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10.11.2014

Im Urlaub mit Tui telefonieren


Tui möchte Mobilfunkanbieter für Reisende werden. So sollen sich Urlauber die teuren Roaminggebühren sparen.

Der Reiseanbieter Tui will mit seinem neuen Mobilfunkangebot zum Mobilfunkanbieter für seine Kunden werden. Mit Tui Connect sollen Reisende sich die Gebühren für Internet und Telefonie im Ausland sparen und im besten Fall vor Ort weitere Angebote von Tui buchen.

Wie die Zeitung Die Welt berichtet, plant Tui in Zusammenarbeit mit Telefónica Deutschland, SIM-Karten für Reisende anzubieten. Mit diesen sollen keine teuren Roaminggebühren anfallen, wenn der Kunde telefoniert, Nachrichten verschickt oder das mobile Internet nutzt. Aktuell gibt es bereits den Tui Surfstick mit einer SIM-Karte, die in 14 Ländern funktioniert. Für sieben Tage Internetnutzung im Ausland zahlt man allerdings knapp 15 Euro, inbegriffen sind nur 200 Megabyte.

In allen Verkaufsstellen von Tui – also neben Reisebros auch Hotels – soll die SIM-Karte zu haben sein. Auch im Flugzeug sollen sie verkauft werden. Bisher sind noch keine Preise bekannt, doch das Prepaid-Angebot soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Vorerst wird der Service aber nur in der EU funktionieren, soll aber laut der Welt auch bald für andere Länder verfügbar sein.

Der Geschäftsführer von Tui Connect, Kai Czeschlik, erklärt: „Die mobile Kommunikation ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Reiseerlebnisses. Die Kosten für das International Roaming sind dabei ein großer Unsicherheitsfaktor in der Wahrnehmung unserer Kunden. TUI Connect bietet künftig die Möglichkeit, das Tablet und das Smartphone im Ausland ähnlich wie zuhause nutzen zu können.“

Ganz uneigennützig ist das Angebot von Tui natürlich nicht. Der Reiseveranstalter will seinen Service dazu nutzen, den Kunden weitere Angebote vor Ort zu machen. Sie sollen beispielsweise Ausflüge oder Veranstaltungen buchen können. Wer der App den Zugriff auf seinen Standort über das Smartphone erlaubt, soll auch Informationen zum Wetter oder zum Urlaubsort selbst erhalten.

Quelle: www.golem.de
Bild: © kurhan - Shutterstock.com

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