Deutschland: Profil von Ralf Höhfeld aus Ratingen, Projektmanager, Projektleiter, Projekt-Controller, Interim-Manager, Kaufmännischer Leiter, Planer | IT Freiberufler, Selbständige, Unternehmens-Profile
Ralf Höhfeld, Projektmanager, Projektleiter, Projekt-Controller, Interim-Manager, Kaufmännischer Leiter, Planer
Ralf Höhfeld
RB BUSCON Ltd.
Projektmanager, Projektleiter, Projekt-Controller, Interim-Manager, Kaufmännischer Leiter, Planer
40878 Ratingen
verfügbar
Stunden-/Tagessatz:
k.A.
Letztes Update: 04.03.2010 18:09
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Sprachkenntnisse
deutsch (Muttersprache)englisch (gut)
Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen:
Mehr als 10 Jahre Erfahrung als Projektleiter. Bei den IT-Projekten, die ich geleitet habe, handelte es sich sowohl um die Entwicklung von Anwendungssystemen oder Roll-Out-Projekte, als auch um den Aufbau von Qualitätssicherungsmaßnahmen, Testverfahren oder der Projektinitialisierung zur Einführung von CMMI. Dabei handelte es sich meist um Aufträge die nach Time&Material abgerechnet wurden. Diverse Projekte wurden jedoch auch zu einem Festpreis vergeben und entsprechend abgewickelt.
Zusätzlich zu der Leitung von IT-Projekten verfüge ich über Erfahrungen beim Management von organisatorischen und strategischen Projekten. So z.B. durch die Umstellung der Buchhaltung eines IT-Dienstleisters auf DATEV. Als strategisches Projekt wurde von mir die vorbereitende Planung zur Gründung einer IT-Unternehmensberatung (AG)durchgeführt und entsprechend umgesetzt.
Parallel zu den Erfahrungen als Projektleiter habe ich mehr als sechs Jahre Linienverantwortung getragen.
Darüberhianus habe ich eine zweijährige Fortbildung zum Coach gemacht, weshalb ich ein deutlich besseres Verständnis der zwischenmenschlichen Beziehungen habe. Dadurch kann ich u.a. die Problematiken im Umfeld des Change-Managements besser auffangen. Zudem vermittelte mir die Ausbildung ein Instrumentarium, um in Konfliktsituationen im zwischenmenschlichen Bereich erfolgreicher vermitteln zu können.
Branchenkenntnisse: Handel, Banken, Versicherungen, Industrie, Automotive, Stahl- und Aluminiumindustrie
Programmierkenntnisse:
o C, C++, COBOL, RPGII, Basic, SQL, Shell-Scripting, REXX
o HDLC, EHLAPPI, TCP/IP, APPC
Betriebssysteme:
o UNIX, AIX, SINIX, LINUX
o OS/2
o Windows 95/97/98, NT, 2000, XP
o OS/390, MVS, VM/VSE
o Nixdorf 8860
o MS-DOS
Toolkenntnisse:
o SQS NewLine, TestDirector, eCATT, ClearQuest,
o MS-Project, PSNext , Primavera, Project Managers Workbench (PMW), Timeline
o ARIS, MS-Visio
o Mercury Dimension, CVS, RCS, PVCS
o Microfocus Workbench, Microsoft Visual C6.0, OS/2 Presentation Manager, Visual Age 3.5, TogetherJ 4.1
o Make, ar, lex, yacc, awk, sed
o Telnet, ftp
Methoden/Kompetenzen:
o Coachingkompetenz
o CMMI
o V-Modell
o UML
o OOA/OOD
o agile Prozesse, Scrum, Xtreme Programming
Office-Anwendungen:
o MS-Word, MS-Excel, MS-Powerpoint, MS-Access, MS-Outlook
o Lotus Notes
o Novell, Groupware
Datenbanken
o MS-Access, Oracle, Informix, SESAM, DB/2, Lotus Notes
Referenzen:
Projektleiter / Projektplaner International Ressource Planning:
Projektleitung bzw. Projektplanung im Bereich des International Ressource Plannings bei einem führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Hütten- und Walzwerktechnik für die Stahl- und Aluminiumindustrie:
- Erstellung und Verfolgung von Projektterminpläne in der Vertriebsphase und in der Abwicklungsphase
- Beschaffung relevanter Projekttermine in Abstimmung mit dem jeweiligen Projektleiter sowie den entsprechenden Fachbereichen
- projektübergreifende Berücksichtigung von Lieferengpässen bei kritischen Materialien
- Feststellung von Planabweichungen; Aufzeigen von Gegenmaßnahmen
- Organisieren und Führen von internen Projektterminbesprechungen
- konzeptionelle Arbeit für die Schaffung einer automatischen Schnittstelle zwischen SAP und PSNext
- Erstellung eines fachlichen Konzeptes (Lastenheft) für eine technische Schnittstelle zwischen SAP und PSNext, inklusive Abstimmung mit den Fach- und IT-Bereichen, sowie dem Zulieferer; Aufbau eines Abnahmekonzeptes zur Produktivsetzung der Schnittstelle inklusive der Erarbeitung geeigneter Testfälle zum Abnahmetest
Projekt-Controlling:
Betreuung und Coaching von technischen Projektleitern (Konstrukteuren) bei einem Automobilhersteller in Fragen des Projektmanagements.
Mit geeigneten Prozessen und Methoden werden mehr technisch orientierte Projektleiter bei der Entwicklung von Steuergeräten unterstützt. Hierzu wird das methodische Vorgehen im Bereich des Projektmanagements vermittelt und deren Umsetzung verfolgt. Bei den verwendeten Methoden handelt es sich z.B. um die Erstellung und Verfolgung von Meilensteintrendanalysen, Fehlermanagementverfahren, Fehlerabbauraten, Aktivitätenverfolgungen, etc. Über wöchentliche und monatliche Berichterstattung an das Management werden neutrale Einschätzungen des Projektstatus bzw. der zu erwartenden Entwicklung innerhalb der sowohl mechanischen, als auch softwaretechnischen Projekte abgegeben. Durch entsprechende Zusammenarbeit mit einem Team, das zur Zeit Automotive SPICE für den gesamten Elektronik-Entwicklungsbereich einführt, werden die genutzten Prozesse entsprechend für SPICE angepasst und somit harmonisiert.
IT-Projektmanagement:
Steuerung mehrerer paralleler IT-Projekte bei einem Telekommunikationsanbieter sowie Mitarbeit bei der Erarbeitung und Integration der Methoden zur Abwicklung der IT-Prozesse.
Im Bereich der Applikationssteuerung wurden als Bindeglied zwischen den Fachabteilungen und der IT alle Anforderungen, von kleinen CRs bis zur Entwicklung neuer Systeme, an die IT gesammelt und koordiniert. Auf Basis der definierten IT-Prozesse wurden die Anforderungen aufgenommen und spezifiziert, und in drei Stufen zu produktiven Systemen aufgebaut. Jeweils nach Anforderungsanalyse, Lastenheft- und Pflichtenhefterstellung wurde nach kaufmännischen und betrieblichen Gesichtspunkten in einem Change Advisory Board darüber entschieden, ob Projekte fortgeführt wurden oder nicht.
Auszug der Projekte:
Aufbau eines Rechnungsprüfungssystem, in dem elektronisch übermittelte Rechnungen mit monatlich ca. 180.000 Positionen, plausibilisiert, freigegeben oder gfs. automatisch reklamiert werden.
Automatische Übernahme der Aufträge eines externen Kundenportals in das Order Entry System des Unternehmens.
