Deutschland: Nach Maps-Katastrophe: Apple feuert Mitarbeiter | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Nach Maps-Katastrophe: Apple feuert Mitarbeiter |
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31.10.2012
Bei dem Bericht über die Kündigung beruft sich das Wall Street Journal auf interne Unternehmensquellen, Apple selbst berichtete am 29. Oktober 2012 von Forstalls Abgang. Auch der neue Retail-Chef John Browett wurde aufgefordert, seinen Managementposten aufzugeben und verlässt den Konzern. Dies soll allerdings nichts mit der Karten-App zu tun haben.
Browett war erst seit Kurzem Chef der Retail-Sparte und hatte Fehler bei der Arbeitszeitberechnung gemacht. Der Fehler führte dazu, dass einige Mitarbeiter für eine zu geringe Stundenzahl eingeteilt wurden. Dass Scott Forstalls Beschäftigungsverhältnis beendet wurde, kündigte sich allerdings schon länger an. Das Mitglied des Topmanagements war nicht gerade beliebt, seine Teamkollegen beschwerten sich über seine Art. Er soll nicht kooperativ gewesen sein und wegen seiner Freundschaft zu Steve Jobs immer auf eine Sonderrolle gepocht haben. Die Spannungen wurden nach dem Jobs´ Tod immer größer, weil nun niemand mehr zwischen den Streithähnen vermitteln konnte. Forstall hingegen war nach dem Tod von Steve Jobs der Meinung, dass es keinen „Entscheider“ mehr in dem Elektronikkonzern gebe. Dies kommt einem offenen Angriff auf den neuen Firmenchef Tim Cook gleich. Vielleicht sprach auch die Eifersucht aus ihm – er soll ebenfalls als Nachfolger von Steve Jobs im Gespräch gewesen sein. Die misslungene Karten-App war wohl der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Forstalls Team soll seit Jahren an der App gearbeitet haben, um Google Maps unnötig zu machen. Doch schon wenige Tage nach der Veröffentlichung von iOS 6 meldeten sich immer mehr verärgerte Besitzer, tauchten immer mehr fehlerhafte Bilder auf. Apple wurde vorgeworfen, dass Namen bekannter Sehenswürdigkeiten ganz fehlen oder fehlerhaft sind. Der Routenplaner schlägt ewige Umwege vor, Adressen tauchen einfach irgendwo auf dem Bildschirm auf, nur nicht da, wo sie hingehören. Auch die 3D-Daten und die Satellitenansicht haben Darstellungsfehler und viele Details fehlen. Die Kunden hatten allerdings keine echte Alternative. Da sie nicht mehr Bestandteil von iOS 6 ist, kann die Google-Maps-App nicht mehr genutzt werden. Wenn die webbasierte Version von Google Maps genutzt wird, werden nicht alle Funktionen der App angeboten. Forstall war sich wohl keiner Schuld bewusst und weigerte sich, sich persönlich bei den Kunden zu entschuldigen. Tim Cook unterschrieb an seiner Stelle das Entschuldigungsschreiben, Forstall musste gehen. Craig Federighi war bis August Chef der Mac-Software-Entwicklung, wurde dann zum Senior Vice President befördert. Er übernimmt bis auf weiteres die Führung der Sparte Mobile iOS Software. Eddy Cue, Senior Vice President, übernimmt Siri und Maps und John Ive, verantwortlich für Industrial Design, wird zusätzlich Chef des Bereichs Human Interface (HI) für alle Apple-Produkte. Der Retail-Posten ist noch nicht neu besetzt. Quelle: golem.de Bild: © 5AM Images - fotolia.com ![]() Gläserne Mitarbeiter: Immer mehr Schnüffelsoftware Eigentlich soll die Sicherheitssoftware eines Unternehmens Hacker-Attacken und Spionage verhindern. Doch viele Chefs nutzen sie, um Mitarbeiter zu ... ![]() Viele Jugendliche zu naiv im Umgang mit privaten Daten Eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM-NRW) offenbarte neueste Erkenntnisse über den Umgang mit privaten Daten von Jugendlichen in ... ![]() 18.688 Grafikprozessoren für Supercomputer „Titan“ Er ist so groß wie ein Baseball-Feld und nach Angaben des Herstellers Cray zehn Mal leistungsfähiger als sein Vorgänger: Der Supercomputer ... |
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Nachdem iOS 6 mit einer fehlerhaften Karten-App an den Start gehen musste, hat Apple nun den Chef der Mobile-Sparte, Scott Forstall, gekündigt. Er war eine enger Freund von Steve Jobs und hatte sich strikt geweigert, sich für die Pannen zu entschuldigen. Außerdem soll er die neue Konzernführung attackiert haben.























