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25.09.2012

Als Freelancer Reputation pflegen!


Für Freelancer und Selbstständige ist es entscheidend, sich schnell einen guten Ruf zu erarbeiten und eine positive Reputation aufrechtzuerhalten.

Gerade vor dem Hintergrund der steigenden Popularität und Zahl von Online-Medien ist es wichtig, sich eine positive Reputation zu schaffen und diese online wie offline effektiv zu schützen. Der eigene Ruf entscheidet letztlich nicht nur darüber, ob die Akquise von Erstkunden erfolgreich verläuft, sondern auch darüber, ob man von bereits gewonnenen Kunden erneut beauftragt oder weiterempfohlen wird. Daher sollte man im Kontakt mit Kunden, Auftraggebern und Kollegen darauf achten, sich nicht zu Worten oder Handlungen hinreißen zu lassen, die negative Konsequenzen für die eigene Reputation haben könnten.

Online & Offline: Reputation schaffen!


Um sich online wie offline einen Ruf aufzubauen, kann man mehrere Möglichkeiten nutzen. Im Internet sind dies in erster Linie
Die eigene Homepage


  • Selbstportrait mit eigenem Domain-Namen

  • Ausbildung, Qualifikationen und Referenzen

  • Bereich für Kunden-Feedback

  • Aussagekräftige Arbeitsproben


Aktive Nutzung von Social Media (Facebook, Xing, Twitter) und Foren


  • Statements zu aktuellen (branchenrelevanten) Themen

  • Mitgliedschaft in Gruppen

  • Neuigkeiten zur eigenen Person/Tätigkeit veröffentlichen

  • Teilnahme an Diskussionen


Autorentätigkeit in Blogs


  • Thesen und Erfahrungsberichte zum eigenen Fachgebiet

  • Tipps und Hinweise für mögliche Ratsuchende liefern

  • Eigenes Know-How präsentieren


Neben dem eigenen Auftritt und Verhalten im Netz sollte man zudem die entscheidendste Komponente der eigenen Reputation im Fokus behalten: Den realen Kontakt mit dem Kunden bzw. Auftraggeber! Höflichkeit und Offenheit sollten dabei eine selbstverständliche Grundvoraussetzung sein.
Bewertungskriterien für Kunden im realen Alltag:


  • Individuelle Angebotserstellung: Den Kunden als Unikat behandeln!

  • Fundierte und kompetente Ausführung: Zeigen, was man kann!

  • Erreichbarkeit und Gesprächsbereitschaft: Für den Kunden da sein!

  • Kritikfähigkeit und Umgangsformen: Dafür sorgen, dass sich der Kunde wohl und ernst genommen fühlt!

  • Bereitschaft zum Streitgespräch mit Charakter: Sich nicht einigeln!

  • Geduld auch bei beratungsresistenten Kunden: Immer mit der Ruhe!

  • Flexibilität bei Terminen und Preisverhandlungen: Geben und Nehmen!


Kundenkontakt: Der Ton macht die Musik!


Auch bei unzufriedenen oder anstrengenden Auftraggebern sollte man eines nicht vergessen: Sie sollen am Ende eine Rechnung bezahlen und – im Idealfall – ein positives Feedback hinterlassen. Entsprechend sollte man diese Kunden im Gespräch behandeln, auch wenn die eigenen Ansichten und bereits aufgewandten Mühen vielleicht deren Vorstellungen entgegen stehen. Viele Auftraggeber wissen zwar ein Gegenüber mit Charakter zu schätzen, das ihnen auch einmal Paroli bietet und mit eigenen Argumenten aufwartet. Dennoch sollte man nie übersehen, dass  - nicht zuletzt aus ihrer eigenen Perspektive - auch für diese gilt: "Ich zahle, also habe ich auch das letzte Wort!".

Nur von einem zufriedenen Kunden kann man mit etwas Glück positives Feedback, einen weiteren Auftrag oder eine Empfehlung erwarten, aber häufig sind es gerade die unzufriedenen Kunden, deren Ausführungen regelmäßig gleich in mehreren Foren, Kommentaren oder Posts zu lesen sind – und zwar für jeden!


(Bild: © iQoncept - fotolia.com)

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