Erweiterung eines InHouse-Ticketsystems mit der Funktion eines Sperrvermerks, der das Schließen von Tickets erst nach Bereinigung z.B. temporärer Workarounds erlaubt.
Automatische Versorgung der Server-Systeme für Acces-Boxen mit Provisionierungsdaten in Abhängigkeit gemieteter Produkte.
Internal Manager (Kaufmännischer Leiter):
Bei einem IT-Dienstleistungsunternehmen wurden von mir die internen Strukturen und Prozesse grundlegend neu organisiert, nachdem zuvor die internen Strukturen dynamisch aber unorganisiert gewachsen waren. Dies diente der Vorbereitung, um im nächsten sowohl organisch, als auch anorganisch stark zu expandieren.
Im Einzelnen wurden die nachfolgenden internen Projekte durchgeführt:
• Bildung einer Struktur mit der Definition einzelner Aufgabengebiete und Funktions- bzw. Stellenbeschreibungen
• Überarbeitung bzw. Aufbau der notwendigen administrativen Prozesse
• Aufbau eines Provisionierungsmodells für vertriebliche und administrative Mitarbeiter
• Aufbau einer Unternehmensplanung auf Jahres- und Quartalsbasis in Bezug auf Umsätze, Kosten, Erträge und
Gehälter
• Umstellung der internen Buchhaltung von AccountView auf DATEV
• Aufbau einer Kostenstellenrechnung mit DATEV
Projektplanung und -controlling:
Bei einem großen Hersteller für Mobiltelefone waren im Rahmen der Entwicklung einer neuen Produktplattform eine Planung des Programms, sowie das nachgelagerte Controlling der Projekte durchzuführen. Hierbei waren alle beteiligten Bereiche wie Softwareentwicklung, Hardwareentwicklung und 3rd-Partiy-Lieferungen zu berücksichtigen, sowie entsprechende Planungen für die Zulieferung mehrerer Mobilfunkanbieter mit verschiedenen Produkten, basierend auf der neu zu entwickelnden Plattform vorzusehen.
Gleichzeitig wurde die Softwareentwicklung vom bisherigen, klassischen Wasserfallmodel auf agile Entwicklung u.a. mit Scrum umgestellt. Hierfür waren entsprechende Konzepte zur Umsetzung der geänderten Vorgehensweise in die Planung, z.B. bei den Sprints, zu entwickeln.
Die Projektsprache war englisch; d.h. sämtliche Dokumentation und Emails wurden in englisch verfasst, sowie 50% der täglichen Kommunikation fand in englisch statt.
Software Process Improvement Projekt :
Zur Definition gesicherter Software-Entwicklungsprozesse wurde bei einem großen deutschen Logistiker ein Software-Process-Improvement Projekt initiiert, in dessen Verlauf u.a. die Prozesse derart definiert und implementiert werden sollten, dass sie den Anforderungen des Reifegradmodels Capability Maturity Model Integration (CMMI) des Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University in Pittsburgh genügen. Am Ende des Projektes war für das 2. Halbjahr 2006 die Level-2-Zertifizierung vorgesehen.
Nachdem die entsprechende Vorgehensweise zur Erarbeitung der Prozesse mit Hilfe der beteiligten Fachabteilung definiert und eine entsprechende Planung zur Umsetzung der neuen Prozesse vorgenommen worden war, wurde das Projekt mit Jahresbeginn 2005 in die operative Umsetzung gestartet, jedoch kurz darauf gestoppt.
Aufbau eines Testmanagement im Rahmen eines SAP Retail-Systems bei einem großen deutschen Logistiker:
Zur deutlichen Steigerung der Effizienz bei Testabnahme neuer Releasestände und Versionen eines Retail-Systems für die Produktion, wurde ein Testmanagement aufgebaut, indem klare Testverfahren mit entsprechenden Testplänen zur Abwicklung von Funktions-, Integrations- und Abnahmetests erarbeitet wurden.
Hierbei wurde zunächst in einem Softwareauswahlprozess das geeignete Testtool eruiert. Zur Auswahl standen dabei mehrere Tools unterschiedlicher Hersteller. Insbesondere der TestDirector der Firma Mercury Interactive, sowie das Produkt NewLine von SQS.
Bei dem Aufbau der zugrunde liegenden Testfälle wurde auf ein hohes Maß von Wiederverwendbarkeit geachtet. Soweit möglich wurden bereits im ersten Schritt automatische Testverfahren integriert, so dass insbesondere bei der Durchführung von Regressiontests eine hohe Kostenersparnis innerhalb kürzester Zeit realisierbar war.
Unterstützt wurde das Testverfahren durch die Einrichtung eines Fehlertracking-Prozesses, der Tool-gestützt im Projekt etabliert wurde.
Qualitätsmanagement im Rahmen der Einführung eines SAP Retail-Systems bei einem großen deutschen Logistiker:
Im Rahmen eines Einführungsprojektes für SAP Retail bei einem großen deutschen Logistiker bestand die Aufgabe mit einer pragmatischen Vorgehensweise sowohl ein Qualitätsmanagement aufzubauen, als auch die operative Qualitätssicherung durchzuführen.
Zunächst wurde im Rahmen eines rudimentären Konfigurationsmanagements zur strukturierten Verwaltung der erzeugten Projektergebnisse eine Serverstruktur aufgebaut, die den Erfordernissen eines Projektes mit mehreren Teilprojekten Rechnung trägt. Bereits hier erfolgte eine starke Anlehnung an das Vorgehensmodell des Kunden, das als Ergebnis des Tailoring des V-Modells (VM 97) genutzt wurde. Zur Festlegung strukturierter Verfahren und Sicherstellung gesteuerter Prozesse wurden QS-Prozesse definiert, die eine klare Vorgehensweise für die Interaktionen innerhalb der Projektphasen regelten, sowie die Phasenübergänge sauber aufzeigten. Des weiteren wurden Programmierrichtlinien und Namenskonventionen erarbeitet und eingeführt.
Ein wichtiger Faktor war die Betreuung und Unterstützung der Wirtschaftprüfer, die während der Erstellung eines projektbegleitenden Testates eine intensive Prüfung der Vorgehensweisen und Verfahren im Projekt durchgeführt haben. Die Schwierigkeit bestand darin, die Maximalforderungen der Wirtschaftsprüfer aus Sicht einer GoB-konformen Vorgehensweise mit der eher pragmatischen Vorgehensweise im Projekt in Einklang zu bringen.
Aufgrund der fachlichen Kenntnisse im Bereich der Warenwirtschaft gehörte, neben der Kontrolle diverser Ergebnisdokumente, ferner auch die fachliche Prüfung der Konzeptpapiere (Blueprint Dokumente), sowie der abschließende Check des Organisationskonzeptes zum Aufgabengebiet.
Projektleitung bei der Entwicklung eines Middlewareproduktes:
Für die Idee ein Middleware-Connectivity-Produkt zu entwickeln war es erforderlich, ein aussagekräftiges Anforderungspapier im Rahmen einer Projektanalyse zu entwickeln.
In weiteren Schritten musste mittels entsprechender Evaluierungen die Softwareentwicklungsumgebung (SEU) festgelegt werden. Die Programmiersprache und die Tools wurden u.a. danach ausgewählt, dass damit eine ausgereifte Qualität erlangt werden kann, als auch ein Produkt entwickelt wird, das später einen hohen Grad an Wartungsfreundlichkeit und Erweiterbarkeit aufweist.
