
Daten und Umfragen
Mehr Insights in Trends und die aktuelle Stimmung von Freelancern
Deutschlands größte Marktstudie für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Jetzt herunterladenPolitische Entscheidungen bestimmen maßgeblich, unter welchen Bedingungen Freelancer eingesetzt werden können. Der Freelancer-Kompass 2026 analysiert, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen den Projektmarkt beeinflussen und wo daraus konkrete Risiken für Freelancer entstehen.
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In welchen Bereichen Freelancer 2026 die größten rechtlichen Defizite erkennen
76% sehen die politischen Rahmenbedingungen für Freiberufler kritisch. Diese Einschätzung zieht sich seit mehreren Jahren konstant durch die Ergebnisse des Freelancer-Kompass. Nur ein kleiner Teil der Befragten (6%) bewertet die aktuellen politischen Rahmenbedingungen als ausreichend.


62% der Befragten bewerten Scheinselbstständigkeit als größtes rechtliches Risiko. Die Auswirkungen auf den Projektmarkt sind konkret: 25% der Projekte kommen aufgrund dieses Risikos nicht zustande oder werden vorzeitig beendet. Davon entfallen 20% auf Absagen durch Auftraggeber und 5% auf Entscheidungen von Freelancern.
Unklarheiten bei der Sozialversicherungspflicht zählen zu den häufigsten rechtlichen Defiziten. Ein relevanter Teil der Freelancer (32%) kritisiert hier fehlende Abgrenzung und Planbarkeit, insbesondere im Zusammenspiel mit Auftraggebern und Behörden.
Ein Drittel der Befragten (31%) sieht Defizite in der politischen Interessenvertretung von Freelancern. Diese Wahrnehmung fügt sich in die insgesamt kritische Bewertung der politischen Rahmenbedingungen ein, die seit mehreren Jahren in der Befragung von freelancermap konstant bleibt.
Komplexe steuerliche Vorgaben, unterschiedliche Auslegungen und eine insgesamt hohe Steuerlast werden von 30% der Freelancer als belastend wahrgenommen. Der administrative Aufwand ist entsprechend hoch: Steuererklärungen (52%) und Buchhaltung (42%) zählen zu den meist genannten bürokratischen Belastungen im Arbeitsalltag.
Regelungen zur Altersvorsorge werden von 30% der Freelancer als unzureichend oder wenig passgenau eingeschätzt. Zwar legen Freelancer durchschnittlich rund 1.167 Euro pro Monat für die Altersvorsorge zurück, dennoch bleibt die Unsicherheit hinsichtlich langfristiger Planungssicherheit und zukünftiger politischer Vorgaben hoch.
Welche bürokratischen Anforderungen Freelancer belasten
52%
Steuererklärungen
Hohe Komplexität und wiederkehrende Pflichten binden Zeit. Für Projektarbeit bleibt entsprechend weniger Spielraum.
42%
Buchhaltung
Laufende Dokumentationspflichten und administrativer Aufwand prägen kontinuierlich den Arbeitsalltag.
37%
Verträge & rechtliche Formalitäten
Zusätzliche Prüfungen erhöhen die Komplexität von Projekten. Prozesse und Entscheidungen verlängern sich.
Klare Kriterien für Scheinselbständigkeit vorgeben.
Ich wünsche mir gesetzliche Unterstützung bei Krankenversicherung und Altersvorsorge.
Weniger Bürokratie, einfachere Regeln.
Mehr Vertrauen in Freelancer-Zukunft.
Scheinselbständigkeit abschaffen.
Öffnung der Rentenversicherung für Freiberufler und Selbstständige.
Weniger Regulierung, mehr Wertschätzung für Freelancer.
Lasst uns arbeiten und verhindert das Arbeiten nicht.
Bitte klare Bedingungen für Scheinselbständigkeit formulieren.
Alles vereinfachen, mehr Anreize schaffen.
Die Politik sollte mehr Freiheiten im Steuerrecht hinterlassen.
Klare Regeln für freiberufliche Tätigkeiten.
