Projektausschreibungen: Das sind die absoluten No-Go's

11.12.2018

Die Suche nach einem passenden Projekt gestaltet sich für Freelancer nicht immer leicht. Das liegt nicht selten an der Projektausschreibung der Auftraggeber. Wir von freelancermap haben unsere Freiberufler für den Freelancer Kompass 2018 gefragt, welche Kriterien auf jeden Fall dazu führen, dass sie sich nicht bewerben. Achtung, liebe Auftraggeber: Hier können auch Sie noch etwas dazu lernen. Das sind unsere Top 5 der absoluten Projektausschreibungs-No-Go's!





Platz 5: Projektdauer zu kurz

Gut ein Viertel der 1.092 Umfrageteilnehmer (26,10 %) gibt an, dass eine zu kurze Projektdauer Ausschlusskriterium für eine Projektbewerbung ist. Als Auftraggeber sind Sie attraktiver, wenn Sie den Freelancer nicht nur für einen Nachmittag, sondern über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Überlegen Sie, welche Aufgaben Sie gerne outsourcen würden und können. Sinnvoll gebündelt entsteht eine deutlich interessantere Projektausschreibung für Freelancer.


Platz 4: Zu wenig Informationen

Auf Platz der absoluten No-Gos: Zu wenig Informationen. Ganze 37,00 % der Befragten gaben an, dass Sie sich nicht auf ein Projekt bewerben, wenn Sie in der Ausschreibung nicht genügend Informationen erhalten. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie unbedingt auf eine klare Beschreibung der Aufgabengebiete achten sollten. Welche Skills soll Ihr Freelancer haben, was muss er in Ihrem Projekt leisten und was genau wollen und bieten Sie? All diese Fragen sollten schon in der Ausschreibung beantwortet werden.


Platz 3: Arbeitsort zu weit entfernt 

Ein zu weit vom Wohnort des Freelancers entfernter Arbeitsort ist für 45,88 % der Befragten ein absolutes No-Go bei Projektausschreibungen. Wenn es um Aufgaben geht, für die der Freiberufler unbedingt vor Ort sein muss, kann der Auftraggeber natürlich nichts machen. Für alle anderen Dinge sollten Sie den Bewerbern die Möglichkeit bieten, im Home Office zu arbeiten. Das sorgt für eine deutlich größere Auswahl an Bewerbern für Ihr Projekt.


Platz 2: Schlechte Erfahrung mit dem Vermittler

Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer (46,06 %) würde sich definitiv nicht auf ein Projekt bewerben, wenn er oder sie schlechte Erfahrungen mit dem Vermittler gemacht hat. Auch wenn der Kunde König ist, sollten auch Sie als Auftraggeber sich von Ihrer besten Seite zeigen. Schlechte Erfahrungen bleiben deutlich länger im Gedächtnis haften als gute und werden sehr gerne in der Branche verbreitet. Geben Sie sich also Mühe wenn Sie sich auch weiterhin gute Bewerber wünschen und keinen schlechten Ruf riskieren möchten.


Platz 1: Niedriger Stundensatz

Unbestritten auf Platz 1 der absoluten No-Gos in Sachen Projektausschreibung: Ein zu niedriger Stundensatz. Für 83,61 % der Befragten kommt eine Bewerbung nicht infrage, wenn der Auftraggeber schon in der Ausschreibung geizig wirkt. Wer einen guten Freelancer will, muss auch einen guten Freelancer bezahlen. Für gute Arbeit schlechtes Geld zu bezahlen, macht von Anfang an einen schlechten Eindruck und hält Ihnen die guten Bewerber auf jeden Fall vom Leib.

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Bild: © cirquedesprit - Fotolia.com

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