So engagieren Sie Ihren ersten Freelancer

04.05.2018

In den vergangenen zehn Jahren hat sich Freelancing von einem Nischenprodukt zu einem nicht mehr wegzudenkenden Arbeitsmodell gemausert. Ob kleiner Geschäftsmann oder CEO eines riesigen Unternehmens — so gut wie jeder wird sich bereits Gedanken darüber gemacht haben, einen Freelancer zu engagieren. Und sie alle tun gut daran, das Engagement eines Freelancers in Betracht zu ziehen: Freelancer sind hoch motivierte, erfahrene und flexible Arbeitskräfte.




Viele unerfahrene Unternehmer haben Hemmungen, den ersten Schritt zu machen und einen Freelancer ins Team zu holen. Völlig zu unrecht, denn das Unternehmen kann von einem mit Bedacht ausgewählten Freelancer sehr profitieren. Wenn auch Sie nicht wissen wie Sie es angehen sollen, haben wir genau den richtigen Leitfaden für Sie: In sechs Schritten begleiten wir Sie zum perfekten Freelancer für Ihr Projekt.


    1. Definieren Sie die wichtigsten Eckdaten 

Bevor Sie anfangen zu suchen, sollten Sie sich absolut sicher sein was Sie brauchen. Was macht Ihr Projekt aus? Wie lange wird es dauern und wie viel möchten oder können Sie dafür ausgeben? Wenn Sie sich beim letzten Punkt nicht sicher sind, sollten Sie sich mit Kollegen austauschen oder ähnliche Projekte suchen um eine Vorstellung von den Kosten zu bekommen. Bitte orientieren Sie sich nicht an den billigsten Optionen — sie sind auch oft die schlechtesten.

Als nächstes überlegen Sie sich, welche drei Fähigkeiten Ihr Freelancer auf jeden Fall mitbringen soll, um Ihr Projekt in die Tat umzusetzen. Das können beispielsweise spezielle Programmiersprachen oder Fachwissen auf einem bestimmten Gebiet sein. Je spezifischer, desto besser.


    2. Stellenausschreibung vs. Eigeninitiative

Jetzt wissen Sie, wen und was Sie suchen. Um jetzt den richtigen Freelancer zu finden, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste: Selbst eine Stellenausschreibung verfassen. Vor allem am Anfang werden Sie damit wahrscheinlich mehr Erfolg haben. Sie können Ihre Ausschreibung zum Beispiel auf freelancermap.de veröffentlichen, so bekommen Sie auf jeden Fall eine große Anzahl an Bewerbungen und können sich den idealen Freelancer aussuchen.

Die zweite Möglichkeit wäre, selbst einen Freelancer zu suchen. Der große Vorteil ist, dass sie wirklich nach jemandem Ausschau halten können, der wie ein Handschuh auf Ihr Projekt passt. Vielleicht wurde Ihnen auch schon jemand empfohlen, der perfekt passen würde? Wenn Sie nicht schon jemanden im Kopf haben, wird sich die Suche jedoch als sehr zeitaufwendig erweisen, denn es kostet deutlich mehr Zeit Dutzende E-Mails zu schreiben als zu erhalten.


    3. Setzen Sie auf echte Erfahrungswerte — nicht auf Angeberei

Ob Sie eine Ausschreibung veröffentlichen oder selbst auf die Suche gehen: Früher oder später werden Sie eine gewisse Anzahl an potentiellen Freelancern vor sich haben und müssen sich jemanden aussuchen. Um die beste Wahl zu treffen, sehen Sie sich alles genau an. Welche Erfahrungen haben die Kandidaten bereits gemacht? Wenn Freelancer in Ihrer Bewerbung Skills angeben, die in deren Portfolio aber nicht auftauchen, sollten Sie sie aussortieren.


    4. Laden Sie die interessantestes Bewerber zum Gespräch ein

Inzwischen sollte die Auswahl auf eine oder zwei Handvoll Kandidaten geschrumpft sein. All diese Menschen haben Lust auf Ihr Projekt und erfüllen Ihre Anforderungen — Zeit für Bewerbungsgespräche. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, sich persönlich zu treffen, sollten Sie zumindest mit den Bewerbern telefonieren oder einen Video-Anruf versuchen. Es ist einfach Gold wert, wirklich mit jemandem zu sprechen. Sie werden schnell merken, ob Sie auf einer Wellenlänge sind und sich vorstellen können, mit dem Freelancer zu arbeiten.


    5. Kontaktieren Sie ehemalige Arbeitgeber

Die Bewerbungsgespräche sind gelaufen, ein paar Kandidaten haben es in die enge Auswahl geschafft. Sie können sich nicht entscheiden? Dann fragen Sie bei Menschen nach, die bereits mit den Freelancern gearbeitet haben. Gute Freelancer bekommen Empfehlungen, richtig gute Freelancer bekommen überschwängliches Lob. Haben Sie solch einen Bewerber dabei, sollte Ihre Wahl auf ihn fallen.


    6. Setzen Sie einen Vertrag auf

So, alles wurde gesagt und getan, es gibt nur noch einen einzigen Punkt auf der To-Do-Liste. Setzen Sie einen Vertrag auf. Das ist der einzige Schritt in unserer Liste, für den Sie wahrscheinlich externe Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Es ist gar nicht so einfach, einen wasserdichten Vertrag aufzusetzen. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie lieber einen Experten. Auch wenn Sie großes Vertrauen in Ihren neuen Freelancer haben — alles ist möglich. Ein Vertrag schützt beide Seiten auf bestmögliche Art und Weise.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihren ersten Freelancer engagiert! Sie werden sehen: Es lohnt sich, sie und Ihr Unternehmen werden sehr von diesem externen Experten profitieren. Kommunizieren Sie mit ihm, bezahlen Sie ihn pünktlich und behandeln Sie ihn so, wie auch Sie gern behandelt werden möchten. So sichern Sie sich auch langfristig eine tolle, motivierte Arbeitskraft. 






Bild: © Mathias Rosenthal - shutterstock.com
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