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Fabrik der Zukunft in New York
24.10.2012

Fabrik der Zukunft in New YorkIn New York wurde die „Factory of the Future“ (Fabrik der Zukunft) eingeweiht. In der Fabrik, die Shapeways betreibt, wird statt an Fließbändern mit 3D-Druckern produziert.
Auch, wenn es für manche immer noch sehr science-fiction-mäßig anmutet: Drucker können dreidimensionale Objekte herstellen. Schnitzel (wir berichteten im Juli), Bikinis oder Figuren werden aus verschiedenen Werkstoffen wie Kunststoff oder Metall „gedruckt“. Ja, es hört sich komisch an, aber in New York wurde jetzt eine komplette Firma eingeweiht, die ausschließlich mit 3D-Druckern arbeitet.

Shapeways, ein 3D-Druckunternehmen, richtet in New York momentan eine Produktionsstätte ein. Hier können Objekte, die von Kunden am Computer produziert werden, von 3D-Druckern aufgebaut werden. Michael Bloomberg, New Yorks Bürgermeister, ließ sich die Einweihung der Factory of Future nicht entgehen. Er schnitt das symbolische Band bei der Zeremonie durch – selbstverständlich mit einer Schere aus dem 3D-Drucker.

Die Schere sei einige Tage zuvor aus Kunststoff angefertigt worden, sagte Shapeways-Mitarbeiterin Carine Carmy dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review. Obwohl sie aus Kunststoff und nicht aus Metall gewesen sei, sei sie scharf genug, um damit Papier durchzuschneiden.

Die Zukunftsfabrik befindet sich im Stadtteil Long Island City und bietet in Zukunft mit einer Fläche von über 2.300 Quadratmetern genug Platz für die 30 bis 50 3D-Drucker. Diese sind speziell für den Einsatz in der Industrie gedacht und können teilweise bis zu 1.000 Objekte pro Tag produzieren. Pro Jahr sollen in der Fabrik drei bis fünf Millionen Werkstücke gefertigt werden. Momentan ist die Fabrik allerdings noch leer, was sich hoffentlich bis zur geplanten Eröffnung im Januar 2013 ändern wird.

Dann sollen die Geräte mit verschiedenen Verfahren loslegen. Einige Drucker sollen Objekte aus Nylon per selektivem Laser intern aufbauen. Bei diesem Verfahren werden räumliche Strukturen durch Sintern aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff hergestellt. Andere Geräte stellen Werkstücke aus Acrylharz her, das unter ultraviolettem Licht ausgehärtet wird. Später soll es auch Drucker geben, die Gipspulver zu farbigem Sandstein verkleben.

Shapeways ist ein niederländisches 3D-Druckunternehmen und ein Ableger des Lifestyle Incubators von Phillips. Das Unternehmen ist 2010 nach New York umgezogen.

Quelle: golem.de
Bild: © WavebreakMediaMicro - Fotolia.com






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