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26.09.2017

8 Marketing-Grundlagen für Freelancer


Ohne Werbung kein Freelancing. Ganz egal, ob Sie einen kleinen Laden eröffnen oder weltweit Webseiten für große Unternehmen bauen — für Ihre Arbeit gibt es genau eine Voraussetzung: Ihre Kunden müssen zuerst einmal wissen, dass Sie überhaupt existieren. Wie sie das herausfinden? Idealerweise durch Ihre Marketingstrategie und nicht aus reinem Zufall. In Sachen Marketing sind Ihnen als Freelancer keine Grenzen gesetzt, aber es gibt einige Basics, die wirklich jeder drauf haben sollte - die acht Marketing-Grundlagen für Freelancer!




1. Eine eigene Website

Es gibt definitiv keine Entschuldigung dafür, heutzutage keine eigene Webseite zu haben. Egal, welche Ausrede Sie im Kopf haben — vergessen Sie es! Es gibt unzählige Möglichkeiten, eine Webseite zu erstellen. Sie können zwischen kostenlosen Varianten wie WordPress oder Programmen wie Squarespace wählen, die zwar ein paar Euro kosten, dafür einfach per Drag-and-Drop funktionieren. Es ist überhaupt nicht nötig, die Seite mit einer Tonne an Inhalten zu fluten, es kommt einzig und allein darauf an, dass Sie im Netz zu finden und vor allem zu erreichen sind. Um die Feinheiten können Sie sich mit der Zeit kümmern, Hauptsache Sie haben erst einmal einen Internetauftritt.


2. Soziale Medien nutzen

Ob Sie ein Fan sind oder nicht, Soziale Medien sind ein Teil unseres Lebens geworden, sowohl privat als auch geschäftlich. Gerade für Freelancer, die Wert auf Mund-Propaganda legen, zahlt es sich aus, auch virtuell Kontakte zu Klienten und Kollegen zu pflegen — was eignet sich besser als Soziale Medien? Anstatt auf vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen, sollten Sie sich aber besser auf genau die Menschen konzentrieren, die zu Ihrer Branche passen. Sechs inaktive Profile sind deutlich weniger wert als ein einziger, der dafür aber gut läuft.


3. Freelancer-Plattformen nutzen

Àpropos Profile: Wenn Sie nicht gerade in Aufträgen und Kunden schwimmen, könnte es auch für Sie sehr lohnenswert sein, sich auf Plattformen wie www.freelancermap.de anzumelden. In einer Freelancer-Gemeinschaft aktiv zu sein und dort Zugang zu tausenden potentiellen Kunden zu haben, die aktiv nach einem Freelancer für ihren Auftrag suchen, macht die Jobsuche deutlich einfacher. Zusätzlich veröffentlichen die meisten Freelancer-Seiten informative Artikel, die genau auf Sie zugeschnitten sind. Sie lesen übrigens gerade einen… 


4. Sympathische Fotos

Marketing bedeutet vor allem, sich selbst darzustellen. Natürlich gehört auch ein Foto von Ihnen zu den Grundlagen. Auch wenn Sie denken, dass der Fokus auf Ihrer Arbeit liegen sollte — die Kunden wollen wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Das stellt im besten Fall bereits Sympathie und Vertrauen her, die beste Basis für eine gute Zusammenarbeit. Suchen Sie sich einen guten Fotografen und investieren Sie in gute, professionelle Fotos. Verknüpfen Sie das Bild mit Ihrer E-Mail-Adresse. So bekommen die Kunden die Angebote nicht nur von einer E-Mail-Adresse, sondern von Ihnen.


5. Elevator Pitch

Elevator Pitch, also Aufzug-Präsentation, klingt erst einmal nach Fachchinesisch. Wenn man weiß, worum es geht, macht der Begriff aber auf jeden Fall Sinn. Sie sollten in der Lage sein, sich und Ihr Geschäft während einer Fahrt im Aufzug zu präsentieren. Kurz und prägnant, in 30 bis 60 Sekunden. Probieren Sie es aus, das ist gar nicht so einfach. Sie brauchen diese „Präsentation“ in verschiedenen, möglichst interessanten Ausführungen für Ihre Webseite, die Social-Media-Präsenz und eine Version für den spontanen Small-Talk schadet auch nicht. Üben lohnt sich!


6. Visitenkarten

Visitenkarten sind out und im digitalen Zeitalter unnötig? Keineswegs. Nach dem ersten Kundenkontakt gibt es nichts Besseres, als dem Gegenüber die Visitenkarte in die Hand zu drücken. Die meisten Menschen sind vergesslich, auch wenn uns etwas wirklich Interessantes begegnet, an das wir uns später erinnern möchten. Eine im besten Fall noch interessant gestaltete Visitenkarte enthält alle wichtigen Informationen zu Ihnen. Der Kunde hat etwas in der Hand, dass er nicht einfach vergessen kann. Wenig Aufwand, großer Nutzen.


7. Logo

Auch ein toll gestaltetes Logo ist eine gute Möglichkeit, den Menschen im Gedächtnis zu bleiben. Auch das Logo brauchen Sie für Webseite und Soziale Medien, lassen Sie es also von einem Profi gestalten. Die wichtigsten Regeln: Halten Sie es einfach (nicht zu bunt, nicht zu viele Details), einzigartig und nachvollziehbar. Die Menschen sollten sofort sehen, was dieses Logo zu Ihrem Logo und Markenzeichen macht.


8. Beziehungen 

Haben Sie den roten Faden in unseren ersten sieben Tipps bemerkt? Bei allen Basics geht es darum, Beziehungen aufzubauen. Warum? Weil es beim Marketing genau darum geht. Sie wollen nicht einfach nur Aufmerksamkeit erregen, Sie wollen, dass die Menschen auf die genau richtige Art auf Sie aufmerksam werden. Das Netzwerk aus Kunden und Freelancer-Kollegen, das Sie sich damit aufbauen, ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg.






Bild: © David Arts - shutterstock.com
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