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16.03.2012

Google: Kampf gegen schlechte Anzeigen!


2011 hat Google über 130 Mio. betrügerische Anzeigen gelöscht, sodass sich die Zahl der schlechten Anzeigen im Vergleich zum Vorjahr halbiert habe.

Es sei entscheidend, dass Internet-User Google-Anzeigen Vertrauen schenken könnten, da Online-Werbung einer der wichtigsten wirtschaftlichen Aspekte des Internets sei. Da Kriminelle stets neue Möglichkeiten entwickelten, Online-Dienste und Anzeigen für ihre Machenschaften einzusetzen, wolle Google der Verbreitung von Fälschungen, Mal- und Spyware entgegenwirken.

Google verhindert die meisten schlechten Anzeigen bereits vorab, indem verlinkte Seiten gescannt und die Überwachung bezüglich prekärer Schlüsselbegriffe und expliziter Sucheingaben nach Plagiaten ausgebaut werden. Entsprechend habe man 2011 allein 150.000 Nutzerkonten von Fälschungs-Anbietern gesperrt. Um zu ermitteln, ob eine bestimmte Anzeige gegen Richtlinien verstößt, kommen ausgefeilte Risikomodelle zum Einsatz.

Der Aufwand wird auch in Googles eigenem Interesse betrieben, nachdem der Suchriese 2011 gut 500 Mio. US-Dollar an amerikanische Behörden bezahlen musste, damit ein (Rechts-)Streit betreffs illegaler Anzeigen zum Vertrieb von Medikamenten abgewendet werden konnte. Damals hatte Google auch angekündigt, den Ausbau seiner Maßnahmen gegen Online-Werbebetrug auszuweiten. Insgesamt hatte Google über Werbeanzeigen im 4. Quartal 2011 96 Prozent seiner Nettoeinnahmen allein über das Anzeigengeschäft erwirtschaftet.


(Quelle: www.zdnet.de)

(Bild: © cirquedesprit - fotolia.com)

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