Des weiteren musste die Entwicklung eines technischen Designs, des Systemdesign und der Modulstruktur für das zu erstellende Produkt koordiniert und begleitet werden.
Dies alles wurde an Hand der zuvor entwickelten Prozessdefinition für Softwareentwicklung vollzogen, bzw. an einigen Stellen die Definitionen selber aufgrund der gemachten Erfahrungen verbessert und weiterentwickelt.
Projektleitung bei der Erstellung eines Java-basierten Stammdatenverwaltungssystems für ein international tätiges Handelsunternehmen:
In einer vorgelagerten Spezifikationsphase hatte der Kunde, ein international tätiges Handelsunternehmen, die fachlichen Anforderungen zur Neukonzeption der Produktverwaltung und zum Aufbau eines Warenwirtschaftsstammes zusammengetragen und daraus ein Fachkonzept erarbeiten lassen.
Auf dieser Basis bestand die Aufgabe darin, eine detailliertere fachliche Analyse vorzunehmen und eine entsprechende technische Konzeption einer dreischichtigen Architektur zu erarbeiten. Im Anschluss daran sollte die Implementierung mit einem browser-basiertem Internet-Client, einem Java-Server-Prozess und einer Datenverwaltung auf Grundlage einer DB2/AS400-Datenbank erfolgen.
Die objektorientierte Analyse und Design wurde mittels UML durchgeführt.
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Koordination der Aufwandsschätzung als Basis für die Angebotserstellung
• Unterstützung bei der Ausarbeitung des Angebotes
• Steuerung und Koordination des gesamten Projektteams von 12 Mitarbeitern
• Aufbau der erforderlichen Meilenstein-, Aufgaben- und Ressourcenplanung inklusive der zugehörigen Fortschritts-
und Budgetkontrolle
• Aufbau eines Reportingverfahrens an den aus Kunde und Auftragsnehmer paritätisch besetzten
Lenkungsausschuss des Projektes
Leitung des Realisierungsteams bei der Entwicklung eines Schadenersterfassungsportals für das Call Center eines großen deutschen Versicherungskonzerns:
Die Aufgabenstellung beinhaltete als Ablösung des existierenden Altsystems, das auf 3270-Technologie basierte, die komplette Neuentwicklung des Leistungs- und Schadenssystems. Die Anbindung des Call Centers erfolgte mittels Int*net-Technologie, indem ein Browser-fähiger Client mit 100% pure Java entwickelt wurde. Zudem musste das System den Zugriff auf bestehende Legacy-Anwendungen des Versicherers erlauben und eine Workflow-Komponente auf Basis Lotus Notes integrieren.
Innerhalb der 3-Schichten-Architektur wurde auch die Mittelschicht, der Applikationsserver, in Java entwickelt. Als Verteilungstechnologie wurde RMI eingesetzt, nachdem eine reine EJB-Lösung als nicht performant genug in der gegebenen Umgebung erkannt wurde.
Nach Evaluierung der Softwareentwicklungsumgebung, der geeigneten Int*net-Verteilungstechnologie und der besten Verfahren zur Integration des Host-Umfeldes bestand die Aufgabe aus der Erarbeitung eines DV-technischen Feinkonzeptes und der Realisierung der produktionsfähigen Anwendung.
Hierbei wurde in zwei großen Phasen mit der ersten Version zunächst eine Grundfunktionalität in Produktion gebracht, um dann parallel zum produktiven Betrieb in der zweiten Phase das System fachlich stark zu erweitern und endgültig fertig zu stellen.
Bei der Weiterentwicklung des Systems auf Basis der bereits produktiven Version, galt es parallel zur Neuentwicklung eine Pflege und Wartung der ersten Version sicherzustellen. U.a. wurde die Anforderung umgesetzt, den Anwendern definierte Releasestände mit Korrekturen und Fehlerbehebungen zwischenzeitlich zur Verfügung zu stellen, ohne die Weiterentwicklung der zweiten Version zu gefährden.
Vorrangige Kriterien für die Realisierung waren Performanz und Ausfallsicherheit.
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Steuerung des Realisierungsteams von insgesamt 32 Mitarbeitern
• Koordination zu den Schnittstellen der vorgelagerten fachlichen Design- und Analysegruppe zum einen und
• den nachgelagerten Teams für System- und Abnahmetest zum anderen
• Koordination der eigenen internen Subteams für
o das technische Design,
o die Entwicklung und
o den Integrationstest
• Aufbau der erforderlichen Meilenstein-, Aufgaben- und Ressourcenplanung inklusive der zugehörigen Fortschritts-
und Budgetkontrolle
• Abgleich der geforderten fachlichen Anforderungen gegen das vorhandene Budget und den gesteckten Zeitrahmen
Leitung bei der Erstellung funktionaler Spezifikationen und eines detaillierten technischen Designs für den Request Manager einer großen Security-Anwendung :
SAM (Security Administration Manager) ist ein Eigenprodukt der Schumann AG gewesen und fasst mit dem ‘Single Point of Administration and Control‘ aus Sicht des Administrators die unterschiedlichen Sicherheitssysteme in einem heterogenen DV-Umfeld des Unternehmens zusammen.
Mit dem Request Manager wurde das Produkt um ein automatisches Antragsverfahren erweitert, das den Prozess der Beantragung von Berechtigungen (Antragstellung) unternehmensweit vereinheitlicht und weitestgehend automatisiert. Mit vordefinierten Rollen, Formularen und Freitexten wird für alle Systeme, in denen Berechtigungen vergeben werden, ein durchgängiges und einheitliches Verfahren implementiert (Security Workflow).
Der Request Manager wurde als Client/Server Lösung mit einem Windows 95/NT Client und einem MVS/DB2-basierenden Server entwickelt.
Projektleitung bei dem Rollout einer neuen Hard- und Softwareplattform für einen großen deutschen Versicherungskonzern:
Bei einem großen deutschen Versicherungskonzern bestand die Aufgabe den Rollout einer neuen Hardwareplattform in alle bundesdeutschen Regionalzentren und Agenturen in einem engen Zeitkorridor zu koordinieren.
Gleichzeitig mit der neuen Hardwareplattform mussten alle Systeme auch mit einer einheitlichen Softwareausstattung versehen werden. Dabei mussten differenzierte Ausstattungsanforderungen an die Systemkonfigurationen für Server-Systeme und Client-Systeme mit unterschiedlichen Arbeitsplatzcharakteristiken berücksichtigt werden. Ziel war es, alle Installationen und Konfigurationen just in time zur Auslieferung vorzunehmen und die Systeme bei der Anlieferung vor Ort nur noch am Arbeitsplatz aufzustellen und eine direkte Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
Bei der Gesamtprojektkoordination bestand somit u.a. die Notwendigkeit alle betroffenen Teilprojekte auf einen einheitlichen Zeitplan zusammenzuführen.
In den einzelnen Teilprojekten waren u.a. folgende Herausforderungen zu lösen:
• Rechtzeitige Fertigstellung notwendiger infrastrukturellen Gebäudeanpassungen vor Ort
• Termingerechte Bereitstellung der erforderlichen Systeme sowohl hardwareseitig, als auch mit der korrekten
Systemkonfiguration
• Koordination der zeitnahen Bereitstellung logistischer Kapazitäten zur Sicherstellung der termingerechten Lieferung
der neuen Systeme, sowie der Rückführung der Altsysteme in ein Zentrallager
• Erarbeitung eines Konzeptes zur Etikettierung der Lieferungen innerhalb der logistischen Abwicklung
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Koordination und Überwachung der Teilprojekte
• Zusammenführen der Teilprojekte zu einem gemeinsamen Zeit- und Terminplan
• Punktuelle Überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung, insbesondere in der Startphase, vor Ort
• Erstellung und Präsentation von periodischen Statusberichten an den Lenkungsausschuss unter Beteiligung des
Konzernvorstandes
• Berichte an bzw. Abstimmung mit der Geschäftsführung der beauftragenden Gesellschaft
Portierung eines Warenwirtschafts-Systems von Nixdorf 8860 auf IBM AIX:
Projektleitung, sowie fachliche Mitarbeit, bei der Portierung eines Warenwirtschafts-Systems von einer Nixdorf 8860 auf ein IBM AIX-System.
