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Deutschland: Assange hält Rede auf Botschaftsbalkon | freelancermap Konkret - IT-Projekte für Freelancer, Selbstständige und Freiberufler







 
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Assange hält Rede auf Botschaftsbalkon

22.08.2012

Assange hält Rede auf BotschaftsbalkonAm vergangenen Sonntagnachmittag hielt Julian Assange eine Rede auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London. Darin forderte er die USA auf WikiLeaks nicht weiter zu verfolgen und den mutmaßlichen Informanten der Plattform, Bradley Manning aus der Haft zu entlassen.
Darüber hinaus bedankte er sich noch sowohl beim Volk als auch dem Präsidenten Ecuadors, die ihm am vergangen Donnerstag Asyl gewährt hatten. Er verwies in seiner Rede des Weiteren ausdrücklich darauf, dass er zusätzlich Unterstützung von mehreren lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Honduras und Venezuela erhielte. Scheinbar will er mit der Hilfe seiner Rechtsanwalts sowie der Regierung von Ecuador größtmöglichen politischen Druck auf Großbritannien aufbauen.

Momentan droht ihm beim Verlassen des Botschaftsgebäudes, wo er Asyl gefunden hatte, die Verhaftung und eine darauffolgende Auslieferung an Schweden. Dort soll er aufgrund des Vorwurfs der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung zweier Frauen vor Gericht gestellt werden. Allerdings steht es zu befürchten, dass Schweden den WikiLeaks-Gründer sofort an die USA überstellen würde, wo angeblich eine geheime Anklage gegen ihn existieren soll. Tatsächlich wird dort gegen Assange ermittelt, nur herrscht noch Unklarheit über das Ausreichen der Beweislage für eine Anklage gegen ihn. Aus diesem Grund berieten sich am Sonntag die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes Unasur, zu dem außer Ecuador noch elf weitere Länder gehören. Die Union kündigte abschließend zu der Unterredung an, Ecuador im Falle eines diplomatischen Konflikts mit Großbritannien Assange unterstützen zu wollen. Insgesamt befindet sich Großbritannien also in keiner glücklichen Situation. Assange hält Rede auf Botschaftsbalkon Am vergangenen Sonntagnachmittag hielt Julian Assange eine Rede auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London. Darin forderte er die USA auf WikiLeaks nicht weiter zu verfolgen und den mutmaßlichen Informanten der Plattform, Bradley Manning aus der Haft zu entlassen. Darüber hinaus bedankte er sich noch sowohl beim Volk als auch dem Präsidenten Ecuadors, die ihm am vergangen Donnerstag Asyl gewährt hatten. Er verwies in seiner Rede des Weiteren ausdrücklich darauf, dass er zusätzlich Unterstützung von mehreren lateinamerikanischen Ländern wie Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Honduras und Venezuela erhielte. Scheinbar will er mit der Hilfe seiner Rechtsanwalts sowie der Regierung von Ecuador größtmöglichen politischen Druck auf Großbritannien aufbauen.

Momentan droht ihm beim Verlassen des Botschaftsgebäudes, wo er Asyl gefunden hatte, die Verhaftung und eine darauffolgende Auslieferung an Schweden. Dort soll er aufgrund des Vorwurfs der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung zweier Frauen vor Gericht gestellt werden. Allerdings steht es zu befürchten, dass Schweden den WikiLeaks-Gründer sofort an die USA überstellen würde, wo angeblich eine geheime Anklage gegen ihn existieren soll. Tatsächlich wird dort gegen Assange ermittelt, nur herrscht noch Unklarheit über das Ausreichen der Beweislage für eine Anklage gegen ihn. Aus diesem Grund berieten sich am Sonntag die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes Unasur, zu dem außer Ecuador noch elf weitere Länder gehören. Die Union kündigte abschließend zu der Unterredung an, Ecuador im Falle eines diplomatischen Konflikts mit Großbritannien Assange unterstützen zu wollen. Insgesamt befindet sich Großbritannien also in keiner glücklichen Situation.

Am kommenden Freitag werden sich auch die Außenminister der Organisation Amerikanischer Staaten in Washington zusammenfinden. Zu deren 35 Mitgliedstaaten gehören neben Ecuador auch die USA und Kanada. Der tatsächliche Ausgang dieses diplomatischen Treffens und der weiteren Ereignisse um Assange bleiben also abzuwarten.

Quelle: www.spiegel.de
Bild: © Arto - fotolia.com






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