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31.08.2017

Wie ist der aktuelle Stand am SAP-Freiberufler-Markt?


Das hohe Einstiegsgehalt in der SAP-Branche macht diesen Karrierezweig für viele Freiberufler äußerst attraktiv. Welche Verdienstmöglichkeiten gibt es aktuell am SAP-Markt und wie hoch ist die Nachfrage? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir für Sie im Anschluss.




Nach einem halben Jahrzehnt verdient ein SAP-Berater mit Berufserfahrung mehr als viele Führungskräfte. Junge SAP-Berater können sich auf Jahresgehälter von rund 45.000 Euro einstellen. Nach fünf Jahren verdoppelt sich ihr Einkommen.



Der aktuelle Stand des SAP-Marktes

 

Einer Studie von GULP zufolge sank die SAP-Nachfrage im Jahr 2014 um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der sinkenden Nachfrage stehen dafür aber wachsende Stundensätze gegenüber. SAP-Spezialisten verdienen im Schnitt 90 Euro pro Stunde.

 

Trotz der sinkenden Nachfrage bleibt SAP eine beliebte und wichtige Disziplin des IT-Marktes. Da immer mehr Menschen den SAP-Markt betreten wollen, steigt im selben Zug der Wettbewerb. Wer sich behaupten möchte, der muss Flexibilität zeigen.

 


SAP-Berater mit geografischer Mobilität gesucht

 

Durch das sinkende Auftragsvolumen und dem steigenden Wettbewerb können sich Experten am SAP-Markt beweisen, die Spezialwissen und Projekterfahrung mitbringen. SAP-Berater mit geografischer Mobilität profitieren ebenfalls. Bei Bedarf reisen sie in ferne Länder, um vor Ort ihr Praxiswissen anzuwenden.

 

Neben der Bereitschaft zum Reisen werden auch SAP-Berater gesucht, die auf dem neusten Stand der Technik sind. Von Vorteil sind derzeit Kenntnisse im Bereich Open Source. Das digitale Zeitalter hat den SAP-Markt längst erreicht. Deshalb müssen sich Berater mit SAP HANA und SAP Cloud auskennen, wenn sie wettbewerbsfähig sein möchten.

 

Die Cloud nimmt dabei eine besondere Rolle ein, denn Unternehmen legen die Verantwortung ihrer IT an einen externen Anbieter. Berater müssen verstehen, welche Verantwortung eine Cloud-Lösung und ihr Anbieter hat. Dabei gibt es nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Nischenanbieter, die sehr gute Lösungen parat haben. Ein SAP-Berater muss diese verstehen und passend auswählen können, ohne die Sicherheit seines Unternehmens zu gefährden.

 


Ständig wandelnde Anforderungen

 

Der heutige SAP-Markt unterliegt rapiden Wandlungen, die von HANA und Cloud vorangebracht werden. Trends wie Internet of Things, Big Data, mobiles Internet und Social Media müssen in vielen Unternehmen integriert werden – und zwar zügig. Auf diesen stetigen Wandel der Märkte müssen Unternehmen zügig antworten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Aufgabe eines SAP-Beraters ist somit eine sich ändernde Technologie auf eine Weise zu integrieren, dass sie den aktuellen Marktentwicklungen angepasst werden kann. Ein SAP-Berater arbeitet folglich nicht länger alleine, sondern muss mit anderen Teilen des Betriebes zusammenarbeiten und Projekte koordinieren.

 


Branchen, die SAP-Berater gut bezahlen

 

Wer als SAP-Berater flexibel ist, dem winken hohe Gehälter. Letztendlich hat aber auch die Branche ein Wörtchen mitzureden. Unternehmen mit hohen Margen belohnen SAP-Berater besonders gut. Vorne mit dabei sind:

 

  • Chemie und Pharmaindustrie

  • Banken

  • Versicherungen

  • Automobilindustrie

 

Nach fünf bis zehn Jahren kann ein Berater rund 100.000 Euro verdienen, teilweise sogar mehr.

 

Die Gehaltschancen am SAP-Markt hängen nicht nur von der Branche, sondern auch der Region ab. In den neuen Bundesländern sind sie geringer als im Westen. Gute Aussichten haben Sie in folgenden Ballungsräumen:

 

  • Frankfurt am Main

  • Köln/Düsseldorf

  • Stuttgart

  • München

 

Mit einer Berufserfahrung von bis zu zehn Jahren kann ein SAP-Berater in Frankfurt 100.000 Euro verdienen; in Ostdeutschland wäre sein Jahresverdienst womöglich 50 Prozent niedriger.

 

Fazit: Flexibel sein lohnt sich

 

Der SAP-Markt erfordert mehr Flexibilität denn je. Wer die neuen Anforderungen erfüllen kann, wird mit hohen Gehältern belohnt.






Bild: © FotolEdhar - Fotolia.com

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