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05.03.2014

iTunes will exklusiver werden


Die Downloadverkäufe gehen zurück. Jetzt fordert Apple die Musikfirmen dazu auf, Alben und Singles exklusiv zur Verfügung zu stellen.

Apple hat sich eine Strategie gegen die zurückgehenden Download-Verkaufszahlen ausgedacht. Der Konzern wünscht sich von der Musikindustrie, dass Alben und Singles künftig nicht gleich für Streaming-Dienste freigegeben werden sollen. Im Klartext: Der iTunes Music Store soll den Kunden exklusive Inhalte bieten können.

Robert Kondrk, Apple-Manager und zuständig für den iTunes Music Store, übt laut der Branchenzeitung Billboard ordentlich Druck auf die Plattenlabels aus. Streamingdienste wie Spotify oder auch das Video-Portal YouTube werden immer beliebter, was zu einem Rückgang der Downloadzahlen führt. Wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen SoundScan berichtet, fielen in den USA allein 2013 die Download-Verkäufe um 5,7 Prozent von 1,34 Milliarden auf 1,26 Milliarden.

Dass das System funktioniert, hat Apple bereits bewiesen: Das letzte Album der Sängerin Beyoncé wurde mit einem Videopaket vorerst nur bei iTunes angeboten und erreicht daraufhin Rekordverkaufszahlen. Innerhalb der ersten drei Tage gaben fast 830.000 Nutzer 15 Euro für das Download-Paket aus.

Zwar fordert der Manager Kondrk nicht, dass grundsätzlich alle Alben und Singles nur auf iTunes erscheinen müssen. Doch er hält es für sehr wichtig, dass die Inhalte nicht gleich auf Streaming-Plattformen zu finden sind.


Quelle: www.heise.de
Bild: © Ingae - Fotolia.com

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