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06.03.2013

Freelancer-Website als Besuchermagnet!


Freelancer, die eine eigene Website zu Repräsentations- und Akquisezwecken pflegen, sollten auf eine zielgerichtete und optimale Optik achten.

Der erste Eindruck zählt – das gilt sowohl für das persönliche Erscheinungsbild als auch für Anblick und Design des eigenen Online-Auftritts. Damit das eigene Blog und/oder die eigene Homepage die Besucher zum Verweilen einladen, so dass die intendierten Wirkungen und Reaktionen eintreten können, sind folgende Faktoren entscheidend:

  • Stimmige Farbgebung

  • Klare Struktur & Aufteilung der Inhalte

  • Möglichst wenig Werbung/Ablenkung


Abgesehen von zielgruppen- und themenrelevanten Inhalten sowie deren Suchmaschinen-technischer Optimierung mittels passender Keywords ist es folglich unerlässlich, die jeweiligen Inhalte in möglichst effektivem Layout und Design zu präsentieren. Nicht zuletzt unter dem Aspekt der „Lead-Generation“ lassen sich damit schnell bessere Resultate erzielen - auch ohne gleich die Kosten einer SEO-Agentur einplanen zu müssen. Diesbezüglich ein paar nützliche Hinweise, wie es auf und um Blog und Website herum aussehen sollte.

  • Schriftart: Auf Größe & Lesbarkeit achten! Die gewählte Schriftart sollte ohne Anstrengung lesbar sein. Das bedeutet, Sie sollten möglichst auf verschnörkelte und künstlich wirkende Fonts verzichten und zudem bei der Schriftgröße der Maxime folgen: So groß wie möglich und so klein wie nötig. Gerade bei Fließtexten empfiehlt es sich, nicht unter Schriftgröße 12 zu rutschen. Für Bildunterschriften sollte man nicht kleiner als Größe 10 werden.

  • Navigation: Übersicht vor Masse! Präsentieren Sie Ihre wesentlichen Inhalte direkt und nach Möglichkeit ohne eine Armada allzu komplexer Drop-Down-Menüs, die der Besucher möglicherweise gar nicht Wahrnimmt. Gleiches gilt für Rubriken und Tabs, die zu Kategorien bzw. Unterkategorien einzelner Themen führen. Sie haben ja immernoch die Sidebar zur Verfügung, die in erster Linie für Ihre Inhalte gedacht ist!

  • Sidebar: Weniger ist mehr! Beschränken Sie sich auf eine einzige Sidebar, die Ihre Fließtexte am rechten Rand begrenzt und Platz für Ihre Inhalte bietet. Hier lassen sich beispielsweise Verlinkungen zu aktuellen Themen oder kleine Werbeflächen, Plug-Ins & Co. integrieren.

  • Ablenkungen & Störfaktoren reduzieren! Sowohl für die Sidebar als auch für den gesamten übrigen Seitenbereich sollten Sie auf jegliche Störelemente im weitesten Sinne verzichten. Im Zentrum der gesamten Seite stehen Sie und Ihre Inhalte! Anzeigen, Twitter-Stream, Blogroll, Kommentare etc. lenken davon nur ab bzw. stören Ihre Besucher, so dass sie davon unter dem Strich nichts gewinnen.

  • Individueller Header als Blickfang! Ein individuell erstellter Header, der optisch zu Ihrer Corporate Identity passt bzw. diese sogar beinhalten kann, ist ein sinnvoller erster Blickfang. Dabei lohnt es sich, eher in ein professionelles Design zu investieren, statt mit einem sichtbar selbstgebastelten Produkt Marke „Eigenbau“ hinter den repräsentativen Möglichkeiten zurückzubleiben. Dies gilt im Übrigen für die gesamte Website!

  • Werbung: So wenig & dezent wie möglich! Geld wollen Sie in der Regel über Aufträge verdienen, Ihre Website dient folglich primär der Akquise und Repräsentation. Sie müssen daher nicht sämtliche freien Pixel für Werbeflächen und Affiliates verwenden (siehe oben!). Sollten Sie dennoch im Rahmen von „Passive Income“-Strategien auf Affiliate-Marketing setzen bzw. Werbeflächen vermarkten wollen, sollten Sie dies tunlichst auf Ihren Blogbereich beschränken. Ihre Homepage sollte Content rund um Sie und Ihre Leistungen vorbehalten bleiben.

  • Deutlich sichtbarer Kontakt- & Angebots-Bereich! Verbannen Sie mögliche Button und Flächen, über die man sich bei Interesse an Sie wenden kann, nicht ins Impressum oder einen unauffälligen Kontakt-Tab. Beispielsweise in Ihrer Sidebar ließe sich ein optisch ansprechendes Kontakt-Element integrieren. Und noch ein Tipp: Ein steriles Kontakt-Formular bleibt, was es ist: eine unpersönliche Maske. Setzen Sie daher lieber auf direkten Mailkontakt oder eine Option für kurze Nachrichten.

  • Illustration: Posts & Inhalte bebildern! Illustrationen und Bildelemente können einen Webauftritt ungemein bereichern. Mit ihrer Hilfe können nicht nur beispielsweise Designer Arbeitsproben zur Schau stellen, sondern auch Fließtexte lassen sich angenehm auflockern bzw. einleiten. Achten Sie aber darauf, sich vor der Verwendung von Bildern über die Rechte daran zu informieren!




(Bild: © arahan - Fotolia.com)

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