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01.08.2012

FDA: In Tabletten integrierte Chips!


Die US-Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung FDA hat in Pillen integrierte Kontroll-Chips abgesegnet.

Ärzte und Pflegepersonal sollen auf diese Weise zuverlässig nachverfolgen können, ob Patienten ihre Medikation entsprechend den Vorgaben zu sich nehmen. Die Technologie zielt auf Präparate ab, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden müssen. Dies kann u.a. bei der Behandlung chronischer Krankheiten der Fall sein. Mit den Ausmaßen eines Sandkorns ist der Chip für den "Anwender" bzw. Einnehmenden wohl kaum zu bemerken. Er setzt sich aus Kupfer und Magnesium zusammen und sendet ein Signal aus, sobald er in Kontakt mit Magensäften kommt.

Dieses Signal wird anschließend von einem Pflaster empfangen und kann an Ärzte oder Krankenpfleger weitergesendet werden. Hierfür, so betont Hersteller Proteus, sei allerdings das Einverständnis des Patienten Voraussetzung. Über das Pflaster können darüber hinaus Werte zu Herzschlag, Schlaf und Bewegung aufgezeichnet werden. Bisher gestattet die FDA (Food and Drug Administration) lediglich den Einsatz des Chips in Verbindung mit Placebos, Proteus geht allerdings von einer baldigen Zulassung für herkömmliche Medikamente aus. Das Zulassungsverfahren in Europa soll sich im gleichen Stadium befinden.


(Quelle: www.golem.de)

(Bild: © arahan - fotolia.com)

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