Dabei wurde das in COBOL geschriebene System mit Hilfe selbsterstellter, UNIX basierender Analyse- und Konvertierungstools automatisch umgestellt und lediglich ca. 5% des Programmcodes manuell angepasst.
Projektleitung bei der kundenspezifischen Anpassung eines Warenwirtschafts-Systems:
Projektleitung bei der Anpassung eines Warenwirtschafts-Systems eines großen deutschen DV-Herstellers an die kundenspezifischen Belange eines Schweizer Handelskonzerns.
Die Übernahme der Projektleitung erfolgte zu einem kritischen Zeitpunkt, da bereits die Realisierungsphase angelaufen war und erkannt wurde, dass in Analyse und Design nicht sorgfältig genug gearbeitet worden war. Dadurch entstanden massive Differenzen bei der Interpretation der erstellten Beschreibungen, insbesondere bei der Definition berechtigter bzw. unberechtigter Change Requests. Hauptaufgabe war es also, den entstandenen Schaden so weit wie möglich einzugrenzen und gleichzeitig die berechtigten Forderungen des Kunden zu seiner Zufriedenheit zu erfüllen.
Neben der reinen Stammdatenverwaltung bestand das System aus einem automatischen Datenversorgungssystem, dass über drei Stufen (Hostsystem, Regionalzentrale und Filiale) eine tagesaktuelle datenmäßige Versorgung der einzelnen C&C-Filialmärkte vom Hostsystem der Zentrale über die regionalen Verkaufszentren beinhaltete. Mit Hilfe des gleichen Verfahrens wurden die Abverkaufszahlen auf dem entsprechenden Rückweg jeweils tagesgenau zur Zentrale gemeldet.
Entwicklung im Rahmen einer Kassenanwendung:
Im Rahmen einer Entwicklung einer neuen mehrsprachenfähigen Kassenanwendung für ein großes internationales Handelsunternehmen, bestand die Anforderung den Kassiervorgang und die Ausgabe der zugehörigen Rechnung in getrennten Arbeitsgängen vorzunehmen.
Insbesondere bestand der Bedarf, die Ausgabe der einzelnen Positionen auf der Rechnung nicht in der unsortierten Reihenfolge ihrer Erfassung vorzunehmen, sondern den zeitlich nachgelagerten Ausdruck um eine Sortierung und Kumulierung der Einzelpositionen zu erweitern.
Entwicklung einer „Sortierten Rechnung“ für die Kassenanwendung eines deutschen Großhandelskonzerns.
Die auf OS/2-Servern basierende Kassenanwendung wurde um die Möglichkeit erweitert, die unsortierte Erfassung an einem Kassentisch (à la Supermarkt) im laufenden Betrieb zu sortieren, um am Ende für den Kunden eine sortierte Rechnung zu erstellen.
Aufbau einer Entwicklungsumgebung:
Konzeption und Einführung einer Entwicklungsumgebung mit integrierter Versionsverwaltung für einen großen, international tätigen, Großhandelskonzern.
Diese Umgebung musste speziell zur Versionierung und Entwicklung einer existierenden Kassenanwendung aufgebaut werden, da diese sowohl länderspezifische Abhängigkeiten (Sprache, Steuer, Rabattregelungen, etc.) hatte, als auch aus einzelnen Komponenten bestand und pro Installation baukastenförmig zusammengesetzt wurde.
Projektleitung und Entwicklung eines Dispositionssystems für einen Automobilhersteller:
Projektleitung und Entwicklung eines europaweiten Dispositionssystems für einen Automobilhersteller, das sowohl in mehreren europäischen Ländern verfügbar war, als auch jeweils in den angeschlossenen Lokationen die Informationen über die Warendisposition der anderen beteiligten Länder zur Verfügung stellte.
Hierzu wurde bei diesem System von dem OS/2-Frontend die Daten von drei europaweit verteilten Hostsystemen zusammengetragen und ausgewertet. Mit Hilfe von entwicklungstechnisch aufwendigen Verfahren wurde sichergestellt, dass die unterschiedlichen Antwortzeiten der angeschlossenen Hostsysteme für den Benutzer weitestgehend ausgeglichen wurden.
Einzelne Aufgaben im Rahmen des Projektes
• Projektleitung und Koordination des Entwicklungsteams
• Zeit- und Ressourcenplanung
• Systemanalyse und Konzeption einzelner Komponenten wie z.B.
o Steuerung des Gesamtsystems
o Kommunikationsschnittstelle zwischen den Hostsystemen und der Workstation
o Präsentationsform auf europäischer Ebene
• Entwicklung des Steuermechanismus der gesamten Anwendung
Projektleitung bei der Entwicklung einer POS-Kassen-Applikation:
Zur Anbindung einer neuen Generation von POS-Kassensystemen an ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem für einen Großkonzern mussten Schnittstellen und Kommunikationsverfahren zwischen den Systemen entwickelt werden.
Ein wichtiger Schwerpunkt war dabei sicherzustellen, dass das zu erstellende System später sowohl für Einzelhandelsketten, Großhandelsketten und C&C-Märkten einsetzbar war.
Hauptaufgabe war die Entwicklung der administrativen Funktionen einer Point-of-Sale Abwicklung innerhalb des nachgelagerten Filialwarenwirtschaftssystems mit den Funktionen:
• Geldwirtschaft
• Kassiererverwaltung
• Kassenabrechnung
• Hauptkassenführung
• Wechselkursverwaltung
• geldwirtschaftliche Berichte
• Versorgung des Kassensystems mit Stammdaten und termingesteuerten Preisen
• Konsistenzüberwachung zwischen Filialrechner und Kassensystem
• Übernahme und Verarbeitung der Abverkaufsdaten
• Übernahme und Verarbeitung der geldwirtschaftlichen Daten
Projektleitung und Konzeption zur Übernahme und Abgleich von Stammdaten eines Filialwarenwirtschaftssystems mit zentralen Host-Systemen:
Innerhalb eines mehrschichtigen Filialwarenwirtschaftssystem mussten Verfahren zur Übernahme, Abgleich und Konsistenzsicherung zwischen zentralen Hostsystemen und dezentral, per DFÜ angeschlossenen, UNIX-basierten Filialsystemen konzipiert und realisiert werden.