Schlanken Staat gerade im Bereich Arbeitsvermittlung!
Sozialversicherung auch für Freiberufler.
Regeln prüfen und Unternehmen und Freiberufler einfach machen lassen.
Einkommenssteuer runter, Mehrwertsteuer rauf.
Scheinselbständigkeit per Se abschaffen, eine Rentenkasse für alle ohne Ausnahme.
Die Selbstständigkeit mehr fördern, statt mehr Steine in den Weg legen.
Weniger Bürokratie.
Klare Positivkriterien für Selbstständigkeit.
Klare Kriterien für Scheinselbständigkeit vorgeben.
Ich wünsche mir gesetzliche Unterstützung bei Krankenversicherung und Altersvorsorge.
Weniger Bürokratie, einfachere Regeln.
Mehr Vertrauen in Freelancer-Zukunft.
Scheinselbständigkeit abschaffen.
Öffnung der Rentenversicherung für Freiberufler und Selbstständige.
Weniger Regulierung, mehr Wertschätzung für Freelancer.
Lasst uns arbeiten und verhindert das Arbeiten nicht.
Bitte klare Bedingungen für Scheinselbständigkeit formulieren.
Alles vereinfachen, mehr Anreize schaffen.
Die Politik sollte mehr Freiheiten im Steuerrecht hinterlassen.
Klare Regeln für freiberufliche Tätigkeiten.
Schlanken Staat gerade im Bereich Arbeitsvermittlung!
Sozialversicherung auch für Freiberufler.
Regeln prüfen und Unternehmen und Freiberufler einfach machen lassen.
Einkommenssteuer runter, Mehrwertsteuer rauf.
Scheinselbständigkeit per Se abschaffen, eine Rentenkasse für alle ohne Ausnahme.
Die Selbstständigkeit mehr fördern, statt mehr Steine in den Weg legen.
Weniger Bürokratie.
Klare Positivkriterien für Selbstständigkeit.
Was sich politisch ändern muss
Deutschland ist ein Angestelltenland. Gesetze, Sozialversicherung und Förderstrukturen sind vor allem auf Festanstellung ausgerichtet. Wer selbstständig arbeitet, passt häufig nicht ins System. Statt unternehmerisches Risiko anzuerkennen, prägen Prüfverfahren, Unsicherheit und komplexe Vorgaben den Alltag vieler Freelancer.
Was sich ändern muss, ist ein klares Bekenntnis zur Selbstständigkeit als gleichwertige Erwerbsform. Verlässliche Regeln statt Grauzonen, Sozialmodelle für flexible Erwerbsbiografien und Förderinstrumente, die Solo-Selbstständige tatsächlich einbeziehen. Wer Innovation und Fachkräftesicherung will, muss unternehmerische Arbeit politisch mitdenken.
Neben rechtlichen Fragen spielen auch andere Entwicklungen eine Rolle, etwa wirtschaftspolitische Entscheidungen, Förderbedingungen oder langfristige Planungsunsicherheit auf Auftraggeberseite.
Entsprechend geben 36% der Befragten an, dass politische Unsicherheit ihnen sehr starke Sorgen bereitet, weitere 32% empfinden diese Sorgen als stark. Damit sehen sich mehr als zwei Drittel der Freelancer deutlich in ihrer Auftragslage beeinflusst, während nur ein kleiner Teil kaum (7%) oder keine Sorgen (3%) angibt.

An der Umfrage haben 1.384 Freelancer, Freiberufler und Selbstständige teilgenommen.
Noch tiefere Einblicke in die Arbeitswelt von morgen ermöglichen die Fokusseiten zu Deutschlands größter Freelancing-Studie.
Daniel Dettlingist Gründer der Denkfabrik Institut für Zukunftspolitik und zählt zu den gefragtesten Stimmen für politische Zukunftsfragen.
Im exklusiven Video-Interview ordnet er die aktuellen Entwicklungen ein und beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen für Freelancer.
Nicht nur der Freelancer-Kompass hilft uns, die Welt des Freelancings besser zu verstehen.