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21.02.2012

Google: Auch Internet Explorer ausgetrickst!


Neben der Sperre gegen Cookies von Drittanbietern im Safari-Browser hat sich Google auch an den Cookie-Einstellungen im Internet Explorer vorbeigemogelt.

Entsprechend wird der P3P-Privatsphäreschutz unterwandert. P3P (Platform for Privacy Preferences Project) dient der Kontrolle darüber, wie auf einer Website mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Im Internet Explorer verhindert die Cookie-Verwaltung, dass Cookies von externen Seiten Dritter, die kein P3P Policy Statement an den Browser senden, eingesetzt werden können. Google umgeht diese Barriere geschickt, indem es seine Cookies als solche mit undefinierter Policy tarnt. Hierfür genügt der Hinweis „P3P: CP=‘‘This is not a P3P policy!“ samt Link zu Google.

Browser wie der Internet Explorer, die sich nach P3P-Spezifikation richten, lassen Googles Cookies folglich zu, da sie diese nicht als Tracking-Cookies wahrnehmen, auch wenn der menschliche Benutzer durch bloßes Lesen misstrauisch werden kann. Microsoft rät daher zum Download einer Tracking-Schutzliste, mit der verhindert wird, dass Cookies an Google gesendet werden. Zudem denkt Microsoft über zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nach, u.a. auch darüber, Cookies ohne definierte P3P-Policy prinzipiell nicht zuzulassen. Google hingegen bezeichnete in einer Mail an The Verge Microsofts Cookie-Technik im Internet Explorer als überholt und nicht mehr brauchbar.



(Quelle: www.heise.de)

(Bild: © samantha grandy - fotolia.com)

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