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03.04.2018

5 Gründe, warum Sie besser verdienen als andere Freelancer


In unserem Freelancer Kompass 2017 haben wir uns ausführlich mit dem Bereich Finanzen auseinandergesetzt. 1.112 Umfrageteilnehmer haben uns zahlreiche Fragen zu ihrem Einkommen beantwortet. Es wurde deutlich, dass es viele verschiedene Faktoren gibt, die die Höhe des Freelancer-Stundensatzes teilweise stark beeinflussen. Wir erklären, unter welchen Umständen Sie die höchsten Stundensätze verdienen können und was sich negativ auf Ihr Einkommen auswirken kann.



1. Sie sind männlich

Auch unter Freelancern scheint die Gender Pay Gap zu existieren, zumindest nach aktuellen Umfrageergebnissen. Die männlichen Umfrageteilnehmer verlangten im Schnitt 87,64 Euro, die Frauen 84,62 Euro pro Stunde. Im Durchschnitt haben Frauen also 3,02 Euro weniger verdient als ihre männlichen Kollegen. ABER: Ein Jahr zuvor zeigten die Ergebnisse genau das Gegenteil.  Der durchschnittliche Stundensatz der Frauen betrug 84,15 Euro und war somit 2,32 Euro höher als der der Männer (81,83 Euro).  


 

2. Sie haben das richtige Fachgebiet

Je nachdem, welches Fachgebiet Sie sich ausgesucht haben, kann sich Ihr Stundensatz ganz erheblich von dem der Freelancer-Kollegen unterscheiden. Als Spezialist im Bereich Medien, Grafik und Content verlangen unsere Umfrageteilnehmer im Schnitt nur 65,85 Euro in der Stunde, als SAP-Experte hingegen ganze 105,01 Euro! Auch Freelancer im Bereich Beratung und Management können sich über einen überdurchschnittlichen Stundensatz von 101,71 Euro freuen.




3. Sie wohnen im richtigen Bundesland

Auswirkungen auf Ihren Stundenlohn hat auch die Wahl des Unternehmensstandortes. Am wenigsten verdienen Freelancer in Sachsen, hier werden pro Arbeitsstunde nur 70,30 Euro fällig. Auch in Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern liegt der durchschnittliche Stundensatz deutlich unter 80 Euro. Den höchsten Stundensatz können Freelancer im Saarland mit 91,00 Euro beziehungsweise in Hamburg mit 93,13 Euro verlangen.




4. Sie haben das richtige Alter 

Das Alter des Freelancers spielt ebenfalls eine Rolle beim Einkommen. Den geringsten Stundensatz (75,74 Euro) kann die unterste Altersstufe bis 30 Jahre verlangen — das liegt wohl auch daran, dass die jungen Freelancer erst wenig Arbeitserfahrung sammeln konnten und einige sich auch noch nicht trauen, mehr Geld zu verlangen. Den höchsten Stundensatz verlangen Freelancer im Alter zwischen 40 - 49 Jahren, er liegt im Schnitt bei 90,17 Euro, danach sinkt er wieder leicht. 


5. Sie nutzen freelancermap

Ebenfalls ein guter Grund, warum Sie mehr als andere Freelancer verdienen: Sie nutzen freelancermap.de. Hier können Sie sich als Freelancer präsentieren und mit durchdachten Such- und Filterfunktionen die perfekten Projekte für sich finden. Derzeit sind knapp 20.000 Projektangebote online, Headhunter und Projektvermittler sind immer auf der Suche nach Ihnen, dem idealen Dienstleister für ihre Kunden. Als freelancermap-Nutzer optimieren Sie Ihre Projektauslastung und so natürlich auch Ihr Einkommen.


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Bild: © ArtFamily - shutterstock.com
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Kommentare

  • Kommentar von Volkmar Jaekel am 06.04.2018 um 14:34 Uhr

    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, lautet ein Sprichwort. Ob der Grund im richtigen Bundesland zu wohnen richtig interpretiert ist, kann angezweifelt werden, weil der Stundensatz sich sicherlich auf den Einsatzort bezieht und der kann durchaus sehr unterschiedlich vom Wohnort, z.B. in einem anderen Bundesland, sein.
    Mir fehlen aber zwei andere wesentliche Gründe, die ebenfalls den Stundensatz sehr nachhaltig beeinflussen, z.B. verfolgt der Projektanbieter - und dies sind überwiegend nicht die Endkunden - eine Gewinnmaximierungsstrategie, d.h. einen Aufschlag von 20-50% oder eine Open Book Strategie, d.h. einen Aufschlag von 10-20%. Die Wahl der Projektanbieters ist für den Stundensatz des Freelancers sehr entscheidend!
    Ein weiterer Grund, ist das Handeln des Kunden durch Einschaltung eines Zentralen Einkaufs. Hier wird gerade bei großen Unternehmen mit Stundensatzvorgaben gearbeitet, die nicht überschritten werden dürfen. Da ist aus Kundensicht entscheidend, die bestmögliche Leistung zum vorgegebenen Preis zu erhalten. Freelancer, deren Leistungs- bzw. Know-how-Niveau eher hoch angesiedelt ist, sind dann bei diesen Kunden die Verlierer, wenn sie nicht auf Amateur- oder Durchschnittsniveau preislich anbieten. Für die Profi-Freelancer ist also auch die Endkundenwahl enscheidend.

  • Kommentar von Stephan Grafen am 06.04.2018 um 16:43 Uhr

    @volkmar: Danke für die (richtige) Einordnung und Ergänzung.
    Die witzigste Erfahrung, die ich einst mit einem Einkauf hatte: Ich sollte den Buchstabenpreis (sic!) für Pressemitteilungen angeben. Ich habe dann von weiteren Bemühungen um das Projekt abgesehen.
    Sofern meine Preisvorstellungen und die des Kunden (oder seines Einkaufs) dramatisch auseinandergehen, verzichte ich lieber auf einen Auftrag; den Preiswettbewerb nach unten kann und will ich nicht gewinnen.

  • Kommentar von Feakk am 06.04.2018 um 16:58 Uhr

    Ich denke nicht das man mit freelancemap mehr verdient. Das Gegenteil ist der Fall. Seit dem ich nicht mehr über portale wie freelancemap suche, verdiene ich 30 prozent mehr. Komisch nicht ?

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