Freelancer im Interview: Marcel Lampert

Als Spezialist für eBay- und Onlineshops optimiert das freelancermap-Mitglied Marcel Lampert nicht nur selbige, sondern entwirft und entwickelt mit seinen selbst angeeigneten Kompetenzen auch ausgeklügelte eCommerce-Projekte.





Kleine Aufwärmrunde - Stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor:
Mein Name ist Marcel, 30 Jahre alt und seit letztem Jahr wohnhaft in Ilsenburg, Harz. Als Freelancer bin ich gestartet letzten Juli im Nebenberuf und war so erfolgreich, dass ich dies seit Mai 2017 zur Vollzeit-Selbstständigkeit ausbauen konnte.

Was sind die Probleme und Aufgaben, bei denen Sie Ihren Kunden helfen? 
Kleine und mittelständische Unternehmen wissen zwar, dass sie den Anschluss an die Digitalisierung nicht verlieren dürfen, haben oftmals im Alltag aber keine Zeit, sich diesem Prozess zu widmen. Ich stehe für diese Unternehmen ein, indem ich Ihnen einen modernen und zukunftsfähigen Onlineshop aufsetze, mit dem sie ein weiteres Standbein aufbauen und somit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch die nächsten  Jahre nachkommen können.

Reden wir über den Start Ihrer Karriere: Was hat für Sie den Ausschlag für das freiberufliche Leben gegeben?
Die Selbstständigkeit war schon immer ein Ziel. Erst als ich begriffen habe, nicht das nächste Facebook erfinden zu müssen, um erfolgreich zu sein, konnte ich mein Geschäftsfeld finden. Dies und die dauerhaft unterschwellige Unzufriedenheit im Angestellten-Dasein, haben den Ausschlag gegeben, im Juli 2016 ein selbstständiges Nebengewerbe zu gründen, welches im Mai 2017 in eine Vollzeit-Selbstständigkeit umgewandelt werden konnte.

Erhalten Sie Projektanfragen dabei eher von bestehenden Kunden oder suchen Sie aktiv nach spannenden Aufgaben, die Sie besonderes reizen?
Viele Kunden erreichen mich über Empfehlungen. Aber auch soziale Netzwerke sind ein gutes Mittel, um neue Kunden zu erhalten. Da ich mich auf die Shop-Software „Shopware“ spezialisiert habe, hilft auch ein Eintrag in deren Agenturverzeichnis, um gesehen zu werden und Anfragen zu erhalten.

Was machen Sie, wenn Sie nicht in Ihr Spezialgebiet vertieft sind? Welche Themen innerhalb, aber auch außerhalb der IT-Branche interessieren Sie?
Ich gucke gern Serien und Filme und bewege mich gern in der Natur. Außerdem spiele ich sehr gern Wirtschaftssimulationen und Aufbauspiel auf dem Laptop.

Nun vom Besonderen zum Allgemeinen: Die IT-Branche wächst und wächst – worin sehen Sie die Herausforderungen der nächsten Jahre und vermissen Sie manchmal auch “the good old days”?
Good old days kenne ich gar nicht, da ich schon seit meinem ersten Arbeitstag in dieser schnelllebigen Geschäftswelt unterwegs bin. Natürlich muss man immer am Ball bleiben, Entwicklungen beobachten und abschätzen können, ob diese mal in den Alltag einziehen werden. Und wenn ja, wie man selbst davon profitieren kann.

Gibt es noch eine interessante Geschichte oder eine Anekdote aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit, die Sie gerne mit uns teilen würden?
Mein Tipp für angehende Freelancer. Sucht euch Fürsprecher, die eure Kompetenzen verbreiten und bei Gesprächen euch empfehlen. Zudem hilft es, nicht für jeden Handschlag eine Rechnung zu schreiben, sondern auch mal Dinge kostenlos zu erledigen. Dies bleibt im Kopf und die Kunden kommen wieder zu euch. Seid zuverlässig und haltet eurer Wort. Und wenn ihr sagt, ihr ruft um 08:00 Uhr an, ruft ihr um 08:00 Uhr an und nicht erst 08:05 Uhr. 

Vielen Dank für das Interview!
   




 
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