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12.03.2014

Raus aus dem Alltag: Arbeitsurlaub


Wer nicht an einen festen Arbeitsplatz gebunden und mit Laptop und Internet zufrieden ist, sollte das ausnutzen. Es kann aber auch Probleme geben.

Sie lieben Ihren Arbeitsplatz? Dann sollten Sie dort weiter arbeiten. Für alle anderen gilt: Wer flexibel ist, darf ruhig mal etwas Abwechslung hereinbringen. Wer dem Alltagstrott entflieht, wird gleich merken, dass die Motivation wieder steigt. Perfekt, um einfach mal etwas anderes zu sehen: Co-Working-Spaces!

Weg vom Alltag

Co-Working-Spaces gibt es inzwischen in nahezu jeder größeren Stadt. Hier kann man entweder ein eigenes kleines Büro anmieten oder nur einen Arbeitsplatz. Die Vermietung funktioniert in der Regel tage-, wochen- oder monatsweise. Für das leibliche Wohl und ausreichend Kaffee ist meistens auch gesorgt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man trifft im Idealfall andere kreative Köpfe, mit denen man sich austauschen kann. Außerdem kann man hier ein großes Netzwerk aufbauen und auch pflegen.

Wer sich zwar nicht überarbeitet fühlt, aber trotzdem Urlaub gebrauchen könnte, kann auch in Co-Working-Spaces im Ausland arbeiten. Strand, Sonne und Laptop – nicht die schlechteste Kombination, wenn man an seine Arbeit denkt. Wer heute trotz festen Verpflichtungen die Welt entdecken möchte, kann einfach ins Flugzeug steigen. Cloud-Angebote, Skype und gute Internetverbindungen machen es möglich.

Was man auf jeden Fall mitbringen sollte? Selbstdisziplin! Denn der Tapetenwechsel kann schnell dazu führen, dass man sich mehr auf sein neues Umfeld als die Arbeit konzentriert. Ein Gespräch mit den Kollegen auf Zeit ist zwar kein Problem, sollte aber auf die Mittagspause gelegt werden. Und wer von vornherein weiß, dass er lieber am Strand spazieren gehen möchte, sollte sich ganz klare Regeln und Ziele setzen.

Problem: Angestellten-Verhältnis

Wer nicht selbstständig, sondern angestellt ist, steht vor einem anderen Problem: Wie erkläre ich meinem Chef, dass ich ein paar Wochen womöglich vom anderen Ende der Welt aus arbeiten möchte? In Deutschland hat man es auch beim Thema „Homeoffice“ nicht leicht, viele setzen das Arbeiten von zu Hause mit Nicht-Arbeiten gleich. Der Neid der Kollegen ist einem sicher, viele können nicht nachvollziehen, dass es keinen großen Unterschied für die Leistung macht, ob man im Büro vor seinem Computer sitzt oder die gleiche Arbeit von zu Hause aus erledigt. Wer dann noch in einem Urlaubsort arbeiten möchte, kann sich darauf einstellen, bei der Rückkehr nicht besonders freundlich empfangen zu werden.

Für Freelancer, die sowieso von zu Hause aus arbeiten, ist es besonders wichtig, ihren Kunden trotzdem zur Verfügung zu stehen. Hier könnte die Zeitverschiebung ein Problem darstellen – am besten regelt man von Vornherein, dass der Kontakt per Mail gehalten wird.

Keine wichtigen Projekte

Generell gilt: Wer sich nicht sicher ist, ob er sich wirklich zur Arbeit aufraffen kann, sollte sich keine wichtigen Projekte für die Zeit vornehmen. Auch sinnvoll: Die Zeit vorher schon aufteilen und zum Beispiel einfach eine Woche arbeiten und eine Woche wirklich Urlaub machen. Wenn man schon Mal da ist, kann man das ja auch ausnutzen.

Wer gleich loslegen möchte: Nutzt die Suchmaschinen und sucht nach Co-Working-Spaces in eurem Traumziel. Meistens kann man gleich eine Wohnung mit Büro mieten, achtet auf eine gute Infrastruktur. Kein Internet zu haben, wäre für viele der Worst Case, vor allem wenn man auf heimischen Servern arbeiten muss und eine stabile Verbindung braucht. Es spricht nichts mehr gegen euren Arbeitsurlaub? Dann los, Koffer packen und in den Flieger steigen! Viel Spaß und gute Reise!


Quelle: www.t3n.de
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