Marketing: Das Bewerbungsfoto für Freelancer

04.10.2018

Ja, wir wissen es — gerade die freiberuflichen Texter bevorzugen es, hinter ihren Bildschirmen zu verschwinden, die geschriebenen Worte für sich sprechen zu lassen und unsichtbar zu bleiben. Aber ganz ehrlich: Die unsichtbaren Zeiten sind vorbei. Wer wirklich erfolgreich sein will, muss nicht nur viel Talent, sondern auch einen Online-Auftritt haben. Und was gehört dazu? Richtig, ein Foto.




Ganz egal, ob es um Ihr Social-Media-Profil, Ihre eigene Webseite oder andere Plattformen wie freelancermap.de geht — Sie präsentieren sich hier als professioneller Freelancer. Wenn Kunden darauf stoßen, möchten Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Sehen Sie Ihr Foto also ruhig als Bewerbungsfoto an und sorgen Sie dafür, dass es zu Ihrem Unternehmen passt.

Als Freelancer stehen Sie mit Ihrem Gesicht für Ihr Unternehmen, Sie sollten es also mit Bedacht auswählen. Genau wie in einer Bewerbungsmappe ist das Foto der erste Eindruck, den ein Kunde von Ihnen bekommt. Sehen Sie das Foto ruhig als Teil Ihrere Marketingstrategie an, denn Sie können sehr gut steuern, wie potentielle Kunden Sie wahrnehmen und das auch nutzen. Wir haben ein paar Tipps für das optimale Foto.


Was Sie unbedingt vermeiden sollten

1. Selfies!
Ja, Selfies sind ein beliebtes Mittel, um sich selbst auf einem Handy-Bild zu verewigen, wenn gerade niemand in der Nähe ist der das Fotografieren übernehmen könnte. In der Regel ist der halbe Arm oder ein Selfiestick im Bild — für Urlaubsfotos mag das in Ordnung sein. Aber präsentieren Sie sich auf solch einem Foto wirklich als professioneller Freelancer? Entscheiden Sie sich lieber für ein Foto, das mit einer richtigen Kamera geschossen wurde, ohne Arm und Stick darauf.

2. Ungepflegtheit
Potentielle Kunden, die Ihr Foto sehen, assoziieren das Bild mit Ihnen — also wollen Sie sich doch sicher von Ihrer besten Seite zeigen, oder? Achten Sie also auf Ihr äußeres Erscheinungsbild. Ihre Schokoladenseite ist sicher nicht die, die Sie am Sonntagabend im Schlafanzug auf der heimischen Couch oder Freitagabend nach ein paar Bier in der Bar zeigt. 

3. Zu viel Abstand
Ihr Bewerbungsfoto soll Sie als Person zeigen und einen Einblick in Ihre Persönlichkeit bieten. Wenn Sie zwar auf dem Foto zu sehen sind, der Fotograf Sie aber unbedingt im Ganzen — inklusive Schloss Neuschwanstein — auf das Bild bekommen wollte, wird Ihre Persönlichkeit wohl eher verborgen bleiben. Wenn ein Kunde Sie und Ihr Gesicht nicht richtig erkennen kann, wird das Ihre Chancen auf den Job nicht unbedingt erhöhen. 


So bekommen Sie ein tolles Foto 

1. Engagieren Sie einen professionellen Fotografen
Zugegeben — es spart wahrscheinlich Zeit und Geld, wenn ein Freund und Laie schnell ein Foto von Ihnen macht. Aber Sie werden sehen, dass es einem professionellen Fotografen deutlich besser gelingt, Ihre Persönlichkeit in einem Foto einzufangen. Außerdem sagt er Ihnen, wie Sie sich am besten hinstellen, wie Sie gucken sollen und am Ende bekommen Sie eine Auswahl toller Fotos, die Sie als Freelancer richtig gut aussehen lassen. Ein Fotograf ist auf jeden Fall eine Investition wert.

2. Sorgen Sie für gute Qualität
Das Foto sollte unbedingt eine hohe Auflösung haben, scharf und klar sein. Nichts wirkt unprofessioneller als ein verschwommenes Bild. Heutzutage sollte das jedoch kein Problem mehr sein, jede Smartphone-Kamera bekommt das hin. Eine professionelle Kamera liefert trotzdem schönere Ergebnisse, aber auch nur wenn man damit umgehen kann. Deshalb: Zurück zu Tipp 1…

3. Kleiden Sie sich gut
Ziehen Sie etwas an, mit dem Sie sich wohl fühlen und das Ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Fühlen Sie sich verkleidet, wird man es auf den Fotos merken und Sie wirken unauthentisch. Der Hosenanzug ist also nicht die beste Wahl, wenn Sie jeden Tag Jeans und T-Shirt tragen. Wählen Sie nichts zu auffälliges, das gut passt und Ihre Persönlichkeit nur unterstreicht, nicht überdeckt. Das Outfit sollte zu Ihrem Business passen.






Bild: © Unsplash - pixabay.com

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