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15.03.2012

Internet-User machen falsche Angaben!


Aus einer Umfrage des Branchenverbandes BITKOM geht hervor, dass gut ein Drittel der Internet-Nutzer bereits einmal online absichtlich falsche Angaben zur Person gemacht haben.

Der Grund dafür liege in dem Versuch, die eigene Privatsphäre so gut wie möglich zu schützen. Soblad für einen Online-Dienst allzu viele persönliche Daten für Registrierungen etc. verlangt würden, griffen die Nutzer zur Falschangabe. BITKOMs Präsident Kempf sieht in diesem Verhalten eine Abwehrreaktion. Die Nutzer hätten das Gefühl, die Websitebetreiber oder Dienstanbieter wollten mehr über sie erfahren, als für die Inanspruchnahme des Dienstes erforderlich ist.

Dadurch werde unnötiger Datenmüll produziert. Dementsprechend sollten nur solche Daten erhoben werden, die tatsächlich für die jeweilige Leistung direkt relevant sind. Die Nutzer ruft Kempf auf, nicht jedes „weiße Feld“ auszufüllen, und sich sorgfältig zu überlegen, wem welche Daten anvertraut werden.

Wie die Studie zeigt, schwindelten unter den 14- bis 29-Jährigen 44 Prozent son einmal, während nur 25 Prozent der über 65-Jährigen die Unwahrheit sagten. Die meisten falschen Eingaben würden von Usern in sozialen Netzwerken und auf Internetforen mit 13 bzw. 11 Prozent vorgenommen. Partnerbörsen (5 Prozent) und Formulare (3 Prozent) würden jedoch recht aufrichtig ausgefüllt. Entsprechendes gilt auch für E-Mail-Anbieter (2 Prozent) und – wohl naturgemäß – für Online-Einkäufe, wo lediglich 1 Prozent angab, falsche Daten weitergegeben zu haben.


(Quelle: www.it-times.de)

(Bild: © MAK - fotolia.com)

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