Die wichtigsten Tipps für Ihren Start als Freiberufler

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Der Start in die Freiberuflichkeit ist oft ein steiniger, aber dennoch lohnenswerter Weg. Wer erfolgreich als Freiberufler arbeiten möchte, sollte einige Punkte im Hinterkopf behalten. Freischaffend arbeiten heißt nämlich auch, dass sehr viele Dinge völlig eigenständig organisiert und geregelt werden müssen. Unsere Tipps für Ihren Start!

Als Freiberufler anmelden – So geht’s

Es gibt zwei Arten von Freiberuflern. Diejenigen, die das nur nebenbei fabrizieren oder unter einem bestimmten Einkommen bleiben. Es gibt aber auch die, die das hauptberuflich bewerkstelligen. Bei ersteren besteht keine Pflicht zur Meldung im Gewerbeamt nach § 14 GewO (Gewerbeordnung). Sie müssen das Einkommen zwar versteuern, es ist jedoch nicht nötig dies über ein offizielles Gewerbe zu tun. Ein Kleingewerbe reicht aus. Die Versteuerung erfolgt über die Einkommensteuererklärung. Hier gibt es bei der Rechnungsstellung keine Einschränkungen.

Anders sieht es bei Personen aus, die mit dem Gewerbe ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Anmeldung erfolgt über das Gewerbeamt. Die Kosten sind überschaubar. Im zweiten Schritt muss das Gewerbe selbst jedoch auch beim Finanzamt gemeldet werden. Und eine Steuernummer ist erforderlich. 

Gegebenenfalls muss sogar eine Meldung bei der IHK erfolgen. Dies hängt von der Branche ab, in der gearbeitet werden soll. Am besten ist, direkt mit der IHK Kontakt aufzunehmen und nachzufragen, ob das eigene Gewerbe betroffen ist. 

Wer es sich leichter machen möchte, sollte sich gleich zu Beginn einen Steuerberater ins Boot holen. Es werden künftig nämlich Gewerbesteuern fällig. Auch was die Umsatzsteuern angeht, kann ein Berater helfen.

Die Fallstricke als Freiberufler

Es gibt einige Punkte, die früher oder später auf jeden Selbstständigen zukommen. Wer einen guten Start als Freiberufler hinlegen möchte, muss finanziell vorsorgen. Es muss unbedingt frühzeitig ein Finanzpolster angelegt werden, denn es werden Zeiten kommen, die schlechter laufen. Manche Kunden werden nicht rechtzeitig, viel zu spät oder gar nicht zahlen. Freelance-Arbeit in Deutschland besteht leider auch sehr oft daraus, dass viel in Vorleistung gegangen werden muss. Die eigentliche Rückzahlung der Ausgaben erfolgt mitunter erst Monate später. Darauf wird in jedem Freelancer-Guide hingewiesen und es ist absolut notwendig dies bei der Business-Planung auch zu beachten.

Auch die eigene Absicherung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Wer erfolgreich als Freiberufler sein möchte, sollte folgendes klären: 

    • Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? 
    • Wie steht es um die Altersvorsorge? 
    • Wie können Miete für Büro, Webauftritt etc. gezahlt werden? 

Es wird sehr viele Stellen geben, die plötzlich Geld verlangen. Dazu zählen der Steuerberater, das Gewerbeamt, das Finanzamt, evtl. die IHK etc. Auch muss die eigene Vermarktung gut überlegt sein: 

    • Wie sollen Kunden einen finden? 
    • Wie sieht die Webseite aus? 
    • Sind Visitenkarten nötig? 
    • Welche Außendarstellung wird verfolgt?

Der beste Tipp für Freiberufler

Holen Sie sich Hilfe. Lesen Sie nach und fragen Sie nach. Es gibt keine dummen Fragen. Sie müssen einen solchen Schritt in alle Richtungen denken und in Ihren Business-Plan einbringen. Nehmen Sie sich für die Planung und Organisation ausreichend Zeit. Wenn es sein muss, dann verbringen Sie Monate mit der Recherche, um als Freiberufler erfolgreich zu sein. Starten Sie nicht überstürzt in die Freiberuflichkeit. Sie werden noch über viele Details stolpern, von denen Sie im Vorfeld nicht einmal ansatzweise eine Ahnung gehabt haben.

Bild: © alphaspirit – Fotolia.com

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