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18.07.2012

Deutsche PC-Kenntnisse mittelmäßig?


Belegte Deutschland 2008 EU-weit mit den PC-Kenntnissen der Bundesbürger Rang 4, reicht es 2011 nur noch für Platz 10.

Dies geht aus einer Studie des BITKOM hervor, die auf Daten der europäischen Statistik-Behörde Eurostat beruht. Während 2008 noch 60 Prozent der Deutschen mittlere bis gute Computer-Fähigkeiten bewiesen, fiel der Anteil der PC-Bewanderten 2011 leicht auf 58 Prozent. Dennoch überholten zwischenzeitlich andere EU-Staaten die Zahl Computer-kompetenter Bundesbürger so deutlich, dass die Bundesrepublik auf Platz 10 in der EU abrutschte. Spitzenreiter sind Island mit 77 Prozent und Luxemburg mit 75 Prozent.

Insgesamt besitzen in der EU im Schnitt 52 Prozent der Einwohner mittleres bis gutes Wissen in Sachen Computer. Dieser Wert hat seit 2008 immerhin um 5 Prozent zulegen können. Die schwierigste Hürde des IT-Branchenwachstums ist und bleibt der andauernde Mangel an Fachkräften. Zwar wollten 54 Prozent der Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen, allerdings klagten 63 Prozent, dass für die offenen Stellen kein passendes Personal zur Wahl stünde. Nach Angaben des BITKOM sind in Deutschland derzeit gut 38.000 Stellen offen, die nicht bzw. nur schwer zu besetzen seien.

Der BITKOM ruft dazu auf, potentielle Nachwuchskräfte aktiver für Technik und IT sowie die damit verbundenen Themen und Ausbildungen bzw. Studiengänge zu begeistern. Der Branchenverband regt zudem an, in der Sekundarstufe II Informatik als Pflichtfach zu etablieren, um auf diese Weise Absolventen- und Azubizahlen im Technologie-Bereich zu erhöhen.


(Quelle: www.bitkom.org)

(Bild: © britta60 - fotolia.com)

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