sie von den Vorteilen: Pflanzen produzieren Sauerstoff und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Das kann Ihnen helfen, konzentriert zu bleiben.

Wissenschaftlich belegt ist auch, dass Pflanzen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden, das Stresslevel und sogar auf die physische Gesundheit haben. Ab und zu den Blick vom Bildschirm auf die Pflanzen im Home-Office zu lenken, ist also eine gute Sache. Gießen nicht vergessen!


Misten Sie aus 

Ein aufgeräumtes Zuhause sorgt für einen aufgeräumten Geist. An dem Sprichwort ist tatsächlich etwas dran. Da Ihr Büro sich in diesem Zuhause befindet, sollten Sie auch hier für Ordnung sorgen – das kann Wunder wirken was Ihre Motivation, Kreativität und Ihren Fleiß angeht. Aufräumen ist für die meisten Freelancer gar kein Problem, viel schwieriger ist es, diesen Zustand zu erhalten. Aber es gibt ein paar Dinge, die helfen:
      
    • Verzichten Sie soweit es geht auf Deko und alles Unnötige
    • Nutzen Sie Ihr Büro ausschließlich zum Arbeiten (und nicht als Notfall-Stauraum wenn spontan Besuch kommt oder als Ankleidezimmer)
    • Räumen Sie am Ende jedes Arbeitstages Ihren Schreibtisch auf – Sie werden am nächsten Morgen dankbar dafür sein
    • Die Umstellung von Papier auf digitale, cloudbasierte Buchführung sorgt ebenfalls für mehr Ordnung


Bereiten Sie Getränke und Snacks vor 

Nein, natürlich geht die Welt nicht unter – Ihr Home-Office ist ja auch kein Bunker, in dem Sie sich verstecken sollen. Es schadet trotzdem nicht, ein paar Getränke und gesunde Snacks dort zu lagern. So müssen Sie nicht aufstehen und den Platz verlassen, wenn Sie gerade mitten im Arbeitsprozess sind, aber ein bisschen Energie brauchen. Unser Hirn ist nämlich gemein und die Vermeidungsstrategie Hunger/Durst funktioniert nicht nur bei kleinen Kindern, die noch nicht ins Bett möchten. Auch ein volles E-Mail-Postfach, auf das wir so gar keine Lust haben, schickt uns gerne mal auf den Weg zum Kühlschrank.


Verbannen Sie Ablenkungen aus dem Büro

Was auch immer Sie tun – stellen Sie sich auf gar keinen Fall einen Fernseher in Ihr Büro. Alles, was Sie sonst noch ablenken könnte, sollten Sie ebenfalls rauswerfen. Dazu gehört auch, dass Sie Internetseiten auf Ihrem PC sperren, die Sie bereits als Prokrastinations-Förderer kennen: Netflix, Pinterest (außer Sie wollen sich Inspiration für Ihr neues Home-Office holen...), Facebook und Co. All diese kleinen Ablenkungen unterbrechen Ihren Arbeitsfluss und stören Sie nur.

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Bild: © vinnstock - shutterstock.com

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