Deutschland: Facebook legt sich erneut mit Datenschützern an | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler
Facebook legt sich erneut mit Datenschützern an |
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10.10.2012
Laut „Wall Street Journal“ sei es einigen Kunden seit Monaten erlaubt, Werbeanzeigen mit von Facebook-Nutzern angegebene E-Mail-Adressen und Telefonnummern zu verknüpfen. So könnten Händler Menschen auf dem Online-Netzwerk ansprechen, die bereits als Kunden bei ihnen registriert sind. Zusätzlich könnten die Werbeanzeigen noch stärker an das Surfverhalten der User angepasst werden. Facebook verteidigt sich: Die Werbekunden erhielten ausschließlich anonymisierte Informationen, keine expliziten Nutzerdaten. Trotzdem schlagen US-Datenschützer Alarm.
Die neuen Werbemöglichkeiten von Facebook lassen es zu, dass Firmen mit eigenen Kontaktlisten ihre Datenbestände mit denen des Online-Netzwerks abgleichen. Facebook wolle es den Unternehmen lediglich erleichtern, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zu erreichen, sagte der zuständige Manager Gokul Rajaram dem „Wall Street Journal“. Allerdings geschehe dies „auf eine Weise, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert“. Bereits bekannt gegeben hatte Facebook, dass das Unternehmen mit der Datenanalyse-Firma Datalogix zusammenarbeitet. Facebook will ermitteln, inwieweit Werbung auf der Seite zum Kauf von Produkten führt. Vor allem der vorangegangene Börsengang, der einen drastischen Einbruch des Aktienkurses nach sich zog, erhöht den Druck auf das Soziale Netzwerk. Die Werbeeinnahmen müssen dringend steigen. Laut der für Datenschutz zuständigen Managerin Erin Egan sei Facebook „überzeugt, dass unser Geschäftsmodell voll mit der Einhaltung der Privatsphäre vereinbar ist“. Das wäre auch ratsam, schließlich hatte sich Facebook in einer Vereinbarung mit der US-Handelsbehörde FTC verpflichtet, Datenschutzregeln strikt einzuhalten und alle Nutzer über Änderungen ausführlich zu informieren. Trotz dieses Versprechens sehen US-Datenschützer die Werbeinitiative kritisch. Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) reichte bereits eine Beschwerde bei der FTC ein. Diese wurde damit gerechtfertigt, dass den Facebook-Nutzern zwar durchaus klar wäre, dass die Werbung abhängig von ihrem Online-Verhalten ist. Doch die reale Welt sei bis jetzt klar davon getrennt gewesen. Durch die Neuerungen werden nun beide Welten miteinander abgeglichen, erklärte David Jacobs von EPIC. Quelle: hna.de Bild: © Robert Mizerek - fotolia.com ![]() Erpresser-Alarm bei Skype Seit einigen Tagen erhalten Skype-Nutzer private Fake-Nachrichten, mit denen absolut nicht zu spaßen ist. Die Nachrichten mit dem Text „lol is ... ![]() Ersetzt Youtube bald die klassischen Fernsehsender? In den USA gibt es sie bereits seit letztem Jahr: Spartenkanäle von Youtube, deren Inhalte extra für den Kanal produziert werden. Jetzt kommen die ... ![]() Drama bei World of Warcraft Am Wochenende haben Angreifer beim Online-Rollenspiel „WoW“ ein regelrechtes Massensterben ausgelöst. Die Hacker waren erfolgreich, haben in der ... |
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Schon wieder hat sich Facebook etwas ausgedacht, um mit Werbung noch mehr Geld verdienen zu können: Durch die Herausgabe einer breiter gefächerten Auswahl an Nutzerdaten möchte das Unternehmen seinen Werbekunden ermöglichen, noch gezielter Werbung zu schalten.























