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28.03.2017

Tipps für Freelancer zur Unternehmenspräsentation


Die Akquise von Geldgebern und Kunden fällt Freelancern häufig deutlich schwerer als die eigentliche Arbeit und nimmt überproportional viel Zeit in Anspruch. Doch nur mit einer überzeugenden Unternehmenspräsentation können Freelancer Kunden gewinnen und Investoren begeistern. Mit einigen einfachen Tipps und der richtigen Ausstattung braucht kein Freelancer die Präsentation zu scheuen.

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Mit Inhalten überzeugen und Vertrauen gewinnen

Ob Freelancer oder Start-Up, eine Unternehmenspräsentation läuft in ihren Grundzügen ähnlich ab: Freelancer präsentieren ihr Berufsfeld, ihr Geschäftsmodell, ihre Erfahrung und gegebenenfalls ihre technische Ausstattung.

Anhand der spezifischen Branche wird der Markt für die angebotene Dienstleistung analysiert und die eigene Leistung mit Wettbewerbern verglichen. An diesem Punkt sollte jeder Freelancer seinen einzigartigen Selling-Point präsentieren und sich so aus dem Markt abheben können. Anschließend folgt eine Präsentation der strategischen Ziele, des Wachstumspotentials und der Zukunft der Arbeit.

Je nach Zielgruppe wird der Schwerpunkt der Präsentation eher auf finanziellen, strategischen oder operativen Teilen des Geschäftes liegen. Geldgeber müssen über Wachstumspotential, Geschäftsmodell, Rechtsform und Finanzierung informiert werden. Für potentielle Kunden oder geschäftliche Kooperationen ist dies weniger relevant. Diese brauchen Vertrauen in die operativen Geschäfte sowie Arbeitsproben und müssen darüber informiert werden, was sie bei einer konkreten Buchung an einzigartigem Mehrwert erhalten.


Flexibilität in schwierigen Situationen

Während die Präsentation selbst einstudiert, vorbereitet und durchexerziert werden kann, gehören schwierige Rückfragen zu den Unwägbarkeiten einer jeden Präsentation. Die schwierigsten Fragen für Freelancer betreffen die Grundlagen des Geschäftsmodells, die Durchführbarkeit der Strategien, Rentabilität der Arbeit und die Durchsetzung am Markt.
Jeder Freelancer muss sich diese Fragen aber bereits selbst gestellt haben, um die eigene Arbeit sinnvoll zu reflektieren. Wer im Vorfeld sein härtester eigener Kritiker ist, meistert diese Situation mühelos.

Grundsätzlich müssen bei einer Unternehmenspräsentation alle Fragen beantwortet werden, selbst wenn die Tonalität negativ ist. Böswillige Fragen können als Paraphrase in die Antwort eingebaut werden, um diese in die richtige Richtung zu lenken. Und wenn die Frage nicht beantwortet werden kann? Wer eine ernsthafte Frage hat, wird gerne seine Kontaktdaten hinterlassen, um eine spätere Antwort via Mail zu ermöglichen.


Die perfekte Ausstattung für die Präsentation

Natürlich liegt der Griff zur klassischen PowerPoint-Präsentation und dem Laptop nahe, doch gerade bei Unternehmenspräsentationen profitieren Freelancer von physischen Hilfsmitteln. Flipcharts, Tafeln und Moderationskoffer machen eine Präsentation weniger zur starren Wiedergabe von Informationen und lassen diese vor den Zuhörern entstehen. Analoges Schreiben bietet genug Zeit, im Gedächtnis mitzuschreiben und macht eine Präsentation interaktiv. So wird die Flipchart zum Medium der Präsentation und hält das Event fest.

Auch ergänzend zur PowerPoint-Präsentation ist dies ein sinnvolles Tool, um spontane Einwürfe und Ergänzungen festzuhalten und Fragen visuell zu veranschaulichen.
Bei der Arbeit mit Tafel oder Whiteboard enthält ein Moderationskoffer alle nötigen Hilfsmittel. Passende Stifte, farblich codierte Post-Its in korrekter Dimensionierung, Klebepunkte, Scheren und Marker machen Präsentationen flexibel und lebendig. Ein aufgeräumter Koffer bietet schließlich auch genügend Möglichkeiten dazu, ohne langes Suchen auf jede Gegebenheit reagieren zu können.

Mit diesen analogen Werkzeugen wird die Präsentation offener für Mitarbeit und nimmt Zuhörern die Hemmung vor Interaktion. Gerade in der Unternehmenspräsentation ist diese Form der Interaktion essentiell, schließlich soll die Präsentation nur die Grundlage für eine spätere Zusammenarbeit sein – Kunden und Geldgeber sollen im regelmäßigen Kontakt bleiben. Wer sich bereits während der Präsentation offen und vertrauenswürdig zeigt, hat hier deutlich bessere Chancen.






Bild: © chagin - Fotolia.com
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