Folgende Teilaspekte galt es dabei zu lösen:
• Entwicklung eines bedienerlosen, zeitgesteuerten DFÜ-Verfahrens zur Bereitstellung und Weiterverarbeitung der
Daten, einschließlich umfassender Wiederanlaufverfahren
• tabellengesteuerte Übernahme gelieferter Stammdatenänderungen; mit und ohne Dialogvorverarbeitung im
nachgelagerten Filialsystem
• Bearbeitung termingesteuerter Preisänderungen unter Berücksichtigung laufender Verkaufsaktionen
• Anstoß nachgelagerter Prozesse zur Weitergabe aller relevanten Daten an die angeschlossenen Kassensysteme
• Aufbereitung und Bereitstellung von Stammdatenänderungen, Bestell- und Wareneingangsdaten, sowie der
Abverkaufsdaten der Filiale für das Zentralsystem
Zeitliche und räumliche Verfügbarkeit:
Verfügbarkeit: 08.03.2010
Mehr als 10 Jahre Erfahrung als Projektleiter. Bei den IT-Projekten, die ich geleitet habe, handelte es sich sowohl um die Entwicklung von Anwendungssystemen oder Roll-Out-Projekte, als auch um den Aufbau von Qualitätssicherungsmaßnahmen, Testverfahren oder der Projektinitialisierung zur Einführung von CMMI. Dabei handelte es sich meist um Aufträge die nach Time&Material abgerechnet wurden. Diverse Projekte wurden jedoch auch zu einem Festpreis vergeben und entsprechend abgewickelt.
Zusätzlich zu der Leitung von IT-Projekten verfüge ich über Erfahrungen beim Management von organisatorischen und strategischen Projekten. So z.B. durch die Umstellung der Buchhaltung eines IT-Dienstleisters auf DATEV. Als strategisches Projekt wurde von mir die vorbereitende Planung zur Gründung einer IT-Unternehmensberatung (AG)durchgeführt und entsprechend umgesetzt.
Parallel zu den Erfahrungen als Projektleiter habe ich mehr als sechs Jahre Linienverantwortung getragen.
Darüberhianus habe ich eine zweijährige Fortbildung zum Coach gemacht, weshalb ich ein deutlich besseres Verständnis der zwischenmenschlichen Beziehungen habe. Dadurch kann ich u.a. die Problematiken im Umfeld des Change-Managements besser auffangen. Zudem vermittelte mir die Ausbildung ein Instrumentarium, um in Konfliktsituationen im zwischenmenschlichen Bereich erfolgreicher vermitteln zu können.
Branchenkenntnisse: Handel, Banken, Versicherungen, Industrie, Automotive, Stahl- und Aluminiumindustrie
Programmierkenntnisse:
o C, C++, COBOL, RPGII, Basic, SQL, Shell-Scripting, REXX
o HDLC, EHLAPPI, TCP/IP, APPC
Betriebssysteme:
o UNIX, AIX, SINIX, LINUX
o OS/2
o Windows 95/97/98, NT, 2000, XP
o OS/390, MVS, VM/VSE
o Nixdorf 8860
o MS-DOS
Toolkenntnisse:
o SQS NewLine, TestDirector, eCATT, ClearQuest,
o MS-Project, PSNext , Primavera, Project Managers Workbench (PMW), Timeline
o ARIS, MS-Visio
o Mercury Dimension, CVS, RCS, PVCS
o Microfocus Workbench, Microsoft Visual C6.0, OS/2 Presentation Manager, Visual Age 3.5, TogetherJ 4.1
o Make, ar, lex, yacc, awk, sed
o Telnet, ftp
Methoden/Kompetenzen:
o Coachingkompetenz
o CMMI
o V-Modell
o UML
o OOA/OOD
o agile Prozesse, Scrum, Xtreme Programming
Office-Anwendungen:
o MS-Word, MS-Excel, MS-Powerpoint, MS-Access, MS-Outlook
o Lotus Notes
o Novell, Groupware
Datenbanken
o MS-Access, Oracle, Informix, SESAM, DB/2, Lotus Notes
Referenzen:
Projektleiter / Projektplaner International Ressource Planning:
Projektleitung bzw. Projektplanung im Bereich des International Ressource Plannings bei einem führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Hütten- und Walzwerktechnik für die Stahl- und Aluminiumindustrie:
- Erstellung und Verfolgung von Projektterminpläne in der Vertriebsphase und in der Abwicklungsphase
- Beschaffung relevanter Projekttermine in Abstimmung mit dem jeweiligen Projektleiter sowie den entsprechenden Fachbereichen
- projektübergreifende Berücksichtigung von Lieferengpässen bei kritischen Materialien
- Feststellung von Planabweichungen; Aufzeigen von Gegenmaßnahmen
- Organisieren und Führen von internen Projektterminbesprechungen
- konzeptionelle Arbeit für die Schaffung einer automatischen Schnittstelle zwischen SAP und PSNext
- Erstellung eines fachlichen Konzeptes (Lastenheft) für eine technische Schnittstelle zwischen SAP und PSNext, inklusive Abstimmung mit den Fach- und IT-Bereichen, sowie dem Zulieferer; Aufbau eines Abnahmekonzeptes zur Produktivsetzung der Schnittstelle inklusive der Erarbeitung geeigneter Testfälle zum Abnahmetest
Projekt-Controlling:
Betreuung und Coaching von technischen Projektleitern (Konstrukteuren) bei einem Automobilhersteller in Fragen des Projektmanagements.
Mit geeigneten Prozessen und Methoden werden mehr technisch orientierte Projektleiter bei der Entwicklung von Steuergeräten unterstützt. Hierzu wird das methodische Vorgehen im Bereich des Projektmanagements vermittelt und deren Umsetzung verfolgt. Bei den verwendeten Methoden handelt es sich z.B. um die Erstellung und Verfolgung von Meilensteintrendanalysen, Fehlermanagementverfahren, Fehlerabbauraten, Aktivitätenverfolgungen, etc. Über wöchentliche und monatliche Berichterstattung an das Management werden neutrale Einschätzungen des Projektstatus bzw. der zu erwartenden Entwicklung innerhalb der sowohl mechanischen, als auch softwaretechnischen Projekte abgegeben. Durch entsprechende Zusammenarbeit mit einem Team, das zur Zeit Automotive SPICE für den gesamten Elektronik-Entwicklungsbereich einführt, werden die genutzten Prozesse entsprechend für SPICE angepasst und somit harmonisiert.
IT-Projektmanagement:
Steuerung mehrerer paralleler IT-Projekte bei einem Telekommunikationsanbieter sowie Mitarbeit bei der Erarbeitung und Integration der Methoden zur Abwicklung der IT-Prozesse.
Im Bereich der Applikationssteuerung wurden als Bindeglied zwischen den Fachabteilungen und der IT alle Anforderungen, von kleinen CRs bis zur Entwicklung neuer Systeme, an die IT gesammelt und koordiniert. Auf Basis der definierten IT-Prozesse wurden die Anforderungen aufgenommen und spezifiziert, und in drei Stufen zu produktiven Systemen aufgebaut. Jeweils nach Anforderungsanalyse, Lastenheft- und Pflichtenhefterstellung wurde nach kaufmännischen und betrieblichen Gesichtspunkten in einem Change Advisory Board darüber entschieden, ob Projekte fortgeführt wurden oder nicht.
Auszug der Projekte:
Aufbau eines Rechnungsprüfungssystem, in dem elektronisch übermittelte Rechnungen mit monatlich ca. 180.000 Positionen, plausibilisiert, freigegeben oder gfs. automatisch reklamiert werden.
Automatische Übernahme der Aufträge eines externen Kundenportals in das Order Entry System des Unternehmens.
Erweiterung eines InHouse-Ticketsystems mit der Funktion eines Sperrvermerks, der das Schließen von Tickets erst nach Bereinigung z.B. temporärer Workarounds erlaubt.
Automatische Versorgung der Server-Systeme für Acces-Boxen mit Provisionierungsdaten in Abhängigkeit gemieteter Produkte.
