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Deutschland: "Kalkutta liegt am Ganges und die Zukunft an der Ruhr!" (IT Beratung) | Gründer-Reports - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler

 
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"Kalkutta liegt am Ganges und die Zukunft an der Ruhr!" (IT Beratung)

14.06.2006

Firma: IG-Technology
Gesellschaftsform: Einzelunternehmen
Geschäftsmodell: IT Beratung
Bereich: Persönlichkeit
Web: www.ig-technology.com
Gründung: 2003
Gründungskapital:
Geschäftsführung: Ashutosh Sharma
Mitarbeiter: 0 (+ freie Mitarbeiter)
Umsatzentwicklung: 60.000 Euro in Ersten Jahr
Gewinn: 40.000 Euro in Ersten Jahr
Kalkutta liegt am Ganges und die Zukunft an der Ruhr!

Dies trifft zumindest auf Ashutosh Sharma aus Indien zu. Der selbstständige IT-Berater hat es geschafft. Er konnte sich mit seinem Unternehmen IG Technology in Dortmund etablieren.
Der Jungunternehmer freut sich über seinen ersten größeren Auftrag mit der Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG.

Im Zuge des immer wichtiger werdenden E-Commerce, des Handels im Internet, hatte Murtfeldt zwar keinen Nachholbedarf, denn der Dortmunder Kunststoffhersteller gehört zu den Vorreitern in der Branche, dennoch sah man Verbesserungspotenzial. Detlev Höhner, Geschäftsführer der Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG, gab dem jungen Unternehmen eine Chance und vereinbarte mit Sharma und seinem Team eine Zusammenarbeit von zunächst einem Jahr.

Da die Murtfeldt Web-Präsenz vorwiegend als Einkaufs- und Informationsplattform für technische Einkäufer, Ingenieure und Techniker dient, war eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erforderlich. Teils sehr komplexe Sachverhalte mussten strukturiert und für die Kunden nachvollziehbar abgebildet werden, gibt es doch von Kundenseite viele Einstiegsvarianten um sich der Produktvielfalt zu nähern. So kann man eigentlich nicht von einer Beauftragung zur Umsetzung einer Aufgabenstellung sprechen, vielmehr wurde hier echte Zusammenarbeit betrieben. Und da sieht Ashutosh Sharma die Vorteile des kleinen, aber feinen IT- Dienstleisters. "Man kann alles programmieren, was in einem Pflichtenheft steht. Der Kunde ist meistens nur in der Lage, dieses Pflichtenheft in seiner Fachsprache abzufassen. Programmierer hingegen haben eine eigene Fachsprache. Missverständnisse sind also im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Was liegt da näher, als die Entwicklungsarbeit in enger Zusammenarbeit und mit sehr kurzen Reportingzeiträumen zu realisieren?" Dass somit Fehler und Entwicklungen in die falsche Richtung minimiert werden, leuchtet ein. Beide Seiten sind mit dieser Arbeitstechnik zufrieden und freuen sich über die Win-Win-Situation.

Aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit heraus entstand der Gedanke, eine ganz neue Software zu entwickeln. IGT plant die Umsetzung eines kosteneffektiven CRM (Customer Relationship Management) sowie E-Commerce-Lösungen basierend auf internationalen Standards. Dass man dabei innovative Wege gehen will, zeigt auch die Vertriebsstrategie. Diese wird abgesehen vom Kauf kompletter Lösungen ebenso die Möglichkeit beinhalten, Software zu mieten. Dieses interessante und kostengünstige Konzept dürfte bei kleinen und mittleren Unternehmen auf Zustimmung treffen.






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