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23.11.2012

Konkurrenz für Google-Brille?


Nach Googles Augmented Reality-Vorstoß mit „Projekt Glass“ verfolgen nun auch Microsoft und das australische Unternehmen Explore Engage eigene Brillen-Pläne.

Microsoft hat diesbezüglich sogar bereits einen eigenen Patentantrag eingereicht. Daraus geht hervor, dass Microsoft sein Brillen-Konzept u.a. auf den Einsatz bei Ereignissen wie Musik- und Sportveranstaltungen ausrichten will, so dass beispielsweise Hintergrundinformationen, Wiederholungssequenzen und Informationen zu gleichzeitigen Ereignissen eingeblendet werden können.

Googles Project Glass hingegen zielt stärker auf den Einsatz im alltäglichen Leben ab und reichert die hierbei im Sichtfeld befindlichen Elemente mit ergänzten Informationen an, die im peripheren Sichtfeld erscheinen. In Abgrenzung zur Google-Brille soll das Modell von Explore Engage aus Australien die dargebotenen Informationen unmittelbar in das direkte Sichtfeld des Trägers integrieren. Umgerechnet rund 1,6 Mio. Euro hat das Unternehmen bereits in sein Vorhaben investiert.

Es dürfte daher nicht mehr allzu lange dauern, bis die Augmented Reality-Brillen in den Alltag der technologieaffinen Gesellschaft Einzug halten. Und wer die Idee solcher Brillen belächelt, möge bedenken, dass er oder sie selbst bis vor nicht allzu langer Zeit kaum damit gerechnet hätte, mit dem Handy gestochen scharfe Fotos zu schießen und diese anschließend gleich per Mail versenden oder mit Freunden teilen zu können.


(Quelle: www.spiegel.de)

(Bild: © sellingpix - Fotolia.com)

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