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17.09.2013

Nokia hatte Android im Kopf


Bevor Microsoft Nokia übernommen hat, haben beide Konzerne anscheinend auch andere Möglichkeiten ausgetestet.

Nokia soll vor der Übernahme Android-Smartphones hergestellt haben, Microsoft experimentierte mit Surface-Phones.

Die New York Times schreibt, dass Nokia mit dem Gedanken gespielt hatte, Android-Smartphones zu veröffentlichen. Ein spezielles Team kümmerte sich darum, dass die Nokia-Lumia-Reihe mit dem Google-Betriebssystem ausgestattet und zum Laufen gebracht wurde. Die Informanten der NYT sollen zwei Personen sein, die gut mit den internen Plänen vertraut sind.

So soll ein Nokia-Gerät mit Android nicht nur geplant worden sein, sondern wirklich schon existiert haben. Es soll den Informanten zufolge gar nicht so schwer gewesen sein, das Betriebssystem zu installieren und dafür zu sorgen, dass es funktioniert. Das war es dann aber auch schon mit den technischen Details.

Microsoft soll das Projekt auch bekannt gewesen sein, es wurde jedoch bei der Übernahme komplett ignoriert. Es könnte jedoch sein, dass Nokia die Pläne als Druckmittel für die Verhandlungen genutzt hat, um seine Position zu stärken.

Doch auch Microsoft blieb nicht untätig und hatte ein Ass im Ärmel, falls Nokia sich doch noch anders entscheiden hätte. The Verge berichtet, dass es bei Microsoft bereits ein „Surface Phone“ gab. Unter Terry Myerson, Leiter der Betriebssysteme (WP8, Windows und Xbox), wurden Prototypen eines Microsoft-Smartphones angefertigt.


Quelle: www.winfuture.de
Bild: © koniukh - Fotolia.com

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