Bürosoftware für Selbstständige: Die besten Tipps

22.11.2018

Jeder, der als Freiberufler arbeitet, weiß, wie wichtig die richtige Software ist. Mit der optimalen Buchhaltung und dem richtigen Projektmanagement bleibt Freelancern ausreichend Zeit für ihre Ideen, ihre Kunden und die wichtigen Dinge.




Die passende Bürosoftware erleichtert den Arbeitsalltag

Beim Kauf von Software bringt es Ihnen nichts, wenn Sie sich unnötige, zu aufwendige oder teure Programme kaufen. Diese haben einen gegenteiligen Effekt: Komplizierte Anwendungen hemmen den Ablauf Ihrer Geschäfte und belasten zudem Ihren Geldbeutel. 

Als Freelancer sollten Sie sich die tägliche Arbeit mit einer passenden Buchhaltungs- und Projektmanagement-Software erleichtern. Machen Sie sich vor dem Kauf Gedanken über Ihre zukünftige Computer-Anwendung:

    • Für welche Zwecke benötigen Sie die Software?
    • Arbeiten Sie immer vom selben Computer aus oder sind sie oft unterwegs und der Zugriff auf Ihre Daten erfolgt häufig von verschiedenen Orten? 

Ist letzteres der Fall, sind Apps oder Cloud-basierte Software von Vorteil. So erfassen Sie Ihre Arbeitszeiten beispielsweise gleich unterwegs, solange Sie noch beim Kunden sind. Nutzen Sie unterwegs freigewordene Zeitfenster oder die lange Zugfahrt für die Büroarbeit.


Buchhaltung, Projektmanagement & Zeiterfassung

Eine Anwendung, über die sich neben der Buchführung auch das Projektmanagement zur Zeitplanung abwickeln lässt, bringt Vorteile. 

Erfassen Sie Ihre Arbeitszeiten und Stunden online und erledigen Sie die Abrechnung zu dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt. Ihre Auftraggeber wissen es zu schätzen, wenn korrekt abgerechnet wird. Behalten Sie den Überblick, denn: Wer nach Monaten mühsam seine Stundenzettel zusammenrechnen muss, der macht schnell einen Fehler. Vielleicht ist ein Stundenzettel abhanden gekommen oder die Zahlen müssen mit großem nachträglichen Aufwand nachvollzogen werden.

Das sind mögliche Fehlerquellen, die sich mit der optimalen Bürosoftware für Freiberufler vermeiden lassen. Sparen Sie Zeit, Ärger und Geld und überzeugen Sie Ihre Auftraggeber mit Rechnungen, die sowohl rechnerisch als auch entsprechend den Steuergesetzen hundertprozentig korrekt sind. Ihre Buchhaltungs-Software sollte zudem den Datenaustausch mit dem Steuerbüro ermöglichen, falls Sie Ihre Steuererklärung nicht selbst erstellen.


Software für Freiberufler für verschiedene Einsatzzwecke

Jeder Freelancer benötigt verschiedene Anwendungen für seine Tätigkeit und hat ganz eigene Anforderungen. Je nachdem, in welchem Bereich er tätig ist, braucht er leistungsfähige Programme. Mit dazu gehört auf jeden Fall eine Software für die Buchhaltung, um Angebote, Rechnungen sowie Mahnungen zu erstellen und die Zahlungseingänge zu kontrollieren.

Natürlich können Sie dabei mit herkömmlicher Tabellenkalkulation und Textverarbeitungsprogrammen arbeiten, doch wenn es um die Buchführung geht, sollten Sie Wert auf Genauigkeit legen. Wichtig ist hierbei vor allem eine einfache Handhabung.


Beispiele für praktische Bürosoftware:

    • Buchhaltungs-Software: z.B. Billomat
    • Dokumente mit viel Speicherplatz verwalten: z.B. Dropbox 
    • Passwörter sicher verwalten: z.B. LastPass 
    • Projektmanagement: z.B. Trello 
    • Professionelle Chat-Tools: z.B. Slack
    • Textverarbeitung: z.B. OpenOffice 
    • Schnelle Notizen: z.B. Evernote 
    • Rund um die Grafik: Adobe Creative Cloud 


Erst kostenlos testen, dann kaufen

Wie gut die Bürosoftware für Selbständige Ihren Anforderungen entspricht, ist oftmals nicht anhand von bloßen Beschreibungen festzustellen. Oftmals zeigt erst ein Einsatz im Alltag, ob die Bürosoftware die gewünschten Funktionen bietet. Daher sollten Sie die Software vorab unbedingt testen: Zahlreiche Anbieter ermöglichen vor dem Kauf des Programms eine kostenlose Testphase. Nutzen Sie diese und entscheiden Sie sich erst danach für den endgültigen Kauf. 





Bild: © sdecoret - Fotolia.com

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