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"Spenden im Web 2.0"

23.01.2009

Firma: iDO World
Gesellschaftsform: GbR
Gesch?ftsmodell:
Bereich:
Web: {http://www.idoworld.com}
Gr?ndung: 2006
Gr?ndungskapital:
Gesch?ftsf?hrung: Hubertus von Treuenfels, Achim Röhe
Mitarbeiter: 0
Umsatzentwicklung:
Gewinn:
Spenden im Web 2.0
Gutes tun per Mausklick

[iDO World]{http://www.idoworld.com} bringt spendenbereite Menschen, finanzkräftige Unternehmen und regionale sowie internationale Spendenprojekte zusammen.

Sei es das Projekt "Rettet den Spatz", das "Junior Ranger" Kindercamp im Wattenmeer oder die Organisation "Kleiner Prinz", die sich für bedrohte Kinder in aller Welt einsetzt: Die beiden Gründer von iDO World vernetzen karitative Organisationen mit Unternehmen und Internetnutzern, die sich mit einem kleinen finanziellen Beitrag an den Spendenaktionen beteiligen können.

Vor der Haustür und rund um den Globus gibt es zahlreiche Projekte, die mit ein wenig finanzieller Unterstützung viel Gutes tun können. Mit ein paar Mausklicks können die User die ausgewählten Projekte durch eine Spende unterstützen. Die Projektverantwortlichen beantworten dabei Fragen und halten regelmäßig über die Fortschritte auf dem Laufenden. iDO World bringt damit Transparenz in die deutsche Spendenlandschaft und nutzt als erste Spendenplattform konsequent die Möglichkeiten des Web 2.0. Bei iDO World entscheidet nicht ein Einzelner, sondern die Community, eine Gemeinschaft von Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen, welche Projekte spendenwürdig sind. Wenn sich 50 User für ein vorgeschlagenes Projekt ausgesprochen haben, wird dieses als spendenwürdig anerkannt.

Die User können auf iDO World auch selbst Projekte vorstellen, um sie durch die Community freigeben zu lassen. Potenzielle Spender haben regionale, überregionale und weltweite Projekte zur Auswahl, deren Fortschritt sich von Tag zu Tag beobachten lässt. Über die Community-Funktionen gibt es die Möglichkeit zum direkten Austausch zwischen Spender und Projektverantwortlichen.

Kleine Spende - Große Wirkung
Selbst die kleinste Spende hat bei iDO World eine direkt nachvollziehbar große Wirkung: Das Prinzip funktioniert so: Wenn der User einen Euro spendet, legt das Unternehmen noch einmal 9 Euro drauf, wenn er 10 Cent gibt, spendet das Unternehmen 90 Cent, um eine runde Euro-Summe zu erreichen. Dadurch vervielfacht sich jeder gespendete Cent! Somit ist "iDO World ist für alle Beteiligten ein Gewinn: Unternehmen manifestieren ihre Marke durch das Sponsoring einzelner Projekte mittels Spendenturbo. Lokales und individuelles Engagement findet Unterstützung und der Spender profitiert von der Transparenz", so Achim Röhe, Geschäftsführer von iDO World.

Flensburger Brauerei unterstützt Nationalpark Wattenmeer
Ein Beispiel: Die Flensburger Brauerei ist Pate für Projekte zum Ausbau des Nationalparks Wattenmeer und unterstützt die Spender. Bis zu einer bestimmten Summe wird jeder gespendete Euro von der Flensburger Brauerei verzehnfacht und ist dadurch gleich zehn Euro wert. Für die Mitglieder von iDO World bedeutet das, dass sie ihren eigenen Einsatz vervielfachen. Für die Unternehmen ist es eine attraktive Möglichkeit, im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) aktiv zu werden und damit nachhaltig und zielgerichtet gesellschaftliches Engagement zu zeigen.

Gespendet wird in der iDO-Welt mit iDOs, wobei zehn iDOs einem Cent entsprechen. "Wir haben den Wechselkurs bewusst sehr niedrig gewählt", sagt Hubertus von Treuenfels, einer der
drei Gründer von iDO World. "Wir wollen jedem potenziellen Spender die Möglichkeit geben, auch mit kleinsten Mitteln etwas zu bewegen", so von Treuenfels weiter. Neben der Möglichkeit,
iDOs direkt zu kaufen, kann man sie auch gratis sammeln, z.B. wenn man Freunde zur iDO-Community einlädt oder Gutscheine einlöst. Zudem wird es bald eine iDO-Kreditkarte geben, mit der man bei jedem Kauf iDOs sammeln kann.

Für Unternehmen
Viele Unternehmen werden sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung immer bewusster und engagieren sich daher für gemeinnützige Projekte. Corporate Social Responsibility (CSR) hat dabei auch immer eine Image- und damit Marketingfunktion. Unternehmen, die iDO World-Projekte sponsern und damit den Spendenturbo einschalten, können ihr Engagement auf diesem Weg noch besser dokumentieren.

Für Organisationen
Caritas, Unicef, Deutscher Wildtierschutz, Nationalpark Wattenmeer, SOS Kinderdörfer - in Deutschland gibt es viele Spendenorganisationen und gemeinnützige Stiftungen mit Spendenbedarf. Hinzu kommen unzählige regionale Initiativen, Vereine und Verbände mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Allein in Hamburg gibt es beispielsweise rund 460.000 Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. iDO World bietet diesen Organisationen neue Möglichkeiten: Einfach, unkompliziert und ohne großen Aufwand können sie auf ihr Engagement und ihre Projekte aufmerksam machen und die notwendige finanzielle Unterstützung sammeln.

Die Finanzierung
"Warum nicht Gutes tun und Geld verdienen?" - die Worte von Muhammad Junus, Friedensnobelpreisträger von 2006, gelten im Kern auch für iDO. iDO finanziert sich hauptsächlich über Premium-Mitgliedschaften und die Beiträge gewerblicher Projektsponsoren. Mindestens 10% der erwirtschafteten Gewinne werden jedoch wieder in die Förderung von iDO Projekten geleitet.

Die Gründer
iDO wurde von Hubertus von Treuenfels und Achim Röhe am 1. März 2007 als iDO World GbR gegründet. Das Businessmodell gewann im November 2007 den 2. Platz des Gündungswettbewerbs BestExcellence (FAZ Institut) und im November 2008 den 2. Platz des WebFuture Awards (Hamburg@work).

Hubertus von Treuenfels betreibt seit zehn Jahren die Webplattform World of XChange. Achim Röhe war während der letzten Jahre als Berater bei Deloitte für analytische betriebswirtschaftliche Kennzahlensysteme tätig. Seit Mai 2008 wird das Team durch Ralf Höpfner, Geschäftsführer der Beratungsagentur Markenfeuer, ergänzt.

Die Idee, iDO zu entwickeln, entstand während der gemeinsamen Arbeit an einer völlig anders ausgerichteten Web 2.0 Plattform.






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