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29.08.2012

Smartphones belasten Mobilfunknetz!


Die Mobilfunknetze in Deutschland kommen durch die immer weiter steigende Anwendung von Smartphones und Tablets langsam an ihre Grenzen.

Einen solchen Schluss lässt ein von chip.de durchgeführter Mobilfunk-Netztest zu. Demnach zieht die stetig zunehmende Zahl an Netzzugriffen die Zuverlässigkeit und Qualität der Mobilfunknetze in Mitleidenschaft. Im Vergleich zum Vorjahr komme es dadurch häufiger dazu, dass Mobilfunkverbindungen unterbrochen würden. Zudem seien einige Regionen auch weiterhin unzureichend an Mobilfunknetze angekoppelt, was sich besonders bei Bahnfahrten durch ländliche und weniger dicht bewohnten Gegenden zeige.

Um möglichst aussagekräftige und realistische Daten zu bekommen, testeten die Prüfer über mehrere Wochen die Mobilfunknetze. Dabei bewegten sie sich sowohl zu Fuß und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, als auch per Auto und Bundesbahn. Möglichst alle Szenarien und Orte, in bzw. an denen Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen, sollten zum Test beitragen. Das LTE-Netz wurde noch nicht in den Test einbezogen, da es noch nicht ausreichend ausgebaut ist, als dass man repräsentative Aussagen treffen könnte.

Die Telekom konnte sich mit einer Gesamtnote von 2,2 für Telefonie und mobiles Internet den ersten Platz sichern. Allerdings hatte der Konzern Kritik einzustecken, was die Telefonie im Zug anbelangt. Telefónica O2 überzeugte in diesem Teilbereich mehr. Insgesamt folgten Vodafone auf Platz 2, der dritte Rang ging an Telefónica O2 und Vierter wurde E-Plus. Es zeigte sich: Bei allen Netz-Providern hat beispielsweise die Zahl an Schwierigkeiten bei der Telefonie im Zug zugenommen, hier insbesondere in der Regionalbahn. Bei Vodafone zeigten sich mangelnde Sprachqualität während des Telefonierens sowie lokale Überlastungen des Netzes.


(Quelle: www.chip.de)

(Bild: © Petair - fotolia.com)

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