Freelancer im Interview: Wolfgang Hoffmann

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Durch seine zwölfjährige Erfahrung als Ausgleichsabgabeexperte kann das freelancermap-Mitglied Wolfgang Hoffmann diversen Unternehmen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wodurch die Ausgleichsabgabe eingespart werden kann. In unserem Interview schildert der Experte sein Konzept.

Kleine Aufwärmrunde – Stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor:
Ich bin Wolfgang Hoffmann, 57 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Ich lebe in Wertingen, Landkreis Dillingen an der Donau in bayerisch Schwaben. Ich beschäftige mich mit den gesetzlichen Einsparungsmöglichkeiten der Ausgleichsabgabe (Behindertenabgabe) für Unternehmen ab 20 Mitarbeiter bereits seit 2005. Ich bin hierfür bundesweit tätig.
 
Was sind die Probleme und Aufgaben, bei denen Sie Ihren Kunden helfen? 
Viele Unternehmen können aus den unterschiedlichsten Gründen die geforderte Quote von 5 % nicht erfüllen. Als Ausgleich müssen diese die Ausgleichsabgabe entrichten. Im SGB IX gibt es jedoch die Möglichkeit für Unternehmen, die zu zahlende Ausgleichsabgabe zu mindern. Hierfür müsse diese an Werkstätten für behinderte Menschen Aufträge erteilen. In meinem Konzept werden bisherige Geldspenden durch Sachspenden (gefertigt durch WfbM) ersetzt. Dies hat den Vorteil, dass die Menschen mit Behinderung eine für sie geeignete Beschäftigung erhalten, und der Unternehmer zusätzlich einen betriebswirtschaftlichen Vorteil erlangt. Ergebnis: Vorteile für alle Beteiligten!

Reden wir über den Start Ihrer Karriere: Was hat für Sie den Ausschlag für das freiberufliche Leben gegeben?
Meine freiberufliche Karriere habe ich 2005 gestartet. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine Festanstellung. Es war schon immer für mich klar, dass ich mich selbständig machen werde. 
 
Erhalten Sie Projektanfragen dabei eher von bestehenden Kunden oder suchen Sie aktiv nach spannenden Aufgaben, die Sie besonderes reizen?
Ich mache Werbung in den sozialen Medien oder natürlich auch in der Printversion. Bestandskunden nutzen meinen Service jährlich und geben auch Empfehlungen weiter.

Was machen Sie, wenn Sie nicht in Ihr Spezialgebiet vertieft sind? Welche Themen innerhalb, aber auch außerhalb der IT-Branche interessieren Sie?
Sport ist für mich sehr wichtig zum Ausgleich. Es ist auch wichtig fit zu sein. Von schwimmen, radeln, Kraftsport usw. macht mir vieles Spaß und tut mir gut.

Nun vom Besonderen zum Allgemeinen: Die IT-Branche wächst und wächst – worin sehen Sie die Herausforderungen der nächsten Jahre und vermissen Sie manchmal auch “the good old days”?
Durch die neue Datenschutzverordnung wird es natürlich nicht einfacher. Aber das ist nun mal der Lauf der Zeit. Man muss sich der Zeit anpassen. Es hat auch Vorteile für alle Beteiligten.

Gibt es noch eine interessante Geschichte oder eine Anekdote aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit, die Sie gerne mit uns teilen würden?
Es ist für mich schön zu sehen, dass Menschen mit Behinderung sich ehrlich auf Ihre Tätigkeit freuen und es genießen, etwas geschaffen zu haben. Ansonsten kann ich nur den Tipp geben, wenn mir meine Tätigkeit gefällt: DURCHHALTEN DRAN BLEIBEN! 

Vielen Dank für das Interview!

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