FREELANCERKOMPASS2026

Deutschlands größte Marktstudie für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler

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State of Freelancing

Der Freelancer-Kompass 2026 zeichnet ein datenbasiertes Profil des durchschnittlichen Freelancers im DACH-Raum. Wie viele Stunden arbeiten Selbstständige? Welche Gründe führen in die Freiberuflichkeit? Und welche Unterschiede gibt es zwischen weiblichen und männlichen Freelancern?

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Arbeitsrealität: Der durchschnittliche Freelancer

Die folgenden Kennzahlen verdichten zentrale Aspekte der Freelancer-Realität 2026 und geben einen kompakten Überblick über Arbeitszeit, Zufriedenheit, Motivation und zentrale Rahmenbedingungen der Selbstständigkeit eines typischen Freelancer oder Freelancerin in der DACH-Region.

Filtermöglichkeit

Zufriedenheit in der Rolle als Freelancer

73%
sind zufrieden
21%
bewerten ihre Lage neutral
6%
sind unzufrieden

Top 3 Fachgebiete

  • 1.

    Software- & Webentwicklung
  • 2.

    Beratung & Management
  • 3.

    IT-Infrastruktur

Wieder selbstständig machen?

84%

sagen "Ja"

Einmal Freelancer, immer Freelancer: 84% sind zufrieden mit ihrer Entscheidung für freie Arbeit. 29% möchten nie wieder in eine Festanstellung wechseln.

Arbeitszeit pro Woche

42h

Freelancer arbeiten durchschnittlich 42 Stunden pro Woche. Rund 12% ihrer Arbeitszeit entfallen auf unbezahlte Aufgaben wie Akquise oder Bürokratie.

Freelancer

Urlaubstage

29

Tage

Freelancer halten sich durchschnittlich 29 Tage pro Jahr frei – unabhängig vom Geschlecht.

Gründe für die Selbstständigkeit

Mehr Unabhängigkeit, Flexibilität und bessere Einkommenschancen sind für viele zentrale Gründe für den Schritt in die Selbstständigkeit.

55%Freie Zeiteinteilung
52%Entscheidungsfreiheit
39%Höheres Einkommen

Freelancer sind selbstbestimmt, spezialisiert und zukunftsorientiert

Der durchschnittliche Freelancer in Deutschland ist hochqualifiziert, klar positioniert und arbeitet projektbasiert in wissensintensiven Bereichen. Er übernimmt Verantwortung für Ergebnisse, organisiert seine Auslastung eigenständig und kombiniert operative Umsetzung mit strategischem Denken. Selbstständigkeit ist dabei keine Übergangslösung, sondern eine bewusste Entscheidung für Unabhängigkeit, Gestaltungsspielraum und unternehmerische Freiheit.

Freelancer investieren kontinuierlich in ihre Weiterbildung, bauen Netzwerke auf und passen sich schnell an neue Marktanforderungen an.
Sie arbeiten fokussiert, effizient und mit einem klaren Blick für Mehrwert – für ihre Auftraggeber ebenso wie für ihre eigene berufliche Zukunft.

Home-Office ist struktureller Standard

71% der Freelancer arbeiten überwiegend remote. Projektarbeit hat sich damit klar vom klassischen Büro gelöst und findet primär digital und standortunabhängig statt. Hybrid-Modelle mit 22% ergänzen dieses Setup bei einzelnen Abstimmungsphasen, während reine Vor-Ort-Projekte mit 5% nur noch eine Nebenrolle spielen.

Workplace

Was Auftraggeber vorgeben: Zwischen Remote-Kultur und Präsenzanforderung

Auch wenn Freelancer flexibel arbeiten können, beeinflussen Auftraggeber den tatsächlichen Einsatzort: Je nach Unternehmensgröße unterscheiden sich die Vorgaben deutlich. Während größere Unternehmen häufiger auf Präsenz oder hybride Modelle setzen, vergeben kleinere Unternehmen Projekte überdurchschnittlich oft vollständig remote.

Auftraggeber
Homeoffice
Hybrid
Beim Kunden
Workation

An der Umfrage haben 1.310 Freelancer, Freiberufler und Selbstständige teilgenommen.

Freelancer-Kompass 2026

Noch tiefere Einblicke in die Arbeitswelt von morgen ermöglichen die Fokusseiten zu Deutschlands größter Freelancing-Studie.