Internal Manager (Kaufmännischer Leiter):
Bei einem IT-Dienstleistungsunternehmen wurden von mir die internen Strukturen und Prozesse grundlegend neu organisiert, nachdem zuvor die internen Strukturen dynamisch aber unorganisiert gewachsen waren. Dies diente der Vorbereitung, um im nächsten sowohl organisch, als auch anorganisch stark zu expandieren.
Im Einzelnen wurden die nachfolgenden internen Projekte durchgeführt:
• Bildung einer Struktur mit der Definition einzelner Aufgabengebiete und Funktions- bzw. Stellenbeschreibungen
• Überarbeitung bzw. Aufbau der notwendigen administrativen Prozesse
• Aufbau eines Provisionierungsmodells für vertriebliche und administrative Mitarbeiter
• Aufbau einer Unternehmensplanung auf Jahres- und Quartalsbasis in Bezug auf Umsätze, Kosten, Erträge und
Gehälter
• Umstellung der internen Buchhaltung von AccountView auf DATEV
• Aufbau einer Kostenstellenrechnung mit DATEV
Projektplanung und -controlling:
Bei einem großen Hersteller für Mobiltelefone waren im Rahmen der Entwicklung einer neuen Produktplattform eine Planung des Programms, sowie das nachgelagerte Controlling der Projekte durchzuführen. Hierbei waren alle beteiligten Bereiche wie Softwareentwicklung, Hardwareentwicklung und 3rd-Partiy-Lieferungen zu berücksichtigen, sowie entsprechende Planungen für die Zulieferung mehrerer Mobilfunkanbieter mit verschiedenen Produkten, basierend auf der neu zu entwickelnden Plattform vorzusehen.
Gleichzeitig wurde die Softwareentwicklung vom bisherigen, klassischen Wasserfallmodel auf agile Entwicklung u.a. mit Scrum umgestellt. Hierfür waren entsprechende Konzepte zur Umsetzung der geänderten Vorgehensweise in die Planung, z.B. bei den Sprints, zu entwickeln.
Die Projektsprache war englisch; d.h. sämtliche Dokumentation und Emails wurden in englisch verfasst, sowie 50% der täglichen Kommunikation fand in englisch statt.
Software Process Improvement Projekt :
Zur Definition gesicherter Software-Entwicklungsprozesse wurde bei einem großen deutschen Logistiker ein Software-Process-Improvement Projekt initiiert, in dessen Verlauf u.a. die Prozesse derart definiert und implementiert werden sollten, dass sie den Anforderungen des Reifegradmodels Capability Maturity Model Integration (CMMI) des Software Engineering Institute (SEI) der Carnegie Mellon University in Pittsburgh genügen. Am Ende des Projektes war für das 2. Halbjahr 2006 die Level-2-Zertifizierung vorgesehen.
Nachdem die entsprechende Vorgehensweise zur Erarbeitung der Prozesse mit Hilfe der beteiligten Fachabteilung definiert und eine entsprechende Planung zur Umsetzung der neuen Prozesse vorgenommen worden war, wurde das Projekt mit Jahresbeginn 2005 in die operative Umsetzung gestartet, jedoch kurz darauf gestoppt.
Aufbau eines Testmanagement im Rahmen eines SAP Retail-Systems bei einem großen deutschen Logistiker:
Zur deutlichen Steigerung der Effizienz bei Testabnahme neuer Releasestände und Versionen eines Retail-Systems für die Produktion, wurde ein Testmanagement aufgebaut, indem klare Testverfahren mit entsprechenden Testplänen zur Abwicklung von Funktions-, Integrations- und Abnahmetests erarbeitet wurden.
Hierbei wurde zunächst in einem Softwareauswahlprozess das geeignete Testtool eruiert. Zur Auswahl standen dabei mehrere Tools unterschiedlicher Hersteller. Insbesondere der TestDirector der Firma Mercury Interactive, sowie das Produkt NewLine von SQS.
Bei dem Aufbau der zugrunde liegenden Testfälle wurde auf ein hohes Maß von Wiederverwendbarkeit geachtet. Soweit möglich wurden bereits im ersten Schritt automatische Testverfahren integriert, so dass insbesondere bei der Durchführung von Regressiontests eine hohe Kostenersparnis innerhalb kürzester Zeit realisierbar war.
Unterstützt wurde das Testverfahren durch die Einrichtung eines Fehlertracking-Prozesses, der Tool-gestützt im Projekt etabliert wurde.
Qualitätsmanagement im Rahmen der Einführung eines SAP Retail-Systems bei einem großen deutschen Logistiker:
Im Rahmen eines Einführungsprojektes für SAP Retail bei einem großen deutschen Logistiker bestand die Aufgabe mit einer pragmatischen Vorgehensweise sowohl ein Qualitätsmanagement aufzubauen, als auch die operative Qualitätssicherung durchzuführen.
Zunächst wurde im Rahmen eines rudimentären Konfigurationsmanagements zur strukturierten Verwaltung der erzeugten Projektergebnisse eine Serverstruktur aufgebaut, die den Erfordernissen eines Projektes mit mehreren Teilprojekten Rechnung trägt. Bereits hier erfolgte eine starke Anlehnung an das Vorgehensmodell des Kunden, das als Ergebnis des Tailoring des V-Modells (VM 97) genutzt wurde. Zur Festlegung strukturierter Verfahren und Sicherstellung gesteuerter Prozesse wurden QS-Prozesse definiert, die eine klare Vorgehensweise für die Interaktionen innerhalb der Projektphasen regelten, sowie die Phasenübergänge sauber aufzeigten. Des weiteren wurden Programmierrichtlinien und Namenskonventionen erarbeitet und eingeführt.
Ein wichtiger Faktor war die Betreuung und Unterstützung der Wirtschaftprüfer, die während der Erstellung eines projektbegleitenden Testates eine intensive Prüfung der Vorgehensweisen und Verfahren im Projekt durchgeführt haben. Die Schwierigkeit bestand darin, die Maximalforderungen der Wirtschaftsprüfer aus Sicht einer GoB-konformen Vorgehensweise mit der eher pragmatischen Vorgehensweise im Projekt in Einklang zu bringen.
Aufgrund der fachlichen Kenntnisse im Bereich der Warenwirtschaft gehörte, neben der Kontrolle diverser Ergebnisdokumente, ferner auch die fachliche Prüfung der Konzeptpapiere (Blueprint Dokumente), sowie der abschließende Check des Organisationskonzeptes zum Aufgabengebiet.
Projektleitung bei der Entwicklung eines Middlewareproduktes:
Für die Idee ein Middleware-Connectivity-Produkt zu entwickeln war es erforderlich, ein aussagekräftiges Anforderungspapier im Rahmen einer Projektanalyse zu entwickeln.
In weiteren Schritten musste mittels entsprechender Evaluierungen die Softwareentwicklungsumgebung (SEU) festgelegt werden. Die Programmiersprache und die Tools wurden u.a. danach ausgewählt, dass damit eine ausgereifte Qualität erlangt werden kann, als auch ein Produkt entwickelt wird, das später einen hohen Grad an Wartungsfreundlichkeit und Erweiterbarkeit aufweist.
Des weiteren musste die Entwicklung eines technischen Designs, des Systemdesign und der Modulstruktur für das zu erstellende Produkt koordiniert und begleitet werden.
Dies alles wurde an Hand der zuvor entwickelten Prozessdefinition für Softwareentwicklung vollzogen, bzw. an einigen Stellen die Definitionen selber aufgrund der gemachten Erfahrungen verbessert und weiterentwickelt.
