Kündigungsschreiben Muster & Vorlage - für Freelancer

26.02.2019

Kündigungsschreiben benötigt? Die wichtigsten Vorlagen als Word, PDF und ODT zum kostenlosen Download.

 

Kündigungsschreiben Muster als WORD-Datei

Kündigungsschreiben Muster als PDF-Datei

Kündigungsschreiben Muster als ODT-Datei

 
Für weitere Vertragsvorlagen:  NDA Geheimhaltungsvereinbarung Dienstvertrag Werkvertrag Honorarvertrag

 

Wichtigste Fakten bei der Kündigung:

 
  1. Schriftliche Kündigung

    Die Kündigung sollte stets schriftlich in Papierform formuliert werden, um Rechtssicherheit zu haben. Selbst, wenn gesetzlich keine Schriftform vorgeschrieben ist, sollten freiberuflich tätige Unternehmer auf eine schriftliche Kündigung bestehen. Nur dann - und wenn sie den gesetzlichen Vorgaben entspricht - ist sie allgemein gültig. Eine E-Mail oder mündliche Form gelten normalerweise nicht, auch wenn es einige wenige Einzelfälle gibt, in denen sie in der Vergangenheit richterlich akzeptiert wurden.

  2. Schriftliche Bestätigung

    Eine schriftliche Bestätigung seitens des Vertragspartners ist sinnvoll, da sie zusätzliche Sicherheit gibt - jedoch ist der Auftraggeber gesetzlich nicht dazu verpflichtet.

  3. Verwendung des Wortes "Kündigung" im Dokument

    Das Wort "Kündigung" muss im Dokument nicht vorkommen. Aus dem Schreiben muss allerdings eindeutig hervorgehen, dass eine Beendigung des Vertragsverhältnisses das Ziel ist und die freie Mitarbeit nicht weiterhin fortgesetzt wird.

  4. Grund der Kündigung

    Ein Grund ist nur bei der außerordentlichen Variante anzugeben. Bei der ordentlichen Beendigung des Vertrags ist die Angabe nicht zwingend notwendig.

  5. Widerruf der Kündigung

    Eine Kündigung kann zurückgenommen werden. Soll das Arbeitsverhältnis dann aber fortgesetzt werden, müssen beide Parteien ausdrücklich zustimmen.
 
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Allgemeiner Überblick Kündigung:
 
  • Was ist ein Kündigungsschreiben?
  • Was sind die Voraussetzungen für eine Kündigung?
  • Kündigungsarten und Kündigungsfristen
  • Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund
 

Was ist ein Kündigungsschreiben?

Ein Kündigungsschreiben beendet einseitig und schriftlich ein Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, was bedeutet, dass die jeweils andere Partei nicht mit ihr einverstanden sein muss. Bei einer einvernehmlichen Aufhebung des Vertragsverhältnisses kommt hingegen in der Regel ein Aufhebungsvertrag zur Anwendung. Es gibt gesetzliche Einschränkungen, die dem Auftraggeber Grenzen setzen. Die darin vorgeschriebenen Fristen gelten für beide Seiten.
 

Was sind die Voraussetzungen für eine Kündigung?

Freiberufler schließen üblicherweise einen Dienstleistungs- oder Werkvertrag mit einem Unternehmen ab, mit dem sie zusammenarbeiten. Darin ist alles dokumentiert: Ist die Laufzeit befristet oder unbefristet? Welche Möglichkeiten zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestehen? Deshalb ist es für Freelancer nicht nur wichtig, den Inhalt des Vertrages zu studieren - sie sollten auch vor Unterzeichnung prüfen, ob die festgelegten Punkte und Fristen für sie akzeptabel und mit dem Arbeitsrecht (§§ 611 ff BGB) kompatibel sind.
 

Kündigungsarten und Kündigungsfristen

Bei der sogenannten ordentlichen Kündigung handelt es sich um die "freie" Kündigung eines Vertragsverhältnisses, das befristet oder unbefristet zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber geschlossen wurde. Hier muss die kündigende Partei die gesetzlichen Fristen respektieren und sie schriftlich mitteilen. Gründe muss die kündigende Partei in diesem Fall nicht nennen. In manchen Fällen, wie beim Werkvertrag, kann sogar eine vorzeitige ordentliche Kündigung legitim sein. Wer eine Entlassung verhindern will, muss sie binnen drei Wochen nach Zugang anfechten, sonst tritt die Wirkung zum Fristende ein. Falls der Werkvertrag keine Regelung zur ordentlichen Variante beinhaltet, gilt § 620 Abs. 2 BGB. Freiberufler können somit nach Maßgabe der vereinbarten Vergütung kündigen. Im Klartext heißt das: Erhalten sie Tagessätze, können sie täglich kündigen und zwei Tage nach Bekanntgabe der Kündigung das Arbeitsverhältnis beenden. Erhalten sie eine Vergütung nach Monaten, müssen sie bis spätestens zum 15. eines Monats kündigen und sind dann ab dem Ende des Monats freigestellt.
 

Außerordentliche (oft fristlose) Kündigung aus wichtigem Grund

Wer den Vertrag außerhalb der gesetzlichen oder vertraglichen ordentlichen Frist beenden will, muss die außerordentliche Variante anwenden. Für sie muss es jedoch einen triftigen Grund geben, wie beispielsweise Zahlungsverzug. Erfährt der Berechtigte von dem Grund, hat er zwei Wochen Zeit, die Zahlung einzureichen.
 

 
 

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