Auftragslage und
Zusammenarbeit
KI und Zukunft
Politikbarometer
Fokus Money
Marktsituation
Alle Themen gebündeltJetzt herunterladen

Was die Experten der Arbeitswelt dazu sagen

Interview mit Andreas Weck

Unter den deutschen Journalisten ist Andreas Weckeiner der Top-Experten zum Thema Arbeitswelt und New Work. Über ein Jahrzehnt arbeitete er in Festanstellung. Jetzt wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit.

Im exklusiven Video-Interview erzählt er von seinem eigenen Perspektivwechsel und der Rolle von Freelancern in der Arbeitswelt von heute und morgen.

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Weil wir Daten lieben: Weitere Auswertungen

Nicht nur der Freelancer-Kompass hilft uns, die Welt des Freelancings besser zu verstehen.

Daten und Umfragen

Daten und Umfragen

Mehr Insights in Trends und die aktuelle Stimmung von Freelancern

Gehaltsvergleich

Gehaltsvergleich

Freelancer vs. Angestellte:
Wer verdient mehr?

Zeitmanagement

Zeitmanagement

Wie Freelancer ihre Arbeitszeit am effektivsten nutzen

Mehr Blogartikel

Noch mehr über den Freelancing-Alltag in Deutschland

Welche Herausforderungen prägen den Alltag von Freelancern?
Der Freelancer-Kompass 2026 zeigt, dass viele Freelancer ihren Arbeitsalltag trotz hoher Zufriedenheit als herausfordernd empfinden. Das größte Problem bleibt die Auftragsakquise, die von 62% der Befragten genannt wird.

Darüber hinaus sehen 43% unsichere Einkommensverhältnisse als zentrale Belastung, während 28% eine fehlende Planungssicherheit bemängeln. Auch administrative Aufgaben spielen eine relevante Rolle: 25% empfinden Bürokratie und Verwaltung als wesentliche Herausforderung. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass erfolgreiche Freelancer neben fachlicher Expertise auch unternehmerische Kompetenzen benötigen.
Wie viel Zeit verbringen Freelancer mit nicht abrechenbaren Tätigkeiten?
Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit entfällt auf Tätigkeiten, die nicht direkt projektbezogen abrechenbar sind - sogenannte Non-Billable-Hours. Darunter fallen alle Arbeitsstunden, die nicht einen konkreten Kundenprojekt in Rechnung gestellt werden können.

46% der befragten Selbstständigen geben an, zwischen 10% und 20% ihrer Arbeitszeit für nicht abrechenbare Tätigkeiten aufzuwenden. Weitere 20% investieren sogar mehr als 20% ihrer Zeit in Aufgaben außerhalb der direkten Projektarbeit. Nur ein kleiner Anteil kommt mit weniger als 10% nicht abrechenbarer Zeit aus. Diese Zahlen zeigen, dass die tatsächliche Arbeitsbelastung von Freelancern deutlich über die reine Projektzeit hinausgeht.
Wofür verwenden Freelancer ihre Non-Billable-Zeit hauptsächlich?
Die nicht abrechenbare Arbeitszeit fließt vor allem in unternehmerische Aufgaben. 63% investieren Zeit in Kundenakquise, 57% nennen Buchhaltung und Finanzorganisation als regelmäßige Aufgaben, während 48% bürokratische Anforderungen als festen Bestandteil ihres Arbeitsalltags sehen. Darüber hinaus nutzen 35% ihre Non-Billable-Zeit gezielt für Weiterbildung. Netzwerken (27%) und Selbstmarketing (25%) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Welche Aspekte einer Festanstellung empfinden Freelancer weiterhin als attraktiv?
Trotz der Entscheidung für die Selbstständigkeit sehen viele Freelancer einzelne Elemente der Festanstellung weiterhin positiv. Besonders häufig wird finanzielle Sicherheit (59%) genannt, die als stabilisierender Faktor wahrgenommen wird. Auch ein geringerer administrativer Aufwand (34%) sowie Sozialleistungen (29%) werden weiterhin als attraktiv eingeschätzt. Weitere Aspekte wie Kündigungsschutz (16%) oder geregelte Arbeitszeiten (12%) spielen dagegen eine deutlich kleinere Rolle.

Studienarchiv

Welche Ergebnisse gab es in den vorherigen Jahren?

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Pressekontakt

Alexander Becker

Alexander Becker
+49 40 3290473818
presse@freelancermap.de