Projektleitung bei der Erstellung eines Java-basierten Stammdatenverwaltungssystems für ein international tätiges Handelsunternehmen:
In einer vorgelagerten Spezifikationsphase hatte der Kunde, ein international tätiges Handelsunternehmen, die fachlichen Anforderungen zur Neukonzeption der Produktverwaltung und zum Aufbau eines Warenwirtschaftsstammes zusammengetragen und daraus ein Fachkonzept erarbeiten lassen.
Auf dieser Basis bestand die Aufgabe darin, eine detailliertere fachliche Analyse vorzunehmen und eine entsprechende technische Konzeption einer dreischichtigen Architektur zu erarbeiten. Im Anschluss daran sollte die Implementierung mit einem browser-basiertem Internet-Client, einem Java-Server-Prozess und einer Datenverwaltung auf Grundlage einer DB2/AS400-Datenbank erfolgen.
Die objektorientierte Analyse und Design wurde mittels UML durchgeführt.
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Koordination der Aufwandsschätzung als Basis für die Angebotserstellung
• Unterstützung bei der Ausarbeitung des Angebotes
• Steuerung und Koordination des gesamten Projektteams von 12 Mitarbeitern
• Aufbau der erforderlichen Meilenstein-, Aufgaben- und Ressourcenplanung inklusive der zugehörigen Fortschritts-
und Budgetkontrolle
• Aufbau eines Reportingverfahrens an den aus Kunde und Auftragsnehmer paritätisch besetzten
Lenkungsausschuss des Projektes
Leitung des Realisierungsteams bei der Entwicklung eines Schadenersterfassungsportals für das Call Center eines großen deutschen Versicherungskonzerns:
Die Aufgabenstellung beinhaltete als Ablösung des existierenden Altsystems, das auf 3270-Technologie basierte, die komplette Neuentwicklung des Leistungs- und Schadenssystems. Die Anbindung des Call Centers erfolgte mittels Int*net-Technologie, indem ein Browser-fähiger Client mit 100% pure Java entwickelt wurde. Zudem musste das System den Zugriff auf bestehende Legacy-Anwendungen des Versicherers erlauben und eine Workflow-Komponente auf Basis Lotus Notes integrieren.
Innerhalb der 3-Schichten-Architektur wurde auch die Mittelschicht, der Applikationsserver, in Java entwickelt. Als Verteilungstechnologie wurde RMI eingesetzt, nachdem eine reine EJB-Lösung als nicht performant genug in der gegebenen Umgebung erkannt wurde.
Nach Evaluierung der Softwareentwicklungsumgebung, der geeigneten Int*net-Verteilungstechnologie und der besten Verfahren zur Integration des Host-Umfeldes bestand die Aufgabe aus der Erarbeitung eines DV-technischen Feinkonzeptes und der Realisierung der produktionsfähigen Anwendung.
Hierbei wurde in zwei großen Phasen mit der ersten Version zunächst eine Grundfunktionalität in Produktion gebracht, um dann parallel zum produktiven Betrieb in der zweiten Phase das System fachlich stark zu erweitern und endgültig fertig zu stellen.
Bei der Weiterentwicklung des Systems auf Basis der bereits produktiven Version, galt es parallel zur Neuentwicklung eine Pflege und Wartung der ersten Version sicherzustellen. U.a. wurde die Anforderung umgesetzt, den Anwendern definierte Releasestände mit Korrekturen und Fehlerbehebungen zwischenzeitlich zur Verfügung zu stellen, ohne die Weiterentwicklung der zweiten Version zu gefährden.
Vorrangige Kriterien für die Realisierung waren Performanz und Ausfallsicherheit.
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Steuerung des Realisierungsteams von insgesamt 32 Mitarbeitern
• Koordination zu den Schnittstellen der vorgelagerten fachlichen Design- und Analysegruppe zum einen und
• den nachgelagerten Teams für System- und Abnahmetest zum anderen
• Koordination der eigenen internen Subteams für
o das technische Design,
o die Entwicklung und
o den Integrationstest
• Aufbau der erforderlichen Meilenstein-, Aufgaben- und Ressourcenplanung inklusive der zugehörigen Fortschritts-
und Budgetkontrolle
• Abgleich der geforderten fachlichen Anforderungen gegen das vorhandene Budget und den gesteckten Zeitrahmen
Leitung bei der Erstellung funktionaler Spezifikationen und eines detaillierten technischen Designs für den Request Manager einer großen Security-Anwendung :
SAM (Security Administration Manager) ist ein Eigenprodukt der Schumann AG gewesen und fasst mit dem ‘Single Point of Administration and Control‘ aus Sicht des Administrators die unterschiedlichen Sicherheitssysteme in einem heterogenen DV-Umfeld des Unternehmens zusammen.
Mit dem Request Manager wurde das Produkt um ein automatisches Antragsverfahren erweitert, das den Prozess der Beantragung von Berechtigungen (Antragstellung) unternehmensweit vereinheitlicht und weitestgehend automatisiert. Mit vordefinierten Rollen, Formularen und Freitexten wird für alle Systeme, in denen Berechtigungen vergeben werden, ein durchgängiges und einheitliches Verfahren implementiert (Security Workflow).
Der Request Manager wurde als Client/Server Lösung mit einem Windows 95/NT Client und einem MVS/DB2-basierenden Server entwickelt.
Projektleitung bei dem Rollout einer neuen Hard- und Softwareplattform für einen großen deutschen Versicherungskonzern:
Bei einem großen deutschen Versicherungskonzern bestand die Aufgabe den Rollout einer neuen Hardwareplattform in alle bundesdeutschen Regionalzentren und Agenturen in einem engen Zeitkorridor zu koordinieren.
Gleichzeitig mit der neuen Hardwareplattform mussten alle Systeme auch mit einer einheitlichen Softwareausstattung versehen werden. Dabei mussten differenzierte Ausstattungsanforderungen an die Systemkonfigurationen für Server-Systeme und Client-Systeme mit unterschiedlichen Arbeitsplatzcharakteristiken berücksichtigt werden. Ziel war es, alle Installationen und Konfigurationen just in time zur Auslieferung vorzunehmen und die Systeme bei der Anlieferung vor Ort nur noch am Arbeitsplatz aufzustellen und eine direkte Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
Bei der Gesamtprojektkoordination bestand somit u.a. die Notwendigkeit alle betroffenen Teilprojekte auf einen einheitlichen Zeitplan zusammenzuführen.
In den einzelnen Teilprojekten waren u.a. folgende Herausforderungen zu lösen:
• Rechtzeitige Fertigstellung notwendiger infrastrukturellen Gebäudeanpassungen vor Ort
• Termingerechte Bereitstellung der erforderlichen Systeme sowohl hardwareseitig, als auch mit der korrekten
Systemkonfiguration
• Koordination der zeitnahen Bereitstellung logistischer Kapazitäten zur Sicherstellung der termingerechten Lieferung
der neuen Systeme, sowie der Rückführung der Altsysteme in ein Zentrallager
• Erarbeitung eines Konzeptes zur Etikettierung der Lieferungen innerhalb der logistischen Abwicklung
Einzelne Aufgaben im Rahmen der Projektleitung
• Koordination und Überwachung der Teilprojekte
• Zusammenführen der Teilprojekte zu einem gemeinsamen Zeit- und Terminplan
• Punktuelle Überwachung der ordnungsgemäßen Durchführung, insbesondere in der Startphase, vor Ort
• Erstellung und Präsentation von periodischen Statusberichten an den Lenkungsausschuss unter Beteiligung des
Konzernvorstandes
• Berichte an bzw. Abstimmung mit der Geschäftsführung der beauftragenden Gesellschaft
Portierung eines Warenwirtschafts-Systems von Nixdorf 8860 auf IBM AIX:
Projektleitung, sowie fachliche Mitarbeit, bei der Portierung eines Warenwirtschafts-Systems von einer Nixdorf 8860 auf ein IBM AIX-System.
