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24.08.2017

Do’s und Dont’s für Freelancer: So verbessern Sie mit Social Media Ihr Marketing


Für Freelancer gehören Soziale Medien und Marketing oft zusammen. Die Reichweite ist im Gegensatz zu anderen Medien unheimlich hoch, jeder kann sie überall nutzen. Außerdem bieten sie tonnenweise Möglichkeiten, um das, was Sie zu sagen haben, in die Welt zu tragen oder Ihre Marke bekannt zu machen. All diese Möglichkeiten aber auch lohnenswert zu nutzen, will geübt sein. Wir haben eine Liste mit Do’s und Dont’s für Freelancer zusammengestellt, mit denen Sie Ihrem Social-Media-Marketing einen kräftigen Schub verpassen können.




Do’s


1. Bieten Sie wertvolle Inhalte.

Wer mit seinem Social-Media-Auftritt ein großes Publikum erreichen möchte, sollte vor allem auf eines achten: Teilen Sie keinen Unsinn, sondern Inhalte mit Mehrwert. Nützliche Informationen, Insider-Tipps oder Expertenwissen für Ihre Freelancer-Branche — überlegen Sie vorher, was Ihr Publikum wirklich interessieren könnte. Sehen Sie Ihren Social-Media-Account nicht als reine Werbeplattform für Ihr Geschäft, sondern bieten Sie Ihren Followern etwas. Im besten Fall etwas, das Sie dazu bringt, gerne zu Ihnen zurückzukehren.


2. Interagieren Sie mit Ihrem Publikum.

Für die meisten von Ihnen dürfte das nichts Neues sein. Für alle anderen aber ist es ein wirklich wertvoller Ratschlag. Soziale Medien sind keine Einbahnstraße, Interaktion heißt das Zauberwort. Vor allem für Inhaber kleiner Unternehmen ist es wichtig, den Kunden zu zeigen, wer hinter dem Firmenlogo steckt. Bieten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, eine persönliche Beziehung zu Ihnen aufzubauen. Beantworten Sie Fragen, beteiligen Sie sich an Diskussionen und bitten Sie um Feedback. So schöpfen Sie das Potential Sozialer Medien voll aus.


3. Bleiben Sie aktiv.

Auch der nächste Rat sollte selbstverständlich sein, wird jedoch von vielen vernachlässigt. Doch dieser Fehler macht sich nachhaltig bemerkbar: Wer sich erst ein Publikum erarbeitet und dann einfach aufhört, Beiträge zu bringen, wird seine Follower ziemlich zuverlässig vergraulen. Bleiben Sie dabei, posten Sie regelmäßig wertvolle Beiträge, um sich selbst, Ihre Motivation und Ihr Können zu zeigen. Wer genau diese Regelmäßigkeit außer Acht lässt, weil er arbeitstechnisch gerade gut ausgelastet ist und denkt, er hätte keine Zeit für so etwas, begeht einen der größten Marketing-Fehler. 


4. Probieren Sie unterschiedliche Kanäle aus.

Facebook ist nicht das Ende der Fahnenstange. Natürlich kann es die Plattform sehr nützlich sein, aber bleiben Sie offen für andere Soziale Medien. Sie alle haben ganz verschiedene Stärken, die Sie sich genau ansehen sollten. Sie legen zum Beispiel Wert auf tolle Bilder und visuelle Inhalte? Dann sind Instagram und Picasa deutlich besser geeignet als Facebook. Durchdenken Sie Ihre Marketing-Strategie und überlegen Sie, was Sie von einem Kanal erwarten. Danach sollten Sie wählen.



Don’ts


1. Privates und Geschäftliches mischen.

Zugegeben, es klingt praktisch: Ein Profil für mich und mein Unternehmen sollte reichen, so kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen… Nein! Auch, wenn wir bei den Do’s betont haben, dass Ihre Kunden es zu schätzen wissen, wenn Sie etwas von sich preisgeben und ihnen die Möglichkeit geben, eine persönliche Beziehung zu Ihnen aufzubauen — bleiben Sie professionell! Wenn Sie ernst genommen werden möchten und eine echte Karriere anstreben, trennen Sie Privates von Beruflichem und behalten Sie Ihre Party-Fotos für sich und Ihre Freunde.


2. Spamming, Teil 1:

Weniger ist ja bekanntlich oft mehr. Das gilt auch für das Posten in Sozialen Medien. Wer es übertreibt und täglich mehrere Beiträge teilt, wird unter seinen Followern schnell für Unmut sorgen, denn dieser Spam nervt. Wer es nicht schafft, Maß zu halten, muss sich leider auch damit abfinden, dass ihn Qualität nicht retten kann. Wenn das Publikum sich bedrängt fühlt und nur noch Sie in der Timeline sieht, sinkt die Zahl Ihrer Fans schneller als Sie gucken können. 


3. Spamming, Teil 2:

Eine zweite Möglichkeit, seine Leserschaft verlässlich zu nerven, ist so zu tun als wäre mal ein Roboter. Wer kennt sie nicht — diese Twitter-Accounts, die aussehen als würden sie von einem Algorithmus gesteuert. Wer immer und immer wieder den gleichen Wortlaut à la „Abonnieren Sie meinen Newsletter“ postet, wird sich ebenfalls bald auf die Suche nach neuen Followern machen müssen.


4. Soziale Medien nutzen „weil man das jetzt eben macht“.

Das ist so ungefähr das Schlimmste, dass Sie als Freelancer tun können. Wer nicht weiß, was er mit der Nutzung Sozialer Medien erreichen will, sollte es bitte, bitte lassen. Es ist die reinste Zeitverschwendung. Also vorher überlegen: Was will ich? Sollen meine Inhalte von mehr Menschen gesehen werden? Will ich ein bestimmtes Produkt verkaufen? Nur, wer die Antworten auf seine eigenen Fragen kennt, kann Soziale Medien sinnvoll einsetzen und das beste in Sachen Marketing herausholen.






Bild: © FirmBee - Pixabay.com
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