Dabei wurde das in COBOL geschriebene System mit Hilfe selbsterstellter, UNIX basierender Analyse- und Konvertierungstools automatisch umgestellt und lediglich ca. 5% des Programmcodes manuell angepasst.
Projektleitung bei der kundenspezifischen Anpassung eines Warenwirtschafts-Systems:
Projektleitung bei der Anpassung eines Warenwirtschafts-Systems eines großen deutschen DV-Herstellers an die kundenspezifischen Belange eines Schweizer Handelskonzerns.
Die Übernahme der Projektleitung erfolgte zu einem kritischen Zeitpunkt, da bereits die Realisierungsphase angelaufen war und erkannt wurde, dass in Analyse und Design nicht sorgfältig genug gearbeitet worden war. Dadurch entstanden massive Differenzen bei der Interpretation der erstellten Beschreibungen, insbesondere bei der Definition berechtigter bzw. unberechtigter Change Requests. Hauptaufgabe war es also, den entstandenen Schaden so weit wie möglich einzugrenzen und gleichzeitig die berechtigten Forderungen des Kunden zu seiner Zufriedenheit zu erfüllen.
Neben der reinen Stammdatenverwaltung bestand das System aus einem automatischen Datenversorgungssystem, dass über drei Stufen (Hostsystem, Regionalzentrale und Filiale) eine tagesaktuelle datenmäßige Versorgung der einzelnen C&C-Filialmärkte vom Hostsystem der Zentrale über die regionalen Verkaufszentren beinhaltete. Mit Hilfe des gleichen Verfahrens wurden die Abverkaufszahlen auf dem entsprechenden Rückweg jeweils tagesgenau zur Zentrale gemeldet.
Entwicklung im Rahmen einer Kassenanwendung:
Im Rahmen einer Entwicklung einer neuen mehrsprachenfähigen Kassenanwendung für ein großes internationales Handelsunternehmen, bestand die Anforderung den Kassiervorgang und die Ausgabe der zugehörigen Rechnung in getrennten Arbeitsgängen vorzunehmen.
Insbesondere bestand der Bedarf, die Ausgabe der einzelnen Positionen auf der Rechnung nicht in der unsortierten Reihenfolge ihrer Erfassung vorzunehmen, sondern den zeitlich nachgelagerten Ausdruck um eine Sortierung und Kumulierung der Einzelpositionen zu erweitern.
Entwicklung einer „Sortierten Rechnung“ für die Kassenanwendung eines deutschen Großhandelskonzerns.
Die auf OS/2-Servern basierende Kassenanwendung wurde um die Möglichkeit erweitert, die unsortierte Erfassung an einem Kassentisch (à la Supermarkt) im laufenden Betrieb zu sortieren, um am Ende für den Kunden eine sortierte Rechnung zu erstellen.
Aufbau einer Entwicklungsumgebung:
Konzeption und Einführung einer Entwicklungsumgebung mit integrierter Versionsverwaltung für einen großen, international tätigen, Großhandelskonzern.
Diese Umgebung musste speziell zur Versionierung und Entwicklung einer existierenden Kassenanwendung aufgebaut werden, da diese sowohl länderspezifische Abhängigkeiten (Sprache, Steuer, Rabattregelungen, etc.) hatte, als auch aus einzelnen Komponenten bestand und pro Installation baukastenförmig zusammengesetzt wurde.
Projektleitung und Entwicklung eines Dispositionssystems für einen Automobilhersteller:
Projektleitung und Entwicklung eines europaweiten Dispositionssystems für einen Automobilhersteller, das sowohl in mehreren europäischen Ländern verfügbar war, als auch jeweils in den angeschlossenen Lokationen die Informationen über die Warendisposition der anderen beteiligten Länder zur Verfügung stellte.
Hierzu wurde bei diesem System von dem OS/2-Frontend die Daten von drei europaweit verteilten Hostsystemen zusammengetragen und ausgewertet. Mit Hilfe von entwicklungstechnisch aufwendigen Verfahren wurde sichergestellt, dass die unterschiedlichen Antwortzeiten der angeschlossenen Hostsysteme für den Benutzer weitestgehend ausgeglichen wurden.
Einzelne Aufgaben im Rahmen des Projektes
• Projektleitung und Koordination des Entwicklungsteams
• Zeit- und Ressourcenplanung
• Systemanalyse und Konzeption einzelner Komponenten wie z.B.
o Steuerung des Gesamtsystems
o Kommunikationsschnittstelle zwischen den Hostsystemen und der Workstation
o Präsentationsform auf europäischer Ebene
• Entwicklung des Steuermechanismus der gesamten Anwendung
Projektleitung bei der Entwicklung einer POS-Kassen-Applikation:
Zur Anbindung einer neuen Generation von POS-Kassensystemen an ein vorhandenes Warenwirtschaftssystem für einen Großkonzern mussten Schnittstellen und Kommunikationsverfahren zwischen den Systemen entwickelt werden.
Ein wichtiger Schwerpunkt war dabei sicherzustellen, dass das zu erstellende System später sowohl für Einzelhandelsketten, Großhandelsketten und C&C-Märkten einsetzbar war.
Hauptaufgabe war die Entwicklung der administrativen Funktionen einer Point-of-Sale Abwicklung innerhalb des nachgelagerten Filialwarenwirtschaftssystems mit den Funktionen:
• Geldwirtschaft
• Kassiererverwaltung
• Kassenabrechnung
• Hauptkassenführung
• Wechselkursverwaltung
• geldwirtschaftliche Berichte
• Versorgung des Kassensystems mit Stammdaten und termingesteuerten Preisen
• Konsistenzüberwachung zwischen Filialrechner und Kassensystem
• Übernahme und Verarbeitung der Abverkaufsdaten
• Übernahme und Verarbeitung der geldwirtschaftlichen Daten
Projektleitung und Konzeption zur Übernahme und Abgleich von Stammdaten eines Filialwarenwirtschaftssystems mit zentralen Host-Systemen:
Innerhalb eines mehrschichtigen Filialwarenwirtschaftssystem mussten Verfahren zur Übernahme, Abgleich und Konsistenzsicherung zwischen zentralen Hostsystemen und dezentral, per DFÜ angeschlossenen, UNIX-basierten Filialsystemen konzipiert und realisiert werden.
Folgende Teilaspekte galt es dabei zu lösen:
• Entwicklung eines bedienerlosen, zeitgesteuerten DFÜ-Verfahrens zur Bereitstellung und Weiterverarbeitung der
Daten, einschließlich umfassender Wiederanlaufverfahren
• tabellengesteuerte Übernahme gelieferter Stammdatenänderungen; mit und ohne Dialogvorverarbeitung im
nachgelagerten Filialsystem
• Bearbeitung termingesteuerter Preisänderungen unter Berücksichtigung laufender Verkaufsaktionen
• Anstoß nachgelagerter Prozesse zur Weitergabe aller relevanten Daten an die angeschlossenen Kassensysteme
• Aufbereitung und Bereitstellung von Stammdatenänderungen, Bestell- und Wareneingangsdaten, sowie der
Abverkaufsdaten der Filiale für das Zentralsystem
Zeitliche und räumliche Verfügbarkeit:
Verfügbarkeit: 08.03.2010
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